WNBL: Herner TC – Metropol Girls: 72:7522. Januar 2013

Am Ende des Lokalderbys gegen die Metropol Girls aus Recklinghausen war man auf Seiten des Herner WNBL-Teams geradezu fassungslos, dass die Partie noch verloren ging. Mit einem Sieg hätte man sich fast aller Sorgen für den Rest der Hauptrunde  erledigt und man wäre wohl schon sicher für die Runde der letzten 16 Teams in Deutschland qualifiziert gewesen. So aber ist das Rennen um die um die Play Off-Qualifikation noch einmal unnötig spannend  geworden. Nach einem Dreier von Jule Kassack zum 70:61 in der 36. Minute führte der HTC nach einer bis dahin starken zweiten Halbzeit deutlich mit neun Punkten und alles sah nach einem Herner Sieg aus. Dann aber stellten die Hernerinnen völlig unerklärlich und geradezu fahrlässig die Reboundarbeit in der Verteidigung ein und ermöglichten es so den Metropol Girls das Spiel noch einmal zu drehen.

Insgesamt war es ein von beiden Seiten intensiv und emotional geführtes  WNBL-Spiel. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte der HTC zunehmend Probleme in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung und einige Male war man zu spät bei den Gegenspielerinnen und agierte insgesamt zu passiv in der Verteidigung. Dadurch bedingt kam es auch zu einer Foulproblematik, die sich im weiteren Spielverlauf noch negativ für den HTC bemerkbar machen sollte. Insgesamt 15 Punkte musste man in der ersten Halbzeit durch Freiwürfe der Gegnerinnen, zudem kassierte der HTC bis zum Seitenwechsel gleich vier Drei. Diese Verteidigungsschwäche brachte die Hernerinnen in der ersten Halbzeit arg in Bedrängnis. In der 17. Minute lag man bereits mit 12 Punkten hinten (34:46) und bei diesem Rückstand wäre auch der direkte Vergleich verloren gewesen.

Nach dem bis zur Pause auf acht Punkte verkürzt werden konnte, starteten die Hernerinnen dann mit einer bärenstarken Leistung in die zweiten Hälfte. Auf beiden Seiten des Feldes wurden nun sehr aggressiv agiert. Die Metropol Girls kamen nun kaum noch zum Zug und wurden durch den Herner Druck nun sichtlich aus dem Konzept gebracht. In der zweiten Halbzeit gelang dem HTC so bis zur 36. Minute ein 30:13-Lauf, dabei wurden sogar noch einige leichte Wurfmöglichkeiten vergeben. Danke der insgesamt starken Leistung war man fast eigentlich schon durch. Dann aber – sicherlich auch bedingt durch das frühe foulbedingte Ausscheiden von Mali Sola – führte der schon beschriebene Black Out bei der Reboundarbeit zu der fatalen Wendung zum Ende des Spieles. Nur ein kleiner Trost war, dass man zumindest den direkten Vergleich gegenüber den Metropol Girls gewonnen hat, was am Ende aber möglicherweise ein entscheidender Vorteil sein könnte. Am kommenden Sonntag muss der HTC aber zunächst unbedingt in Oberhausen siegen, um weiter im Rennen um die Play Offs zu sein.

Herner TC:
Kassack (17,1 Dreier), Sola (14), Lappenküper (12), Gries (10), Hahn (6), Mühlmann (5), Dorlöchter S. (3), Schönberg (2), Dorlöchter L. (2), Dams, Ormanin

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