WNBL-Review: OSC Junior Panthers Osnabrück – Metropol Girls Bochum / Recklinghausen 52:62 (28:32)20. Oktober 2014

Nach dem Spiel bei den Junior Panthers in Osnabrück waren Spielerinnen und Trainerteam sichtlich erleichtert über den Erfolg im ersten Auswärtsspiel in der WNBL.

Nach einer guten Vorbereitung und einem ordentlichen Spiel gegen den nun alleinigen Tabellenführer TSV Hagen hatte man bereits in der letzten Woche gegen die Rhein Girls auf die ersten Punkte gehofft. Umso wichtiger war nun das der Sieg in Niedersachsen, um nicht den Anschluss an die die ersten drei Teams in der Gruppe Nordwest zu verlieren.
Die Metropol Girls legten los wie die Feuerwehr und konnten die Vorgaben einer aggressiven Verteidigung und eines hohen Tempos gut umsetzen.

So hatte man sich bereits nach sieben eine 20:7-Führung erspielt und zu diesem Zeitpunkt sah es nach einem vermeintlich leichten Spiel für die Metropol Girls aus.
Danach fühlte man sich aber wohl schon zu sicher, denn in der Folgezeit ließ man die Gastgeberinnen zu oft gewähren. Osnabrück gab zu keinem Zeitpunkt auf und konnte selbst die Aggressivität in der Verteidigung steigern. Die Metropol Girls wirkten nun ein wenig überrascht und als Konsequenz verlief die Partie wieder ausgeglichener.

So ging es unnötigerweise mit nur fünf Punkten Vorsprung in die zweite Halbzeit, in der die Metropol Girls dann wieder deutlich aggressiver und sehr konzentriert agierten. Man startete direkt mit einem 7:0-Lauf und hatte dadurch sicherlich den Grundstein zum Sieg gelegt. Das dritte Viertel war dann auch das stärkste der Metropol Girls und bevor es in die letzten zehn Minuten ging, konnte eine halbwegs beruhigende 13-Punkte-Führung heraus gespielt werden.

Auch als die Junior Panthers auf eine Zonenverteidigung umstellten und noch einmal alles versuchten, um das Spiel noch zu drehen, ließ sich das Ruhrgebietsteams nicht aus dem Konzept bringen und konnte sich dann über den mehr als verdienten Sieg freuen. Auch in Hinblick auf die anstehenden Aufgaben brachte das Spiel in Osnabrück für die weitere Trainingsarbeit wertvolle Erkenntnisse, wobei man in der nächsten Woche erst einmal völlig befreit und ohne Druck zum Nachbarschaftsderby nach Herne fahren kann.
Text: Frank Konstandt, Foto: Lisa Kemmerling (beide Metropol Girls)

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