WNBL-Review: Metropol Girls Bochum/Recklinghausen – TSV Hagen 1860 45:59 (24:32)6. Oktober 2014

Im ersten WNBL-Spiel der Saison trafen die Metropol Girls auf den Mitfavoriten TSV Hagen und mussten am Ende eine Niederlage mit 14 Punkten hinnehmen. Trotz des Ergebnisses wollte auf Seiten der Metropol Girls niemand von einem Fehlstart sprechen, denn insgesamt konnte das Heimteam immer wieder positive Akzente setzten und das vorhandene Potential deutlich zeigen.

Beide Mannschaften mussten verletzungsbedingt auf ihre Aufbauspielerinnen verzichten, dass Fehlen von Nationalspielerin Seraphina Asuamah-Kofo schien zu Beginn aber bei den Metropol Girls schwerer zu wiegen.
Insgesamt noch nervös und zögerlich agierend, überließ man dem TSV Hagen zunächst das Feld und im Nu sah man sich einem 0:11-Rückstand gegenüber.

Im weiteren Spielverlauf gewannen die Metropol Girls aber immer mehr an Sicherheit und Spielkontrolle. Gegen die Pressverteidigung des Gegners gelang meist ein kontrollierter Spielaufbau und die Metropol Girls waren nun im Spiel angekommen.

Bis zum Ende der ersten Halbzeit hatte man sich dann endgültig wieder herangekämpft und mit nur acht Punkten Rückstand wurden die Seiten gewechselt. Bis dahin hatte im Wesentlichen Nationalspielerin und letztjährige MVP Leonie Schütter den Unterschied gemacht, ansonsten konnten die Metropol Girls auch in der Verteidigung durchaus zu gefallen.

Die zweite Halbzeit verlief dann mit wechselhaften Phasen auf beiden Seiten. Die Hagenerinnen wussten dabei die Fehler der Metropol Girls konsequent zu nutzen, abschütteln ließ sich die Bochum-Recklinghäuser Spielgemeinschaft aber nicht. In der 33. Minute betrug der Rückstand weiterhin nur acht Punkte (40:48).

Am wenn am Ende eine Überraschung nicht gelingen wollte, war man durchaus nicht unzufrieden mit der gezeigten Leistung, auch wenn letztlich sogar noch ein besseres Ergebnis möglich gewesen wäre.
Die Metropol Girls wollen die positiven Ansätze nun weiter ausbauen und mit in die weiteren Spiele nehmen.

Am kommende Sonntag findet dann bereits das nächste Heimspiel statt – dann in der Bochumer Lohring-Halle gegen die Rhein Girls Baskets.

Greifenberg (16), Franze (9, 2 Dreier), Bietenbeck (6), Heinz (6), Kourti (2), Middeler (2), Sanders (2), Ehling (1), Olschar (1), Kämper, Kamp, Schulz

Text: Frank Konstandt, Foto: Lisa Kemmerling (beide Metropol Girls Bochum/Recklinghausen)

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