WNBL-Review: Herner TC – Metropol Girls 75:36 (31:17)27. Oktober 2014

Eine Woche nach dem Sieg in Osnabrück hatten sich die Spielerinnen der Bochum-Recklinghäuser Spielgemeinschaft das Ende des Ruhrgebietsderby wohl anders vorgestellt. Zwar war der Herner TC sicher der klare Favorit, die Metropol Girls präsentierten sich aber deutlich unter ihren Möglichkeiten und konnten zu selten das zweifellos deutlich vorhandene Talent zeigen. Besonders ein Aussetzer im dritten Viertel verhinderte ein bessere Ergebnis im Derby und führte letztlich zu der deutlichen Niederlage.

Dabei ging es zunächst gut los für die Metropol Girls und in der Offensive fand man insbesondere durch die zu Beginn nicht zu haltende Sera Asuamah-Kofoh gute Abschlüsse in der Offensive. Nach einer 5:3-Führung konnten sich die Gastgeberinnen dann besser in Szene setzen, wobei hier vor allem auch Nachlässigkeiten in der Reboundarbeit der Metropol Girls eine Rolle spielten. Zudem musste Sera Asuamah-Kofoh zwischenzeitlich zwecks Verletzungsschonung vom Platz, was wiederum zu leichten Unsicherheiten im Spielaufbau führte. Man konnte aber weiter in Reichweite der Hernerinnen bleiben, in der 17. Minute betrug der Rückstand trotz ausbaufähiger Leistung akzeptable acht Punkte (17:25). Zwei Fehler kurz vor der Halbzeit wurden dann allerdings vom HTC eiskalt genutzt und entsprechend ging es mit einem 17:31 in die Halbzeitbesprechung.

Wie erwähnt folgte dann ein Viertel, in dem den Metropol Girls praktisch nichts gelang und man zu passiv und ohne Mut agierte. Der Herner TC verteidigte nun aggressiver und das größte Manko auf Seiten der Metropol Girls war in dieser Phase die fehlende Spielorganisation und auch zu wenig taktische Disziplin, wodurch es dem HTC gelang zu enteilen. Die Metropol Girls brauchten dann bis zum Schlussviertel, um sich wieder zu fangen und wieder mit bessere Moral zu agieren. Der Schlussabschnitt konnte dann mit einem 13:13 ausgeglichen gestaltet werden, am Ende überwog dann aber doch die Ernüchterung bei den Metropol Girls, die insgesamt deutlich unter den eigenen Möglichkeiten blieben. Bereits nach dem Spiel begann aber die Aufbauarbeit der Coaches Frank Konstandt und Marcel Hausschild, um das Team auf die zwei anstehenden wichtigen Spiele gegen die SG Rhein Berg/Erft und New Baskets Oberhausen vorzubereiten.

Wenngleich die Niederlage in Herne natürlich unerfreulich bleibt, war sie insofern lehrreich, da sie für die anstehende Trainingsarbeit und Teamentwicklung weitere wichtige Erkenntnisse brachte.

Text: Frank Konstandt, Foto: Bastian Lende (Metropol Girls)

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