WNBL-Review: Pfalz Towers – SG Weiterstadt/Kronberg 54:66 (37:40) // Basket Girls Rhein Neckar – SG Weiterstadt/Kronberg 55:43 (25:22)6. Oktober 2014

 

Tat man sich am Anfang noch etwas schwer, so lief spätestens nach dem ersten Viertel das Spiel in Richtung Sieg. Das Ergebnis von 54 : 66 für die SG Weiterstadt/Kronberg lockte dann auch zufriedene Mienen auf die Gesichter der Coaches, Spielerinnen und Fans.

Man merkte beiden Mannschaften die Nervosität an. Auf Weiterstädter Seite war die Abstimmung in der Defense noch verbesserungswürdig. Zu oft fanden die Speyerinnen die Löcher in der Verteidigung. Vorne spielte gelangen jedoch schöne Spielzüge, sodass man nur mit einem kleinen Rückstand nach dem ersten Viertel da stand (21:18) .

Auch das zweite Viertel startete nervös. In der 16. Minute wuchs der Vorsprung der Heimmannschaft auf 6 Punkte an (33:27). Die SGlerinnen behielten die Ruhe und spielten sehr erfolgreich den Ball nun unter den Korb, wo Karen Beuck (Foto) mit 8 Punkten in Folge ihr Team wieder auf Augenhöhe brachte. Ein folgender Dreier von Melissa Kolb brachte nun auch die verdiente Führung (37:38).

Mit zunehmender Spielzeit fanden sich die Spielerinnen immer besser zurecht. Anscheinend hatte man die erste Halbzeit noch gebraucht, um die kurze Vorbereitungszeit auf die Saison zu komplettieren. Denn jetzt rannten die Gastgeberinnen ein ums andere Mal in die kompakte Defense hinein, bei der jetzt alles passte. Bei nachlassender Konzentration und Kondition gelangen so den Speyerinnen nicht mehr ganz so viel. Dagegen ließen die Gäste nicht nach und erarbeiteten sich einen Vorsprung, den sie sich  bis zur Schlusssirene nicht mehr aus den Händen nehmen ließen.

„Wir sind sehr zufrieden mit unserer so jungen Mannschaft. Alle waren nervös und für viele war es das erste WNBL-Spiel überhaupt,“ so Assistant Coach Amci Terzic nach dem Spiel, „Heute hat man gesehen, dass die Mädchen bereit sind für die WNBL, auch wenn wir noch viel lernen müssen.“

Lange Zeit auf Augenhöhe

Eine sehr intensiv geführte Partie erlebten die Zuschauer beim zweiten Spiel der SG W/K in der noch jungen WNBL-Saison. Gegen die Basket Girls Rhein Neckar verhinderte ein verkorkstes drittes Viertel den Erfolg. Mit

55:43 gewannen die Gastgeberinnen gegen eine immer kämpfende Spielgemeinschaft aus Weiterstadt und Kronberg.

Im Gegensatz zum Spiel in Speyer 2 Tage zuvor waren die SGlerinnen sofort hellwach und kämpften um jeden Ball. Die Gastgeberinnen aus Heidelberg erschienen etwas überrascht von der Gegenwehr des jungen Teams, konnten sie doch ihr schnelles und hartes Spiel nicht wie gewohnt aufziehen. Vor allem gelangen nur sehr wenige Pässe zur Nationalcenterin Anne Zipser, die sich ihre Punkte hart erarbeiten musste. Die Gäste spielten frech und hielten dagegen. 15:15 nach dem ersten Viertel war schon ein sehr gutes Ergebnis. Auch im zweiten Durchgang überzeugten die SGlerinnen. Melissa Kolbs (Foto) 3-Punkte-Buzzerbeater mit der Sirene zur Halbzeit hielt die SG im Spiel. Der Rückstand von 3 Punkten erschien nicht zu hoch (25:22).

