WNBL-Playoffs: Herner TC – TuS Lichterfelde 65:68 (32:34) -211. März 2014

Unter der Woche wussten die Berliner Verantwortlichen lange nicht wer am Wochenende überhaupt den Weg mit nach Herne antreten kann, um dort das zweite Play Off Spiel gegen den Herner TC zu bestreiten. Zu der ohnehin prominenten Verletztenliste (Broßmann, Neis) mussten an diesem Wochenende auch noch Satou Sabally und Hannah Moritz mit Grippe in Berlin das Bett hüten. Bereits am Samstag fuhr das WNBL Team in den Westen, spielten dort am Abend doch die eigenen Bundesligadamen ihr Zweitligaspiel gegen die Phoenix Ladies aus Hagen. Lautstark und mit viel Schwung betrat man dort die Halle und brachte sich in die entsprechende Play Off Stimmung und feuerte die Damen an,  die das Spiel gegen Hagen auch gewannen.

Am Sonntag morgen startete man mit einem ausgiebigen Teamfrühstück und fuhr optimistisch in die Halle nach Herne. Das an diesem Spieltag Anna Lappenküper wieder mit von der Partie sein würde war den Hauptstädterinnen klar, standen die Nordrhein-Westfalen doch mit dem Rücken zur Wand. Mit diesem Wissen starteten beide Teams überaus nervös in die Partie.

Gleich am Anfang des Spiels zeigte mit 6 Punkten in Folge Anna Lappenküper, das sie noch keine Lust auf die Sommerpause hatte. Die Südberlinerinnen hielten jedoch gutdagegen und so endete das 1.Viertel 13:12. Im zweiten Viertel kamen die Berlinerinnen dann besser ins Spiel. Immer wieder stellte man die Hernerinnen vor neue Aufgaben in der Defense, die nur bedingt Ideen hatten, die Verteidigungsformen zu knacken. Während die Südberlinerinnen variablen Teambasketball zelebrierten, verließ sich Herne auf seine beiden Aushängeschilder Lappenküper (20 Pkt.) und Sola ( 28 Pkt), die auch kontinuierlich punkten konnten. Am Ende der Partie sollte das aber zu wenig sein um den ersehnten Sieg einzufahren. Zur Halbzeit stand es 34:32 für den TuS Lichterfelde.

Hoch motiviert mit 2:0 in das Viertelfinale einzuziehen, ging man mit viel Schwung in die zweite Halbzeit. Ein 8:0 Lauf der Berlinerinnen brachte dann eine 52:45 Führung zum Ende des 3.Viertels. Im gesamten Spiel kontrollierte man die Bretter in der Defensive wie auch in der Offensive. Das Spiel zum Brett wurde gut kombiniert mit schnellen Drives zum Korb. So bekam das Herner Team auch Probleme mit der Foulbelastung und die TuSLi Spielerinnen standen so oft an der Freiwurflinie. Bis zum 3.Viertel hatte man von dort auch eine hohe Trefferquote, dies sollte sich jedoch noch ändern. Im letzten Viertel wurde es dann noch einmal eng werden, suchten die Hernerinnen ihr Heil in Dreipunktewürfen. Klug spielten die jungen Berlinerinnen jedoch weiter ihren Stiefel runter. Den entscheidenden Sieg auch ohne etatmäßigen “Go to guy” im Team vor Augen fingen dann die Nerven an zu flattern und so traf man im letzten Viertel nur 5 von 16 Freiwürfen und musste so um den Lohn der Arbeit doch noch bangen. Umso größer war die Freude nach dem Abpfiff als das Endergebnis mit 68:65 für die Berlinerinnen fest stand.

Auch die sogenannten Experten haben in Anbetracht der langen Verletztenliste der Berlinerinnen wohl nicht mit einer solchen Teamleistung gerechnet. Nun hat man zwei Wochen Zeit sich intensiv auf das Spiel in Osnabrück vorzubereiten, wo man sicher als nur schwer ausrechenbarer Gegner erwartet wird.
Es spielten: S.Link 17, N.Sauthoff 11, C.Dröll 11, L.Vierhuve 10, S.Kafka 9, L.Helmke 8, P.Dreher 2, K.Rosenthal, V.Hagenhaus, J.Lehmann.
(TuS Lichterfelde, Guido Helmke)

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