WNBL-Playdowns: Team Oberfranken – TS Jahn München 72:66 (45:39, 63:63) n. V.18. März 2014

Am letzten Sonntag traf das Team Oberfranken in der weiblichen Nachwuchsbundesliga im ersten Spiel der Play Downs auf das Team von Jahn München. Nach einer engagierten Teamleistung konnte das Team um die Coaches Patrick Seidel und Kai Tzschentke mit dem emotionalen 72:66 Sieg nach Verlängerung direkt mit einem Sieg in die Abstiegsrunde starten.

Das Spiel war von Beginn an auf beiden Seiten von Nervosität geprägt. Dennoch konnte sich das Team Oberfranken ein ums andere Mal durch Fast Breaks und klug gewählte Optionen in den Setplays offensiv durchsetzen und brachte so eine verdiente 19:10 Führung in die erste Viertelpause. Das zweite Viertel gestaltete sich etwas ausgeglichener und die Münchnerinnen konnten vor allem durch defensive Nachlässigkeiten und abgegebene Offensivrebounds des Gastgebers offensiv besser ins Spiel finden und 29 Punkte im 2. Viertel erzielen.

Dieser Trend entwickelte sich im 3. Viertel weiter, die Oberfränkinnen agierten viel zu nervös gegen die Zonenverteidigung was zu einem 2 Punkte Rückstand (49:51) nach dem 3. Viertel führte. Im letzten Spielabschnitt sahen die zahlreichen Zuschauer in der Güßbacher Hans Jung Halle nun einen offenen Schlagabtausch beider Teams. Trotz des 6 Punkte Rückstands 6 Minuten vor Schluss und des foulbedingten Ausfalls von Ramona Hesselbarth gab sich das Team Oberfranken nie auf und kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Vorallem durch die gute Verteidigung und der Ruhe in der Offensive konnte man die Münchnerinnen so in die Verlängerung zwingen (63:63).

Hier zeigten die jungen Bambergerinnen nun von Beginn an mehr Biss und den nötigen Siegeswillen und konnten sich besonders durch das gute Rebounding am offensiven Brett viele Chancen erarbeiten die auch genutzt wurden. So steht am Ende ein hochverdienter 72:66 Sieg zu Buche. Head Coach Patrick Seidel: „Ich möchte meiner Mannschaft ein Riesen Lob aussprechen. Sie haben heute nie aufgegeben und immer weiter als Team gekämpft. Wir haben uns in der zweiten Hälfte gerade defensiv gesteigert und hier auch in der Verlängerung eine Schippe drauflegen können. Aber auch offensiv haben wir mit der Dauer des Spiels gegen die Zonenverteidigung besser agiert und endlich Ausstiege und Optionen genutzt. Die harte Trainingsarbeit der letzten Wochen hat sich heute bezahlt gemacht.“
(Team Oberfranken,  Kai Tzschentke)

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