WNBL-Review: Team Oberfranken – TV 48 Schwabach 71:56 (34:31)22. Oktober 2014

Schwabacher WNBL-Mädels mit dritter Niederlage im dritten Spiel

Schwabach/Hirschaid – Waren die beiden Niederlagen der 48er WNBL-Mädels gegen die Main Sharks und gegen Nördlingen basketballerische Begegnungen mit einer anderen Welt, so war, die 56:71-Auswärtsniederlage beim Team Oberfranken in Hirschaid bei Bamberg Basketball einfacher Art und Güte und zudem überflüssig wie ein Kropf. Drei Spielperioden gleichwertig gespielt und in der Schlußminute der dritten völlig von der Rolle, verloren gegen ein Team, das sicherlich nicht zur Beletage der Gruppe zählt, eher Erdgeschoss. Und was besonders schmerzhaft war: Die 48er waren noch schlechter – Souterrain.

Siegesgewissheit kann man die Stimmung mit der die 48er Mädels ins Oberfränkische gefahren sind sicherlich nicht nennen. Aber man wollte nicht wieder vorgeführt werden. Das war klar. Und annähernd 38 Spielminuten gelang das der von Markus Ovadya betreuten Mannschaft auch. Aber dann waren da die beiden letzten Minuten des dritten Viertels.

Beide Mannschaften kennen sich, beide Mannschaften taten sich im ersten Durchgang enorm schwer. Die Gastgeber wollten unbedingt punkten, das Team aus der Blattgoldstadt wollte partout nicht „abgeschlachtet“ werden. Seitens der 48er nervös. fahrig, schlampige Defense, die Gastgeber rissen allerdings im Angriff auch keine Bäume aus, kamen nur gelegentlich zu Korberfolgen, die 48er Mädels meist per Freiwurf. Allerdings: vier davon ließen sie liegen. Erst in der Schlußphase des Viertels (9., 13:13) punkteten die Oberfranken dreimal am Stück und holten das Viertel mit 13:19.

Auch der zweite Durchgang mäßig und ausgeglichen. Im Viertelergebnis für den Gast aus Mittelfranken etwas freundlicher (18:15), ein signifikant anderes, gar besseres Fazit konnte aber Coach Ovadya zur Halbzeit (31:34) auch nicht ziehen. Freilich war für beide Mannschaften bei  dem Spielstand noch alles drin. Und dementsprechend versuchte der Schwabacher Coach seine Mädels anzutreiben. Nach der Halbzeitpause weiter zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten, kampfbetont, ja. Aber ansonsten? Der Spielstand nach wie  vor in der Wage (24., 37:40). Als schließlich die 29. Spielminute anbrach ahnte wohl niemand in der Halle, daß binnen 60 Sekunden die Spielentscheidung fallen würde. Team Oberfranken eröffnete die Spielminute mit einem Dreier, es folgten zwei verwertete Freiwürfe und zwei Treffer aus der Nahdistanz. Der TV 48 sah nur noch zu, die Gastgeber durchschnitten die Schwabacher Defense wie ein warmes Messer die Butter. In der 30. Spielminute hatten beide Mannschaften Sendepause, 8:23 das Viertelergebnis und mit 39:57 begann das Schlußviertel.

Zwar versuchte der TV 48 nochmals ein Comeback, holte letztlich auch das Viertel mit 17:14, lief aber nie Gefahr das Spiel doch noch zu gewinnen. Das Ergebnis für Betreuer und Mannschaft der Schwabacher natürlich frustrierend – denn da war mehr drin.

TV 48: Kizilay (14, 8/8), Cvjetan (13, 10/5), Mila Walden (9/1, 4/0), Forster (5/1), Jana Hewig (5, 4/1), Lara Ehrhardt (4, 4/0), Schwab (3, 2/1), Jelka Heidinger (2), Baedeker (1, 2/1) und Celine Müller

Text: Raymond H. Hasler (TV 48 Schwabach)

 

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