WNBL: Metropolitan Baskets Hamburg – Metropol Girls Bochum / Recklinghausen 88:59 (52:25)3. Februar 2014

Nach der deutlichen Niederlage der Metropol Girls im wichtigen Spiel gegen den Tabellenrivalen Metropolitan Baskets Hamburg sind die Play Offs zunächst einmal in weite Ferne gerückt. Die Rechnung um doch noch in die Runde der 16 besten WNBL-Teams in Deutschland einzuziehen, ist dabei aber ganz einfach. Die beiden letzten Spiele gegen die unmittelbaren Konkurrenten Herne und Oberhausen müssen gewonnen werden, dann wäre man zum Abschluss der Gruppe Nord-West unter den letzten Vier. Ein wesentlicher, wenn auch sicherlich nicht einziger Grund für das verkrampfte Auftreten in Hamburg war das weiterhin massive Verletzungspech der Metropol Girls. Neben Annika Küper fiel bedingt durch eine Muskelverletzung in der Wade auch noch Sandrine Gries aus. Somit fehlten gleich die zwei besten Punktesammlerinnen der Bochum-Recklinghäuser Spielgemeinschaft, letztlich ein Aderlass, welcher in Hamburg nicht zu kompensieren war.

Allerdings wurde es auch von den anderen Spielerinnen versäumt, sich mit einer konzentrierten und engagierten Leistung den Hamburgerinnen in den Weg zu stellen und die Schwächung zu kompensieren. Nach einem zwar wackeligen aber halbwegs ausgeglichenem Start (7:10, 3. Minute), agierten die Metropol Girls fortan geradezu gelähmt und viel zu passiv im Angriff. Das nutzen die Hamburgerinnen zu einigen Schnellangriffen und im Nu lief man einem kontinuierlich größer werdendem Rückstand hinterher. Was man im weiteren Verlauf auch auf Seiten der Metropol-Coaches probierte fruchtete an diesem Tag überhaupt nicht. Das Ruhrpott-Team fand letztlich nie die notwendige Haltung zum Spiel, so das es mit einem mehr als deutlichen Rückstand in die Pause ging.

Die zweite Halbzeit verlief dann zwar deutlich besser und ausgeglichen – besonders die jüngeren Spielerinnen aus der zweiten Reihe konnten hier überzeugen – am Ende blieb aber nach einem insgesamt sehr ernüchterndem Ergebnis die bittere Erkenntnis, dass zum erhofften Erreichen der Play Off-Runde eine wahre Energieleistung und eine veränderte Haltung von Nöten sein wird. Ein Lichtblick in Hamburg war neben dem Auftreten einiger Spielerinnen in der zweiten Hälfte einmal mehr die talentierte Severine Greifenberg (12 Punkte, 21 Rebounds, 2 Blocks), die engagiert aufspielte, die meiste Zeit auf dem Feld verbrachte und die Reboundarbeit eindrucksvoll dominierte.

Am Ende bleibt für den weiteren Saisonverlauf zu hoffen, dass die Spielerinnen der Metropol Girls die notwendigen Erkenntnisse aus der Niederlage ziehen werden, um die nun kleine Chance auf das Erreichen der Play Off-Runde vielleicht doch noch zu nutzen.

Viertel: 29:14, 23:11, 18:21, 18:13

Asuamah-Kofoh (14), Greifenberg (12), Neumann (9), Simon (7), Brinkmann (6), Kamp (3), Brosenius (2), Kourti (2), Schiermeyer (2), Wagner (2), Ehling

Bericht: Metropol Girls Bochum / Recklinghausen / Frank Konstandt

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