WNBL-Review: Team Oberfranken – TV 48 Schwabach 71:56 (34:31)20. Oktober 2014

„Ich bin sehr zufrieden und erleichtert, dass wir im Aufeinandertreffen mit einem direkten Konkurrenten zwei wichtige Punkte für unsere ‚Mission Klassenerhalt‘ sammeln konnten“, fasst Cheftrainer Patrick Seidel seine Gemütslage nach dem wichtigen 71:56 Sieg (Viertelergebnisse: 19:13, 15:18, 23:8 & 14:17) gegen den TV 1848 Schwabach am Sonn-tagnachmittag zusammen. In der ungewohnter Atmosphäre der Regnitz-Arena Hirschaid entwickelte sich von Beginn an eine zwar nicht durchweg hochklassige, jedoch über weite Strecken sehr spannende Partie. Gerade in der ersten Halbzeit merkte man den Mittelfranken den unbedingten Willen an, für ihren ersten Saisonsieg kämpfen zu wollen, bevor sich die Bamberger Nachwuchsbasketballerinnen nach der Pause letztlich vorentscheidend absetzen konnten. Besonders erfreu-lich dabei der 10:0-Lauf in der vorletzten Spielminute des dritten Spielabschnittes, mit welchem der bedenkliche Trend der vergangenen Wochen dahingehend gestoppt werden und der Grundstein für den späteren Erfolg gelegt werden konnte. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von jeweils zwei Siegen und Niederlagen stehen die Oberfränkinnen nun sogar temporär auf einem Playoffplatz, wohingegen Schwabach weiter die rote Laterne in der Gruppe Südost innehat.

Nichts desto trotz warnt Patrick Seidel: „Auch wenn wir in Summe deutlich konstanter aufgetreten sind, so haben wir uns in der Defense phasenweise doch noch zu oft zu ungestümen Aktionen hinreißen lassen. Mit 25 Fouls liegen wir somit nochmals über unserem bisherigen Schnitt und sind weiterhin die Mannschaft, welche bundesweit die mit Abstand meisten Fouls gegen sich ausgesprochen bekommt. Ebenso etwas bedenklich stimmen mich die mittlerweile fast 50 Punkte, die wir in vier Spielen insgesamt an der Freiwurflinie haben liegen lassen.“ Bereits am kommenden Donnerstag haben seine Mädchen jedoch bereits die Gelegenheit, auch hierbei den nächsten Schritt nach vorne zu gehen: Ab 18.30 Uhr (s.Oliver Arena) gastiert man im vorgezogenen Frankenderby beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer, den Main Sharks Würzburg.

Für das Team Oberfranken spielten:

Hesselbarth, Ramona (16 Punkte/1 erfolg. Dreipunktwürfe); Gese, Julika (11/0); Hartmann, Anika (8/0); Goller, Isabell (7/0); Förner, Julia (6/0); Okosun, Alexandra (6/0); Winter, Felicia (5/0); Hager, Franziska (4/0); Lott, LaTisha (3/1); Bimazubute, Anna (2/0); Distler, Jana-Sophie (2/0)

Text: Kostantin Hammerl (Team Oberfranken)

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