WNBL: OSC Junior Panthers Osnabrück – TSV Hagen 1860 72:71 n. V. (27:38, 62:62)10. Februar 2014

Nichts für schwache Nerven war das WNBL-Spiel der OSC Junior Panthers gegen den amtierenden Deutsche U17-Meister TSV Hagen 1860. In den ersten 30. Spielminuten sprach nichts dafür, dass die Gastgeber dieses Spiel gewinnen könnten. Es dauerte fast fünf Minuten, bis Lisa Siemund per Dreier (9/3 Dreier) für den Gastger die ersten Punkte erzielen konnte. Dem Angriffsspiel gegen die gut gestaffelte Hagener Zonenverteidigung fehlte jegliche Bewegung ohne Ball und bei Würfen fehlte die Präzision. Hagen machte in den ersten drei Vierteln des Spiels nahezu alles besser: Kluges Penetration zum Brett, sichere Distanzwürfe und erfolgreiche Fastbreaks sicherten den Gästen eine 38:27-Halbzeitführung, die sie bis zum 47:32 (23.) sogar noch weiter ausbauten. Hagens Leonie Schütter (32/3 Dreier) traf nach Belieben, Sarah Lückenotte (22/2) zog unwiderstehlich zum Korb und Ayse Colakoglu (15/1) nutzte die Lücken in der OSC-Defense unerbittlich aus.

Nicht wenige der ca. 150 Zuschauer rechneten beim Spielstand von 32:47 (23.) schon damit, dass die Osnabrückerinnen auch ihren 14-Punkte-Vorsprung aus dem Hinspiel verspielen würden. Aber dank einer enormen Energieleistung im letzten Viertel und der in diesem Spiel auf Osnabrücker Seite überragenden Tonia Dölle (22) kämpften sich die OSC Junior Panthers Punkt für Punkt wieder heran und schafften kurz vor Spielschluss noch den Ausgleich zum 62:62. Danach war alles nur noch reine Nervensache. Den besseren Start in die Verlängerung hatten die OSC Junior Panthers (66:62), doch Hagen konterte mit einem 9:1-Lauf und ging in der 44. Minute 71:67 in Führung. Doch in den letzten 90 Sekunden des Spiels passten die Osnabrückerinnen endlich den Ball unter den Korb, zogen dort Fouls und gingen anschließend an die Freiwurflinie, von wo sie das Spiel dann schließlich für sich entscheiden konnten.

Dass die Gastgeberinnen eines ihrer schlechtesten Heimspiele ablieferten, interessierte auf Osnabrücker Seite am Ende niemanden mehr, denn auch einen glücklich zustande gekommenen Sieg sollte man gebührend feiern, zumal er schon vor dem letzten Spieltag den Gruppensieg im Nordwesten bedeutete. Am letzten Vorrundenspieltag können die OSC Junior Panthers kommende Woche entspannt nach Hamburg fahren, wo ein Gegner wartet, der sich ebenfalls schon vorzeitig in die Playoffs gekämpft hat. Für die Playoffs müssen sich die OSC Junior Panthers aber sicher noch steigern, wenn vom Viertelfinale weiterhin geträumt werden soll.

Für die Panthers spielten: Anne Potratz 2, Tonia Dölle 22, Cherina Kaiser 13 / 1, Ann-Sophie Ossowski 11 /1, Laura Hechler 0, Caro Lahrmann 0, Lisa Siemund 9 / 3, Svea Tigges 8, Carla Jankowski 2, Kim Budke 0, Paula Overberg 1, Maren Grimm 4

Bericht: OSC Junior Panthers Osnabrück / Jörg Scherz

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