WNBL: Herner TC – Team Mittelhessen 64:70 (31:32)3. Dezember 2012

Der Herner TC unterlag dem Team Mittelhessen – gleichzeitig auch Bundesleistungsstützpunkt des DBB – knapp mit 64:70 und verpasste dabei die große Chance, sich im Kampf um die Play Off-Qualifikation etwas von den konkurrierenden Teams abzusetzen.

Wiedergutmachung war auch angesagt, denn der HTC verkaufte sich bei der Niederlage gegen den Tabellenführer TSV Hagen im letzten Spiel doch deutlich unter Wert. Daher wollte man die Gäste von Beginn mit aggressivem Spiel und hoher Intensität unter Druck setzen und dabei möglichst diszipliniert agieren. Der Herner Startformation gelang dies aber in der Anfangsphase überhaupt nicht. Zu langsam in der Rückwärtsbewegung und oft einen Schritt zu spät in der Verteidigung gelang es zunächst nicht, die Spielkontrolle zu gewinnen. Zu Beginn drohte das Spiel fast schon vorzeitig entschieden zu werden, das Team Mittelhessen führte nach acht  Minuten bereits mit 21:8. Erst danach kam deutlich mehr Schwung in das Herner Spiel und insbesondere in der Vereidigung war nun eine erhebliche Leistungssteigerung bemerkbar. Der Rückstand konnte so kontinuierlich verkürzt werden und betrug dann zur Pause nur noch einen Punkt.

In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel dann völlig ausgeglichen und beide Teams agierten auf Augenhöhe. Vorteile hatte der HTC dann, wenn der gegnerische Korb aggressiv attackiert wurde. Diese Intensität war nun in der Verteidigung aber nicht kontinuierlich vorhanden und die Hessinnen kamen aus der Distanz immer wieder zu Punkten. Nach einem guten Start in die zweite Hälfte versäumte es der HTC, noch dominierender auszutreten und sich von den Gästen abzusetzen. So ging es mit einem Unentschieden (52:52) in das Schlussviertel. Einige leicht vergebene Würfe und die benannten Schwächen in der Fast-Break-Verteidigung brachten am Ende dann die entscheidenden Nachteile, die letztlich zu der knappen Niederlage des HTC, der zwischenzeitlich durchaus zu gefallen wusste. Im letzten Spiel des Jahres am kommenden Sonntag steht dann die schwere Auswärtspartie beim Tabellenzweiten in Göttingen an, worauf sich das Herner WNBL-Team konzentriert vorbereiten muss, um sich konkurrenzfähig präsentieren zu können.

Für Herne spielten:
Sola (16), Lappenküper (11), Gries (8), Kassack (7, 1 Dreier), Hahn (6), Mühlmann (6), L. Dorlöchter (4), S. Dorlöchter (4), Schönberg (2), Dams,  Ormanin

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