WNBL: Metropolitan Baskets Hamburg – evo NB Oberhausen 72:60 (27:30)20. Januar 2014

Die Metros haben ihre Pflichtaufgabe mit einem 72:60-Erfolg über die evo New Baskets Oberhausen gelöst und damit ihre Chance auf die Play-off-Teilnahme weiter gewahrt. Gegen die überraschenden Osnabrück-Bezwingerinnen, mussten die Hamburger Girls allerdings ein kräftiges Stück Schwerstarbeit verrichten und kamen erst in der zweiten Halbzeit so richtig in Fahrt bzw. konnten die Partie erst in den zweiten zwanzig Spielminuten kontrollieren und am Ende die beiden wichtigen Punkte an der Elbe behalten.

Angeführt von Ihrer Topscorerin Ronja Spießbach, gingen die Gäste schnell in Führung, während sich bei den Metros zu Beginn einmal mehr die bekannten Mankos der schwachen Chancenverwertung und der lückenhaften Defensivarbeit offenbarten. Während die NBO-Mädchen so in den ersten beiden Vierteln zu relativ leichten Punkten kamen, mussten sich die Metros ihre Körbe gegen die Zonenverteidigung der Gäste hart erkämpfen. Zwischenzeitlich lief man dadurch einem 11-Punkte-Rückstand (17:28) hinterher, den man erst in den letzten Minuten vor der Halbzeit (27:30) entscheidend verkürzen konnte. Begünstigt wurde diese Aufholjagd durch die foulbedingte Zwangspause von Topscorerin Spießbach, die bereits in der ersten Hälfte vier Fouls verbuchte und ab Mitte des zweiten Viertels geschont wurde. Ohne ihre Lenkerin, gelang den Oberhausenerinnen innerhalb von fünf Minuten nur noch ein einziger Korberfolg.

Nach der Pause, und mit der wieder eingesetzten Ronja Spießbach, wehrten sich die NBO-Girls zunächst weiterhin sehr tapfer, doch mehr und mehr gelang es den Metros endlich die Kontrolle zu übernehmen und in der 25.Spielminute auch die Führung (37:36). Die Starting-Five mit Merle Bitter, Jasmin Zimmermann, Mirja Beckmann, Lena Winkelmann (Foto) und Julia Zollenkopf scorte nun zuverlässiger und selbstbewusster. Nachdem Ronja Spießbach bei den Gästen kurz vor Ende des dritten Viertels ein technisches Foul und damit ihr Fünftes kassierte, brachen bei den Gästen in der Folge kurzzeitig alle Dämme. Die Metro-Girls nutzten die Schockstarre mit zahlreichen Fastbreaks und erfolgreichen Halbdistanzwürfen von Josina Großmann aus und konnten sich so vor dem Schlussabschnitt auf 55:46 absetzen. Die letzten zehn Minuten wurde der wichtige Sieg dann sicher verwaltet und nach Hause geschaukelt. Einen kleinen Jubel der Erleichterung gab es dann zu Recht nach dem Schlusspfiff bei Team und Coaches.

Da Herne (77:68 gegen Hagen) und die Metropol Girls (84:67 in Rotenburg) ihre Aufgaben an diesem Wochenende ebenfalls siegreich gelöst haben, kommt es in zwei Wochen (So. 02.02.14 – 12:30 Uhr – Sporthalle Reesenbüttel, Ahrensburg) vor heimischen Publikum gegen die Metropol Girls aus Bochum/Recklinghausen zum ultimativen Showdown im Kampf um die Play-off-Teilnahme. Bei einem Sieg wären die Metros mit großer Wahrscheinlichkeit dabei, bei einer Niederlage hätte man das Saisonziel verfehlt und müsste in die ungeliebte Play-down-Runde. Mit zahlreicher und lautstarker Unterstützung des eigenen Anhanges, sollte das angestrebte Minimalziel jedoch erreicht werden können.

Für die Metros spielten: Mirja Beckmann, Merle Bitter (je 16), Jasmin Zimmermann (11), Josina Großmann (10), Julia Zollenkopf (8), Lena Winkelmann (7), Stefanie Jacobs, Maxime Mönke (je 2), Lena Goerke, Kaja Witkowski. nicht eingesetzt: Andrea Matanovic, Annika Schultz.

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