WNBL-Playdowns: Metropol Girls in Chemnitz und Halle18. März 2014

Chemcats Chemnitz  –  Metropol Girls Bochum / Recklinghausen 69:63 (36:31)
Metropol Girls: Schiermeyer (20/2 Dreier/12 Rebounds), Neumann (15/3 Dreier), Ehling (14), Simon (5), Gries (4/8 Rebounds), Asuamah-Kofoh (3), Brosenius (2), Kamp, Wagner.

SV Halle Junior Lions  –  Metropol Girls Bochum / Recklinghausen 78:80 (39:35)
Metropol Girls: Neumann (22/7 Dreier), Gries (21), Asuamah-Kofoh (13), Ehling (11/12 Rebounds),Schiermeyer (11/1 Dreier/12 Rebounds), Simon (2), Brosenius, Kamp, Wagner.

Zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden absolvierten die Metropol Girls in Chemitz und Halle am Samstag und Sonntag. Aufgrund der langen Anfahrten hatte man die beiden Partien auf ein Wochenende gelegt und schon am Freitag Mittag machte sich der Metropol-Tross auf die Reise nach Chemnitz. Einmal mehr war man dabei vom verletzungs- und krankheitsbedingtem Pech geplagt und insgesamt vier Spielerinnen fielen bei den Metropol Girls aus. Severine Greifenberg und Anastasia Kourti erkrankten kurzfristig und fehlten somit ebenso, wie die weiter verletzten Annika Küper und Laura Brinkmann. Insbesondere der komplette Ausfall auf den großen Position machte der Bochum-Recklinghäuser Spielgemeinschaft dabei zu schaffen und war bei der knappen Niederlage gegen die Chemcats Chemnitz sicherlich ein Faktor. Um so mehr tat dann am Sonntag der Sieg in einem äusserst engen und intensiven Spiel gegen die Halle Junior Lions gut.

Eine Schwächephase Mitte der ersten Halbzeit kostete den Metropol Girls gegen Chemnitz den möglichen Sieg. Nach einem guten Start und einer zwischenzeitlichen 16:9-Führung im ersten Viertel verlor man im weiteren Verlauf zwischenzeitlich den Faden und es unterliefen einige unnötige Ballverluste. Insbesondere hier machten sich an diesem Tag die eingeschränkten Rotationsmöglichkeiten bemerkbar und die Schwächen des Metropol-Team ließen die Chemcats zu diesem Zeitpunkt erst einmal davonziehen. Nach einem Sechs-Punkte-Rückstand lag das Team aus dem Ruhrgebiet dann nach dem Seitenwechsel schnell mit 13 Punkten hinten.

Diese Differenz konnten die Gastgeberinnen bis Mitte des vierten Viertels noch verteidigen, dann aber fanden die Metropol Girls um die überragende Leonie Schiermeyer zurück in die Spur und konnten die Gastgeberinnen mit einer aggressiven Verteidigung erheblich unter Druck setzen. Der Rückstand schmolz kontinuierlich und in der letzten Minute waren die Metropol Girls bei drei Punkten Rückstand und zwei Freiwürfen kurz davor das Spiel zu drehen. Leider fielen die Freiwürfe dann nicht und Chemnitz konnte sich den glücklichen Sieg in den verbleibenden Sekunde sichern.

Somit standen die Metropol Girls vor dem Spiel bei den Halle Junior Lions schon ein wenig unter Druck, um die bislang gute Ausgangslage und die Tabellenführung nicht zu gefährden. Von Beginn an entwickelte sich dann ein intensives und jederzeit spannendes Spiel vor lauter Kulisse. Die Zuschauer bekamen dabei einiges geboten – gleich 19 mal wechselte die Führung und insgesamt 15 erfolgreiche Dreier fielen in die Körbe. Die Metropol Girls zeigten über die gesamte Spieldauer eine eindrucksvolle Moral, konnten die Ausfälle gut kompensieren und blieben in den entscheidenden Situationen nervenstark.

Bereits gegen Chemnitz zeigte Isabel Neumann eine gute Leitung, gegen die Lions agierte sie aber insbesondere aus der Distanz überragend. Mit insgesamt sieben Dreiern (bei elf Versuchen) war sie brandgefährlich und sorgte maßgeblich dafür, dass das Metropol-Team immer auf Augenhöhe mit den hart kämpfenden Gastgeberinnen blieb. Die gesamte Mannschaft funktionierte aber bis zum Ende hervorragend und gleich fünf Spielerinnen konnten zweistellig punkte.

Bei permanent wechselnder Führung blieb dann Sandrine Gries in der dramatischen Schlussphase nervenstark und verwandelte vier von vier Freiwürfen. Die Metropol Girls führten 79:78 und Halle verpasste es im Gegenzug an der Freiwurflinie zu punkten. Die Junior Lions stoppten dann die Zeit und Metropol-Wirbelwind Sera Asuamah-Kofoh konnte zum 80:78 erhöhen. Nach Auszeit Halle warfen die Metropol Girls dann alles in die Verteidigung, Halle konnte aus der Distanz nicht mehr punkten und der Kampf um den Ball wurde durch die Schlusssirene beendet. Nach einer tollen Teamleistung und einem wichtigen Sieg, der wie Balsam für die verletzungsgeplagten Metropol Girls war, kommt es schon am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr in der Bochumer Lohring-Halle zum Rückspiel gegen die Halle Junior Lions. Dann wollen die Metropol Girls mit Unterstützung des eigenen Publikums die nächsten Punkte einsammeln.
(Metropol Girls, Frank Konstandt)

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