WNBL: Metropol Girls – OSC Junior Panthers: 46:60 (22:27)27. Januar 2014

Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Topscorerin Annika Küper auf Seiten der Gastgeberinnen wurde das Auswärtsspiel der OSC Junior Panthers bei den Metropol Girls Recklinghausen/Bochum die erwartet schwere Aufgabe. Mit einem 8:0-Lauf starteten die Gäste über eine 12:4-Führung ins Spiel, weil sie Druck in der Defense aufbauten und einige Fastbreaks laufen konnten. Doch der Eindruck, der OSC habe das Spiel im Griff sollte sich als trügerisch erweisen, weil sich ab der 7. Spielminute ein enges und kampfbetontes Spiel entwickelte.

Mit unbändigem Kampfeswillen setzten die Metropol Girls jedem verlorenen Ball nach und eroberten auf diese Weise nicht nur die meisten Rebounds, sondern hatten auch einige Ballgewinne in Situationen, als die Gäste glaubten, den Ball schon sicher zu haben. Im 2. Viertel kam der OSC etwas aus dem Tritt und erzielte nur 9 Punkte, allesamt durch die in der Offense überragende Cherina Kaiser (23, davon 2 Dreier). Auf der Gegenseite wurde es ein „Freiwurffestival“, doch von den 15 in diesem Viertel zugesprochenen Freiwürfen trafen die Recklinghauserinnen nur 5, wodurch der OSC die Führung beim 27:22 zur Pause behaupten konnte.

In der zweiten Spielhälfte setzten sich die Junior Panthers aus Osnabrück dann kontinuierlich ab, weil die Ganzfeldpresse einige Male funktionierte und weil die im 1. Viertel verletzte Ann-Sophie Ossowski (17) wieder einsatzfähig war. Die Gäste nahmen den Kampf an und bestraften kleinere Fehler der Metropol Girls unerbittlich. Über 42:31 (29.) und 54:38 (35.) gelangte der Tabellenführer am Ende zu einem nicht unverdienten 60:46-Sieg. Damit sind nun auch rein rechnerisch die Play-Offs erreicht, doch in den verbleibenden drei Spielen geht es nun um die Sicherung der guten Ausgangsposition. Als Tabellenerster genießt man in den Play-Offs in eventuell notwendigen Entscheidungsspielen immer Heimrecht. Durch einen Sieg am kommenden Sonntag gegen Rotenburg/Scheeßel können die OSC Junior Panthers diesem Ziel einen gehörigen Schritt näher kommen. Dann werden die in Recklinghausen verletzungs- bzw. krankheitsbedingt fehlenden Lisa Siemund, Svea Tigges, Kim Budke und Channy Wille wieder mit von der Partie sein.

Für den OSC spielten:
Anne Potratz (3, davon 1 Dreier), Tonia Dölle (4), Cherina Kaiser (23, 2), Ann-Sophie Ossowski (17), Franca Riesmeier, Nele Dallmann (2), Laura Hechler, Luise Krappen, Caroline Lahrmann, Maren Grimm (5), Carla Jankowski (3) und Paula Overberg (3, 1).

Bericht: OSC Junior Panthers / Jörg Scherz

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