WNBL-Review: SV Halle Junior Lions – SG ALBA/BG 2000 Berlin 50:57 (21:30)13. Oktober 2014

Auch das zweite Spiel der Junior LIONS Halle, diesmal gegen die Spielgemeinschaft Alba/BG 2000 Berlin, fand in der ERDGAS Sportarena statt. Nachdem die Mannschaft jedoch nie an gleicher Stelle trainieren konnte, war es auch für die Hallenserinnen ein Auswärtsspiel.

„Leider trainieren wir nicht in dieser wunderbaren Halle. So schön es ist, eine neue Halle zu bespielen, ohne Training kreieren wir uns hier selbst einen Nachteil…“ so Coach Nándor Kovács vor dem Spiel. Im Spiel letzte Woche gegen TusLi kam es leider zu mehreren Ausfällen (Lißon, Wackermann, Kreuter), die Spielerinnen haben die gesamte Woche gekämpft wieder einsatzfähig zu werden. Leider gelang dies Helen Lißon nicht, sie laboriert immer noch an einem Infekt, weshalb sie weiter fehlte.

Nach einem holprigem Start (2:9 3.Minute) kämpften sich die Junior Lions wieder zurück ins Spiel (13:09 7.Minute). Die Verteidigung sollte es richten. Leider waren die Junglöwinnen in der Rotation, vor allem auf die zweite Hilfe, nicht stark genug. Immer wieder kamen die Gäste zu einfachen Abschlüssen in Korbnähe.

„Wir haben individuell super krasse Verteidiger, nur irgendwie ist unsere Team-Defense ganz schön löchrig..da müssen alle noch enger zusammen rücken, sonst verlieren wir alle Spiele knapp“, zeigt sich der Trainer enttäuscht. Zur Halbzeit stand es 21:30 aus Sicht der Gastgeber.

Besser als im ersten Spiel wurde mit den gewonnenen Bällen (Steals) umgegangen. „Heute haben wir uns besser nach Steals verhalten, jedoch nicht genug getroffen.“ analysierte Coach Nansen (Nándor Kovács Anm.d.Red.) „ aus meiner Sicht waren da heute bestimmt zehn hundertprozentige Wurfchancen, die nicht rein gingen. Zwei davon waren schon im Ring und kamen wieder raus…das ist richtig bitter. Wir arbeiten so hart und müssen dann mit diesem Pech leben.“

Im dritten Viertel verloren die jungen Raubkatzen ganz den Faden und die Berliner rissen das Spiel an sich und bauten ihre Führung dann auch erstmals zweistellig aus (30:43 28.Minute).

Beste Spielerinnen waren erneut die gesichteten Celina Kühn und Janina Schinkel, beide erzielten jeweils 13 Punkte, Celina konnte noch drei Steals und drei Offensivrebounds einsammeln, was bei nur einem Turnover „…ordentliche Statistiken sind,“ meint der Raubtierbändiger des Löwen-Nachwuchses. „leider hatte Celina vorzeitig ihr fünftes. Foul gemacht und fehlte am Ende“. Bereits fünf Minuten vorher musste Lena Büschel in gleicher Angelegenheit vom Platz, was dann dazu führte, das zu viele Rebounds in den Händen der Gegner landeten. Zuvor hatten eben Lena, Luzi Niederhausen und Rosa Burczyk ihr bestes unter den Körben versucht. Einige gute Aktionen ließen auf mehr hoffen, doch heute gingen zu viele Rebounds an den Gegner und zu wenige Würfe in den Korb.

Im letzten Viertel kamen die Hallenser nochmal ran und verkürzten auf 48:53 in der 39.Minute. Selber in Führung zu gehen, gelang den Nachwuchs der Halle Lions jedoch nicht mehr. Die Reboundschwäche in Kombination mit der schlechten defensiven Rotation und der schlechten Wurfquote von nur 29% (38% aus dem Feld und nur 6% 3er-Quote!!!), waren am Ende die Hauptgründe für die Niederlage.

„Leider haben wir es nicht verstanden den Abschluss näher am Korb zu suchen. Die vielen Würfe von außen fanden nicht ins Ziel…und, wer keine Körbe macht, verliert im Basketball.“ ergänzt der Trainer nüchtern.

„Wir haben alles versucht, um das Spiel zu drehen, leider gelang es uns nicht wie gewünscht. Am Ende mussten wir die Niederlage anerkennen und dem Gegner beglückwünschen. Wir werden weiter hart im Training an uns arbeiten um es im nächsten Spiel besser zu machen.“

Junior Lions:

Schinkel, J.: 13Pkt; Kühn, C.:17Pkt(1 3er); Büschel, L.:4Pkt.(12rebounds); Schinkel, L.:8Pkt;

Wackermann, L.:2Pkt.; Heinicke, L.; Niederhausen, L.; Kreuter, C.: 6Pkt.; Burczyk, R.: 4Pkt.; Röber, V.

Text: Nandor Kovacs (SV Halle Junior Lions)

 

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