WNBL: Metropol Girls Bochum – TSV Hagen: 55:67 (27:31)21. Oktober 2013

WNBL, Gruppe Nord-West

Zum Saisonstart musste sich die WNBL-Spielgemeinschaft aus Recklinghausen und Bochum gegen den amtierenden WNBL-Meister TSV Hagen mit 55:67 geschlagen geben. Über weite Strecken präsentierten sich die Metropol Girls aber absolut konkurrenzfähig und verschuldeten ihre Niederlage durch einige Unkonzentriertheiten letztlich selbst.

Nach dem der TSV im Vorbericht noch angekündigt hatte, nur ersatzgeschwächt und unter verzerrten Bedingungen antreten zu können, erschienen dann aber alle  Leistungsträgerinnen der Gäste in der Vestischen Arena in Recklinghausen. Die Metropol Girls, bei denen wiederum Isabel Neumann noch krankheitsbedingt fehlen musste,  hatten sich gewissenhaft auf die Hagener Spielweise vorbereitet und erwischten einen guten Start in die Partie.

Mit viel Druck und Bewegung wurde der Korb attackiert und durch ein flüssiges Zusammenspiel konnten gute Würfe herausgespielt werden. Dementsprechend verdient war die Führung in der Anfangsphase und nach einem Dreier von Leonie Schiermeyer, die in der zweiten Halbzeit leider eine Bänderverletzung erlitt, hatten die Metropol Girls eindrucksvoll eine erste Duftmarke gesetzt.

Der TSV Hagen, der während des gesamten Spiels überwiegend mit einer Zonenverteidigung agierte, kam nun etwas besser in das Spiel und die Partie war im weiteren Verlauf ausgeglichener und entsprechend eng, Mit einer knappen 15:14 Führung wurde das erste Viertel beendet und in der Folgezeit gelang es den Metropol Girls gegen die Hagener Zone weiterhin gute Entscheidungen zu treffen. Überragend agierte in dieser Phase U16-NAtionalspielerin Annika Küper, die mit ihren Punkten die Metropol Girls im Spiel hielt.

Zu schaffen machten den Metropol Girls nun allerdings einige leichte Fehler und Unkonzentriertheiten. In der Defense wurde einige Rebounds abgegeben und ein paar vermeintlich leichte Wurfchancen konnten nicht genutzt werden. Auch weil die Teamverteidigung den Zug von Leonie Schütter zum Korb nicht immer verhindern konnte, geriet man nun leicht in Rückstand und es ging mit einem engen 27:31 in die Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Metropol Girls weiter mit den benannten Probleme zu kämpfen, trotzdem gelang es, das Spiel bis in das Viertel hinein offen zu halten. Nach einem zwischenzeitlichen 10-Punkte-Rückstand hatten die Metropol Girls in der 32. Minute wieder auf 4 Punkte (41:45) verkürzt. Neben der Verletzung von Leonie Schiermeyer hatte man nun aber auch noch mit Foulproblemen zu kämpfen und in der Schlussphase gelang es dann nicht mehr, das Spiel noch zu drehen.

Am Ende stand so eine Niederlage, die letztlich auf vermeintlich kleine Dinge zurückzuführen und so absolut vermeidbar war. Trotzdem konnten die Metropol Girls auch ihre Konkurrenzfähigkeit und das Potential andeuten und bereits in einer Woche beim nächsten Heimspiel – diesmal am Bochumer Lohring – will man gegen die BG Rotenburg/Scheeßel unbedingt den ersten Sieg in der WNBL-Gruppe Nord-West einfahren.

 

Für die Metropol-Girls Bochum spielten:
Küper (24,/ 3 Dreier), Schiermeyer (9/1), Asuamah-Kofoh (6), Gries (5), Brinkmann (4), Brosenius (3), Greifenberg (2), Ehling (2), Kamp, Kourti, Simon, Wagner

 

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