WNBL-Playoffs: TuS Lichterfelde – Herner TC 81:64 (48:32)3. März 2014

Bereits bevor der erste Ball in der Halle gedribbelt wurde hatten die beiden Trainergespanne aus Herne und Berlin Sorgenfalten auf der Stirn.

Beim Herner TC konnte der Motor des Teams, Anna Lappenküper, verletzungsbedingt nicht mitwirken und auf Berliner Seite fielen an diesem Spieltag mit Broßmann, Neis und Dreher gleich drei Spielerinnen für die 1.Play Off Partie aus.

Hier galt es auf beiden Seiten gute psychologische  Arbeit zu leisten um die Teams entsprechend auf die neuen Gegebenheiten einzustellen.

Dies gelang dem Berliner Gespann an diesem Tag wohl besser, starteten die Berlinerinnen mit einem „Sahneviertel“ 30 :12 in die Partie.

Über eine aggressive und gut abgestimmte Defense erspielte man sich viele Fastbreaksituationen. Schafften es dann die Hernerinnen dies zu unterbinden zog man geduldig sein variables und teamorientiertes Angriffsspiel auf und brachte den Ball geschickt immer wieder unter des Gegners Brett und punktete dort.

Bereits im zweiten Viertel ließ man auf Berliner Seite die Spielerinnen stark rotieren um auch ihnen die Möglichkeit zu geben Play Off Luft zu schnuppern.

Alle Spielerinnen brannten darauf ihre Spielanteile möglichst lang zu gestalten und dem Spielfluss aber keinen Abbruch zu tun. Zwar kam der Herner TC im zweiten Viertel besser ins Spiel, am Stand der Dinge änderte dies jedoch wenig und so ging man mit 48 :32 in die Halbzeitpause.

Nach dem Pausentee rechnete man auf Berliner Seite mit einem starken Aufbäumen der Hernerinnen, hatte man doch den Auftakt in die Partie gnadenlos verschlafen und rannte nun den fehlenden Punkten hinterher. Was sich aber auch dieHernerinnen an diesem Tag einfallen ließen, es zog nicht.

Die bekannte Herner druckvolle Verteidigung beim Ballvortrag blieb weitgehend erfolglos und unter den Körben hatte man an diesem Sonntag nicht wirklich viel zu bestellen.

Zwar blitzte ab und an das Können von M.Sola (14 Pkt)  auf, doch hatte man sie aus Berliner Sicht gut unter Kontrolle. Auch J.Strozyk (15 Pkt) hatte an diesem Sonntageinen schweren Stand gegen die beiden verteidigungswilligen Sina Kafka (10 Pkt/6R) und Lisa Vierhuve (9 Pkt./2R), die permanent für Druck auf dieser Position sorgten.

Angetrieben vom Allrounder Satou Sabally (21 Pkt/11 Rebounds) und Sophie Link (16 Pkt/7R) kam aber in diesem Spiel nie das Gefühl auf, das man das Spiel am heutigen Tag noch abgeben würde. Alle Südberlinerinnen erhielten Spielzeit und haben ihren Beitrag zu diesem überzeugenden Sieg geleistet.

Nun bleibt abzuwarten wie beide Teams die kommende Woche überstehen, hofft man doch auf beiden Seiten bereits am kommenden Sonntag alle Spielerinnen wieder einsatzfähig mit an Bord zu haben. Um bereits am nächsten Sonntagdas Viertelfinale zu buchen wird man in Lichterfelde eine konzentrierte Trainingswoche absolvieren und bereits am Samstagnach Herne anreisen um ausgeruht und gut eingestellt in die zweite Play Off Partie zu gehen.

(Text: G.Helmke, TuS Lichterfelde)

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