WNBL-Interview: LIONS-Coach glaubt an Klassenerhalt31. März 2014

Die Hälfte der Playdown-Spiele für die Junior LIONS in der Weiblichen Nachwuchs Bundesliga (WNBL) sind bereits vorbei. Ernüchternd schaut man auf die Bilanz von nur einem Sieg in drei Spielen. Bevor es in die entscheidende Phase um den Kampf gegen den Abstieg geht, steht Headcoach Nandor Kovacs Rede und Antwort im kurzen Interview.

Im ersten Spiel der Playdowns habt ihr die bis dato punktlosen Mädchen aus Rotenburg/Scheeßel mit 81:49 förmlich aus der Halle geschossen. Wie kam es zu dieser Leistungsexplosion?

Kovacs: Die Mädels haben einfach alles abgerufen, was da war. Scheeßel war leider nicht vollzählig und musste sich schnell ergeben, weshalb es am Ende sehr deutlich wurde. Elena Papaleonidas (14 Pkt., 20 Rebounds) hat wie ein tasmanischer Teufel gespielt, das war eine ganz starke Leistung von ihr. Aber besonders stolz bin ich auf das gesamte Team, da sich alle als Punktesammler in der Statistik verewigen konnten.

Direkt darauf habt ihr den Favoriten der Runde, die Metropol Girls aus Recklinghausen und Bochum, am Rande einer Niederlage (78:80) gehabt. Wieso hat es nicht gereicht an dem Tag?

Kovacs: Der krankheitsbedingte Ausfall von Laura Schinkel war leider nicht zu kompensieren. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass mit den Metropol Girls die stärkste Mannschaft der Playdowns nach Halle kam, war die Niederlage doppelt bitter. Bei den Metropol Girls gab es leider eine überragende Spielerin, die mit ihren sieben Dreiern einfach den Unterschied gemacht hat. Wir haben es nicht geschafft Isabell Neumann vom Punkten abzuhalten, als wir es kurz vor Ende dann doch geschafft haben sie zu kontrollieren, trafen ihre Mitspielerinnen und wir haben unsere Freiwürfe nicht getroffen. Am Ende muss man ganz nüchtern resümieren, wenn wir von 21 Freiwürfen nur 9 rein machen, wird es schwer überhaupt ein Spiel zu gewinnen.

Da es der Spielplan so wollte, hattet ihr die Chance direkt in der Woche darauf in Bochum die Niederlage wieder wett machen. Mit 80:53 musste aber eine herbe Klatsche eingesteckt werden. Wie ist der Leistungsabfall zu erklären?

Kovacs: Die Vorzeichen standen schon bei der Abreise sehr schlecht für uns. Neben der noch nicht wieder genesenen Laura hatte sich zudem Antonia Reinicke im Schulsport das Knie verdreht und auch Helen Lißon konnte nicht mitwirken. Zwar waren wir mit 8 Spielerinnen vor Ort, jedoch konnte ich am Ende nur 6 voll einsetzen. Somit war klar: “Wir haben keine Chance, also nutzen wir diese”. Die Mädels haben alles gegeben und sehr lange sehr gut mitgehalten. Als dann am Ende Celina ihr fünftes Foul kassierte, hatten die Gastgeberinnen leichtes Spiel mit uns. Der Endstand war schlussendlich deutlich zu hoch.

Jetzt stehen noch drei Spiele auf dem Programm. Unter anderem zwei gegen Oberhausen. Was ist jetzt die Zielstellung?

Kovacs: Jetzt müssen erste einmal alle fit werden, damit wir noch einmal mit voller Kraft angreifen können. Durch die Erfolge von Göttingen und Chemnitz an den vergangenen Spieltagen ist Oberhausen unser direkter Konkurrent um den Abstieg. Die Formel ist daher einfach. Drei Siege müssen her, dann ist uns Platz 4 und damit der Verbleib in der WNBL sicher.

Danke Nandor für das kurze Interview. Wir wünschen dir und den Mädels alles Gute für die letzten Spiele. Am 06.04. geht es zunächst nach Scheeßel bevor es dann am 12.04. in Oberhausen zum ersten “Do or Die” Spiel kommt. Sollten zwei Siege eingefahren werden, freuen wir uns alle auf den 18.05.2014. Dann steht das letzte Spiel auf dem Plan gegen den direkten Konkurrenten aus Oberhausen.

(Interview: SV Halle LIONS)

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