Der Beginn nach der Pause wurde dann aber komplett verschlafen. Mehrere Turnovers brachten der Heimmannschaft einen großen Vorteil. Bei zu schnellen Versuchen aus dem Feld gelangen zu wenig Punkte für die Gäste.

So legten die Basket Girls noch eine Schippe drauf zum 16:40 nach dem dritten Viertel.

12 Punkte Rückstand gegen die Basket Girls aus Heidelberg – so manch eine andere Mannschaft hätte da vielleicht schon aufgesteckt. Nicht so die Gäste aus Südhessen. Mit viel kämpferischer Entschlossenheit hielt man dagegen ohne am Ergebnis noch viel ändern zu können. Karen Beuck verletzte sich in der 37. Minute, ihr Team kam in den letzten Minuten nicht mehr an Heidelberg heran, verdiente sich aber den Beifall aller Zuschauer für in tolles und intensives Spiel.

Es spielten für die SG Weisterstadt/Kronberg:

Melissa Kolb 23 (Foto rechts), 1 von 3 Freiwürfen, 2 Dreier; Karen Beuck (Foto links) 16, 0/2; Kaya Schicktanz 8, 2/7;  Anna Wennekamp 6; Smilla Würges 5, 1/4; Annalisa Beck 4, Carolin Schmidt 2, 0/1; Aline Blomeier, Carina Fricke, Giulia Hartmann, Sandra Wurtinger.

Melissa Kolb, 13 Punkte, 3 von 4 Freiwürfen, 2 Dreier; Annalisa Beck, 8, 3/4, 1; Smilla Würges, 8, 2/8; Karen Beuck 6, 2/4; Kaya Schicktanz 5, 1/ 2; Anna Wennekamp 3, 1/2;  Aline Blomeier, Carina Fricke, Giulia Hartmann, Julia Rodriguez, Carolin Schmidt, Sandra Wurtinger.

Text: Imke Beuck, Foto: TS (beide SG Weiterstadt/Kronberg)

 

WNBL: Wichtiger Sieg in Speyer

Tat man sich am Anfang noch etwas schwer, so lief spätestens nach dem ersten Viertel das Spiel in Richtung Sieg. Das Ergebnis von 54 : 66 für die SG Weiterstadt/Kronberg lockte dann auch zufriedene Mienen auf die Gesichter der Coaches, Spielerinnen und Fans.

Man merkte beiden Mannschaften die Nervosität an. Auf Weiterstädter Seite war die Abstimmung in der Defense noch verbesserungswürdig. Zu oft fanden die Speyerinnen die Löcher in der Verteidigung. Vorne spielte gelangen jedoch schöne Spielzüge, sodass man nur mit einem kleinen Rückstand nach dem ersten Viertel da stand (21 : 18) .

Auch das zweite Viertel startete nervös. In der 16. Minute wuchs der Vorsprung der Heimmannschaft auf 6 Punkte an (33:27). Die SGlerinnen behielten die Ruhe und spielten sehr erfolgreich den Ball nun unter den Korb, wo Karen Beuck (Foto) mit 8 Punkten in Folge ihr Team wieder auf Augenhöhe brachte. Ein folgender Dreier von Melissa Kolb brachte nun auch die verdiente Führung (37:38).

Mit zunehmender Spielzeit fanden sich die Spielerinnen immer besser zurecht. Anscheinend hatte man die erste Halbzeit noch gebraucht, um die kurze Vorbereitungszeit auf die Saison zu komplettieren. Denn jetzt rannten die Gastgeberinnen ein ums andere Mal in die kompakte Defense hinein, bei der jetzt alles passte. Bei nachlassender Konzentration und Kondition gelangen so den Speyerinnen nicht mehr ganz so viel. Dagegen ließen die Gäste nicht nach und erarbeiteten sich einen Vorsprung, den sie sich  bis zur Schlusssirene nicht mehr aus den Händen nehmen ließen.

