WNBL-Playdowns: Team Göttingen – Metropol Girls 70:54 (36:29)10. März 2014

Sowohl vom Verlauf wie auch vom Ergebnis war das erste Spiel der Metropol Girls in der Play Down-Runde beim Team Göttingen auf ganzer Linie enttäuschend. Insgesamt ließ das Bochum-Recklinghäuser Team die notwendige Einstellung vermissen und war mental letztlich nicht auf das engagierte Spiel der Gegnerinnen vorbereitet. Siebzehn Rebounds (26 zu 43) weniger als das Team Göttingen, dazu 22 Ballverluste – das waren Zahlen auf Seiten der Metropol Girls, mit denen das Spiel letztlich nicht zu gewinnen war.

Nach einem noch guten Start (6:4-Führung nach zwei Minuten), agierte das Team in der Folgezeit insgesamt zu passiv in der Verteidigung und wenig kreativ in der Offensive. Folgerichtig ließ man die Gastgeberinnen erst einmal davon ziehen und sah sich einem zwischenzeitlich schon größerem Rückstand gegenüber (9:21, 9. Minute). Der Verlauf änderte sich zunächst nicht und nur durch zwei erfolgreiche Dreier zum Ende der ersten Halbzeit war das Metropol-Team zur Pause gerade noch in Schlagweite.

Statt aus dem Verlauf der ersten Hälfte aber Lehren zu ziehen und entsprechend fokussiert zu versuchen dem Spiel eine Wende zu geben, ließ man das Team Göttingen abermals zu leicht zu leicht gewähren. Letztlich war dann ein wirkliches Aufbäumen der Metropol Girls nicht zu erkennen und am Ende herrschte bittere Ernüchterung darüber, dass man es verpasst hatte, sich schon vorzeitig die Qualifikation für die kommende WNBL-Saison zu sichern.

Aufgrund des vorab schon gesicherten Punktepolsters sieht es zwar weiter gut für die Metropol Girls aus und man ist nach wie vor Tabellenführer in der Play Down-Runde, trotzdem sollte man am kommenden Wochenende bei gleich zwei Auswärtsspielen in Chemnitz und Halle möglichst erfolgreich sein, um nicht im weiteren Verlauf der Saison noch unter Zugzwang zu geraten.
(Metropol Girls, Frank Konstandt)

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