WNBL-Review: TS Jahn München – TSV 1861 Nördlingen 51:63 (31:36) // TSV 1861 Nördlingen – TV 48 Schwabach 70:45 (32:22)6. Oktober 2014

Die WNBL Mädchen des TSV Nördlingen begannen ihre Saison mit einer Doppelrunde.

In dem neuformierten Team sind nicht nur einige neue Spielerinnen, sondern auch die Trainerin Sidney Parsons ist neu. Den Basketballkennern ist Sidney nicht unbekannt. Sie spielt seit dieser Saison bei den Angels in der 1. Bundesliga. Diese Doppelbelastung als Spielerin und Trainerin nahm sie gerne an. Für sie und ihr WNBL Team wird diese Saison sicherlich eine echte Herausforderung.

Die Mannschaft bereitet sich seit Anfang September auf die ersten Spiele vor. Die Vorbereitung war nicht ganz ideal, weil das Team um Johanna Klug selten vollständig trainieren konnte.

Die Auswahlspielerinnen waren noch mit der Bayernauswahl unterwegs und Johanna Klug mit dem Bundesliga Team. Trotz allem bildete die Trainerin einen tolles Team.

Das Spiel gegen Jahn München begann das WNBL Team sehr nervös. Das erste Viertel endete mit einer zwei Punkte Führung für die Gastgeber, aber zu diesem Zeitpunkt war schon zu spüren, dass in den TSV Mädchen viel mehr steckt.

Die eingeübten Systeme liefen noch nicht perfekt, die Pässe gegen die Zonepresse fanden noch nicht immer ihre Ziele, aber mit dem unglaublichen Willen in der Verteidigung konnte man die Fehler schnell ausbessern und unter dem Korb punkten. Die Mannschaft ging mit einem 5-Punkte-Vorsprung in die Pause. In der Kabine bestärkte die Trainerin ihre Schützlinge, dass sie auf dem richtigen Weg seien das spiel zu gewinnen. Die Mädels folgten den guten Ratschläge und boten eine tolle zweite Halbzeit. In 18 Minuten erlaubten sie dem Gegner nur sechs Körbe. Als Pauline Aumann und Kathy Schenk, die zwei jüngsten in der Mannschaft, ihre Dreier trafen, stand dem Sieg nichts mehr im Wege. Unter dem Korb dominierten Luisa Geiselsöder und Joey Klug und holten viele Rebounds. In der Verteidigung arbeiteten Constanze Ehrmeier und Anna Hanzalek unter der Regie von Pauline Steinmeyer unermüdlich und erzielten fleißig Punkte. Anfang des dritten Viertels gab es noch eine Schrecksekunde: Isi Schenk stürzte nach einem Foulspiel so unglücklich, dass sie nicht weiterspielen konnte. Es gibt noch viele Sachen zu verbessern und es braucht noch ein wenig Zeit bis das TSV Team zusammenwächst, aber eins ist sicher: Mit diesen Team um Sidney Parsons werden die Basketballfans noch viel Spass haben.

Im Spiel am Sonntag gegen Schwabach folgte der zweite Saisonsieg. Die Nördlingerinnen bezwangen nach einer hart umkämpften ersten Halbzeit die Schwabacherinnen mit 70:45. Im ersten Viertel erzielte vor allem Luisa Geiselsöder wichtige Punkte. Die erste Halbzeit war allerdings geprägt von Abstimmungsfehlern in der Offensive, dazu kamen zu viele nicht getroffene Korbleger und Ballverluste. So konnte Schwabach vor allem kämpferisch dagegen halten und führte mit vier Punkten Vorsprung. Nach einer Auszeit von Trainerin Sidney Parsons, die von Nekane Höncher unterstützt wurde, agierten die TSV Mädchen aggressiver in der Verteidigung und kamen so zu vielen Ballgewinnen, die zu erfolgreiche Schnellangriffe führten. In dieser Phase übernahm Constanze Ehrmeier die Verantwortung und erzielte mehrere Punkte in Folge, so dass die TSV Mädchen eine 10-Punkte-Führung zur Halbzeit heraus spielten. Nach der Halbzeitpause schlichen sich zwar immer wieder Fehler ins Spiel der Nördlingerinnen ein, jedoch bewahrten sie die Nerven und ließen die Schwabacherinnen nicht mehr näher als 13 Punkte heran kommen. So endete das Spiel 70:45 verdient für die TSV Mädchen und alle zwölf Spielerinnen kamen zum Einsatz.

Punkte: Aumann (3 (1 Dreier) gegen München/ 6 gegen Schwabach), Ehrmeier (15/22  ), Geiselsöder (12/24  ), Hanzalek (8/4 ), Keller(-/2), Klug (10/7 ), Kosiurak, Modrzik(1), Schenk, I. (6), Schenk, K. (5(1 Dreier) -), Steinmeyer (4/ 4), Wernitz.

Text: Agi Szittya (TSV 1861 Nördlingen)

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