„Wir sind sehr zufrieden mit unserer so jungen Mannschaft. Alle waren nervös und für viele war es das erste WNBL-Spiel überhaupt,“ so Assistant Coach Amci Terzic nach dem Spiel, „Heute hat man gesehen, dass die Mädchen bereit sind für die WNBL, auch wenn wir noch viel lernen müssen.“

Es spielten für die SG Weiterstadt/Kronberg:

   Melissa Kolb 23, 1 von 3 Freiwürfen, 2 Dreier; Karen Beuck 16, 0/2; Kaya Schicktanz 8, 2/7;  Anna Wennekamp 6; Smilla Würges 5, 1/4; Annalisa Beck 4, Carolin Schmidt 2, 0/1; Aline Blomeier, Carina Fricke, Giulia Hartmann, Sandra Wurtinger.

Coach Hendrik Schwab

Assistant Coach Amci Terzic

Foto: TS

BERICHT Nr.2

WNBL: Lange Zeit auf Augenhöhe

Basket Girls Rhein Neckar – SG Weiterstadt/Kronberg 55:43

Eine sehr intensiv geführte Partie erlebten die Zuschauer beim zweiten Spiel der SG W/K in der noch jungen WNBL-Saison. Gegen die Basket Girls Rhein Neckar verhinderte ein verkorkstes drittes Viertel den Erfolg. Mit

55:43 gewannen die Gastgeberinnen gegen eine immer kämpfende Spielgemeinschaft aus Weiterstadt und Kronberg.

Im Gegensatz zum Spiel in Speyer 2 Tage zuvor waren die SGlerinnen sofort hellwach und kämpften um jeden Ball. Die Gastgeberinnen aus Heidelberg erschienen etwas überrascht von der Gegenwehr des jungen Teams, konnten sie doch ihr schnelles und hartes Spiel nicht wie gewohnt aufziehen. Vor allem gelangen nur sehr wenig Pässe zur Nationalcenterin Anne Zipser, die sich  ihre Punkte hart erarbeiten musste. Die Gäste spielten frech und hielten dagegen. 15:15 nach dem ersten Viertel war schon ein sehr gutes Ergebnis. Auch im zweiten Durchgang überzeugten die SGlerinnen. Melissa Kolbs (Foto) 3-Punkte-Buzzerbeater mit der Sirene zur Halbzeit hielt die SG im Spiel. Der Rückstand von 3 Punkten erschien nicht zu hoch (25:22).

Der Beginn nach der Pause wurde dann aber komplett verschlafen. Mehrere Turnovers brachten der Heimmannschaft einen großen Vorteil. Bei zu schnellen Versuchen aus dem Feld gelangen zu wenig Punkte für die Gäste.

So legten die Basket Girls noch eine Schippe drauf zum 16:40 nach dem dritten Viertel.

12 Punkte Rückstand gegen die Basket Gilrs aus Heidelberg – so manch eine andere Mannschaft hätte da vielleicht schon aufgesteckt. Nicht so die Gäste aus Südhessen. Mit viel kämpferischer Entschlossenheit hielt man dagegen ohne am Ergebnis noch viel ändern zu können. Karen Beuck verletzte sich in der 37. Minute, ihr Team kam in den letzten Minuten nicht mehr an Heidelberg heran, verdiente sich aber den Beifall aller Zuschauer für in tolles und intensives Spiel.

Es spielten in Heidelberg:

Melissa Kolb, 13 Punkte, 3 von 4 Freiwürfen, 2 Dreier; Annalisa Beck, 8, 3/4, 1; Smilla Würges, 8, 2/8; Karen Beuck 6, 2/4; Kaya Schicktanz 5, 1/ 2; Anna Wennekamp 3, 1/2;  Aline Blomeier, Carina Fricke, Giulia Hartmann, Julia Rodriguez, Carolin Schmidt, Sandra Wurtinger.

Coach Hendrik Schwab, Assistant Coach Amci Terzic

Foto: TS

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