WNBL: Herner TC – TSV Hagen 1860 44:100 (25:43)21. November 2012

Ein Spiel, bei dem fast alles schief ging, erlebte der Herner TC im vierten WNBL-Spiel der Gruppe West. Obwohl beide Team bislang ohne Niederlagen blieben, konnte man in der Herner MCG-Arena kaum von einem Spitzenspiel sprechen und die Gäste präsentierten sich in allen Belangen wacher und aggressiver. Auch wenn man auf Herner Seite den TSV Hagen sicherlich in der Favoritenrolle sah, hatte man sich doch vorgenommen, dem Vizemeister so lange wie möglich Paroli zu bieten und sich für die kommenden Spiele weiter zu entwickeln. Dass es dann aber doch zu so einer deutlichen „Klatsche“ kam, führte nach einer wenig optimalen Trainingswoche doch zu deutlicher Ernüchterung der Herner Spielerinnen am Ende der Partie.

Nachdem sich am Vortag beide Vereine im Topspiel der U15-NRW-Liga gegenüber standen und der HTC die Hagenerinnen mit 81:54 förmlich aus der Halle gefegt hatten, trafen dann am Sonntag teilweise die gleichen Spielerinnen  in der WNBL gegenüber. Aber obwohl dem HTC die ersten Punkten gelangen und der WNBL-Topscorerin Alina Gimbel schnell zwei Fouls angehängt werden konnten, war der HTC in der Folgezeit dann überhaupt nicht mehr präsent. Mental völlig abwesend überließ man dem TSV die Initiative und Spielkontrolle und war sowohl in Offense wie Defense passiv und wenig aggressiv. Dem Tempo und der Aggressivität der Gegnerinnen wurde kaum etwas entgegengesetzt, und so lag man nach dem ersten Viertel beim 8:30 praktisch schon uneinholbar hinten. Nur das zweite Viertel war dann ein Lichtblick und der HTC agierte nun endlich aggressiver und nahm den Kampf an. Dies wirkte sich direkt auf den Punktestand aus, der zweite Abschnitt konnte mit 17:13 gewonnen und der Rückstand so auf ein noch halbwegs erträgliches Maß verkürzt werden.

Obwohl man sich vorgenommen hatte, die positiven Ansätze mit in die zweite Halbzeit zu nehmen, wurde der HTC dann weiter distanziert und es gelang dem Team nicht mehr, sich noch ernsthaft zu zu wehren. Am Ende sprang dann eine äußerst bittere Niederlage heraus, die in dieser Deutlichkeit sicherlich nicht dem Leistungsvermögen des Herner Teams entspricht, aber allen Spielerinnen doch einen deutlichen Arbeitsauftrag für die kommenden Wochen gibt. Trotzdem ist das Herner WNBL-Team mit nun 3:1 Siegen weiterhin voll im Soll und hat beim nächsten Spiel gegen das Team Mittelhessen schon bald die Möglichkeit sich zu rehabilitieren.

Für Herne spielten:
Sola (12), Gries (10), Lappenküper (9), Mühlmann (6), Kassack (5), Dams (2), L. Dorlöchter, S. Dorlöchter, Hahn, Ormanin, Schönberg.

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