WNBL Playoffs: Stormarn Wild Wings – Team Göttingen 56:54 (26:24)25. März 2013

Was für ein Comeback! Nach der hohen 52:88-Auftaktniederlage in Spiel eins, haben die Wild Wings daheim zurückgeschlagen und die Serie gegen den Favoriten aus Göttingen mit einem hauchdünnen 56:54-Erfolg ausgeglichen. Standing Ovations und La Ola-Wellen des heimischen Anhanges gab es bereits während des Spiels – nachdem der letzte Göttinger Wurfversuch aber sein Ziel verfehlt hatte, folgte nach dem Abpfiff ein kollektiver Jubelsturm von Team und Fans, die die gesamten vierzig Minuten intensiv mitgefiebert und das Team pausenlos angefeuert hatten.

Coach Marc Köpp hatte bereits vor dem Spiel ein gutes Gefühl: “Es könnte heute eine Überraschung passieren und die Saison für uns noch weitergehen” gab sich der Übungsleiter nach der Teambessprechung und vor dem Sprungball hellseherisch. Er sollte am Ende recht behalten, denn von ihm und Co-Trainerin Katharina Kühn taktisch und kämpferisch bestens auf das zweite Duell mit dem Favoriten eingestellt, waren die Wild Wings diesmal bereit für ein echtes Duell auf Augenhöhe. Den besseren Start hatten allerdings die Gäste, die das Match gleich mit einem blitzschnellen Dreier von Nele Aha eröffneten. Die Wildschwäne hielten diesmal allerdings von Beginn an dagegen, machten den Göttingerinnen mit einer kompakten Zonenverteidigung das punkten wesentlich schwerer und demonstrierten in der Offensive das notwendige Selbstbewusstsein. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier gleichwertiger Mannschaften, die den Wild Wings zur Pause eine knappe 26:24-Führung bescherte. Auch nach der Halbzeit gelang es den Göttingerinnen nicht sich wie erhofft abzusetzen, obwohl die ATSV-Mädchen einige gute Möglichkeiten leichtfertig liegen liessen. Neben der erneut punktbesten Jasmin Zimmermann avancierten insbesondere Mirja Beckmann und Nora Reimann im zweiten Durchgang zu den Matchwinnerinnen der Wild Wings. Während Mirja Beckmann ganz wichtige Zähler aus der Halbdistanz markierte, dominierte Nora Reimann mit ihren Rebounds und Körben nicht nur beide Bretter sondern sorgte zwölf Sekunden vor Schluss mit ihren Freiwürfen für die Entscheidung. “Solche Spiele sind das Salz in der Suppe für die Zuschauer. Die Mädchen lassen sich einfach nicht unterkriegen und haben wieder einmal beste Werbung für den Basketballsport betrieben” zollte auch der Sportliche Leiter Stefan Möller seinem Team nach der Partie größten Respekt.
Die dritte und entscheidende Partie um den Einzug ins Viertelfinale findet nun am Sonntag, 07.April erneut in Göttingen statt.
Für die Wild Wings spielten: Jasmin Zimmermann (22), Nora Reimann (14), Mirja Beckmann (8), Merle Bitter (6), Kaja Witkowski (5), Clara Schwartz (1), Merle Schrader, Jennifer Struve, Maxime Mönke, Yasmin Martens.

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