WNBL-Review: Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – Halle Junior Lions 73:45 (47:23)28. Oktober 2014

Spiel vier der WNBL- Saison führte unsere Junior LIONS zu einem der Titelanwärter nach Wolfenbüttel. Die Ausgangslage war bereits vor dem Spiel relativ eindeutig. Der Liga-Primus (Tabellenplatz zwei) gegen den Drittletzten mit nur einem Sieg auf dem Konto. Ferienbedingt fehlte den kleinen Löwinnen Charlotte Kreuter, die in der letzten Partie ein gutes Spiel abgeliefert hatte. Lina Heinicke musste wegen eines Bänderriss pausieren und wird auch in der kommenden Woche nicht zur Verfügung stehen. Dafür standen Helen Lißon und Leonie Wackermann wieder im Kader.

Die Junior LIONS begannen zu verhalten und zu ehrfürchtig, und gerieten dadurch leider viel zu schnell ins Hintertreffen. Zu einfach gelangen den Spielerinnen aus Wolfenbüttel/Braunschweig erfolgreiche Korbaktionen. Die Girls Baskets hatten in Leonie Rosemeyer (29Pkt.) ihren Go-to-guy. Scheinbar alles schien ihr, besonders zu Anfang des Spiels, zu gelingen. Am Ende des ersten Viertel hatten die Hallenserinnen bereits einen 17-Punkte-Rückstand (29:12) im Gepäck. Den aufzuholen sollte bei diesem scheinbar übermächtigem Gegner eine unlösbare Aufgabe sein. Der Trainer fasste den Anfang der Partie wie folgt zusammen: „Wenn wir ein ganzes Viertel brauchen um ins Spiel zu kommen, wird es immer schwer zu gewinnen, zumal wenn der Gegner noch die Girls-Baskets sind. Im zweiten Abschnitt verbesserte sich die Verteidigung der Hallenserinnen, jedoch gelang es immer noch nicht Rosemeyer und Simon in den Griff zu bekommen. „Mit diesen beiden Spielerinnen hatte der Gegner einfach zwei sehr starke Individualisten und das Team hat es sehr gut verstanden diese Leistungsträger in Szene zu setzen.“

Zur Halbzeit schien die Partie mit 47:23 bereits entschieden und die jungen Hallenserinnen mussten sich erst mal sammeln, haben aber nach der Pause echt Charakter gezeigt. „Nach der Verkürzung auf 49:30 schien es fast so, als ginge noch was.“ resümierte der Trainer der Junior LIONS. Dennoch führten die Girls Baskets am Ende des dritten Viertels wieder deutlich mit 64:34. Den letzten Spielabschnitt mussten die Hallenserinnen mit eben diesem 30-Punkte-Rückstand beginnen. Der Favorit schien seiner Rolle gerecht zu werden, doch die bereits erwähnte Moral hat die kleinen Löwinnen gepackt und sie begannen das 4. Viertel wie die Feuerwehr. Sie konnten mit mit einem 11:0-run in fünf Minuten das Momentum kurzzeitig auf ihre Seite ziehen. Beim Stand von 65:45 schwanden dann die Kräfte gänzlich und die Junior LIONS machten bis zum Ende keine Punkte mehr. So musste man sich beim Endstand von 73:45 mit dem kleinen Erfolg den Abstand unter 30 gehalten zu haben trösten.

„Vorm Spiel haben wir uns vorgenommen eine mögliche Niederlage soweit wie möglich in Grenzen zu halten. Das ist uns spielerisch recht gut gelungen, in Punkten aber eben nicht.“ fasste der Coach des Geschehen zusammen. In der nächsten Woche kommt Chemnitz, sicher ein ähnliches Kaliber. Den Kopf in den Sand stecken geht also nicht. „Wir arbeiten weiterhin hart im Training und geben nächstes Wochenende erneut alles was wir haben.“ gab sich Coach Nansen kämpferisch.

Junior LIONS:
Schinkel, J.: 13 Pkt(1 3er); Kühn, C.:11 Pkt; Büschel, L.:8 Pkt.(14 Rebounds); Schinkel, L.:5 Pkt(4 Steals); Niederhausen, L. 2 Pkt.; Burczyk, R.: 2 Pkt.(7 Rebounds); Lißon, H.: 2 Pkt. (4 Rebounds).; Röber, V.; Heller, L.; Wackermann, L. 2Pkt.

(Bericht: Halle Junior Lions, Coach Nansen)

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