WNBL: ChemCats Chemnitz – Team Göttingen 68:60 (28:28)20. Januar 2014

Am vergangenen Sonntag trat die Mannschaft von Headcoach Marcel Romey in der weiblichen Nachwuchs-Basketballbundesliga gegen den DBB-Stützpunkt aus Chemnitz an. Chemnitz ist ein direkter Gegner um einen möglichen Play-Off-Platz. Weiterhin ging es darum, eine gute Position für mögliche Play Downs einzufahren, da hierfür Siege gegen direkte Konkurrenten wichtig sind. Allerdings war diese Aufgabe am Wochenende zu groß für die jungen Göttingerinnen. Sie verloren das Spiel 68:60 und stehen derzeit auf dem letzten Platz in der Staffel Nordost.

Dabei fing das Spiel sehr verheißungsvoll an und die Leinestädterinnen konnten das erste Viertel für sich entscheiden (15:16), zur Halbzeit stand es auch noch 28:28. Doch dann drehte der Gastgeber aus Chemnitz auf und die Göttingerinnen, die vorher teilweise das Spiel bestimmten, verloren den Faden. Nachlässigkeit und Angst vor der eigenen Courage schlichen sich in das Spiel ein.

Im vierten Viertel gaben die Schützlinge von Marcel Romey, allen voran Nele Blaume (19 Punkte) und Britta Daub (17 Punkte), aber nochmal alles: so stand es gut drei Minuten vor Schluss nur noch 56:53. Doch dann fanden die gut raus gespielten Würfe nicht mehr ihr Ziel oder sprangen wieder aus dem Korb. Auf der Gegenseite legten die Chemnitzerinnen nochmal alles in die Waagschale, mit Erfolg. Auch das letzte taktische Mittel, Stopp-The-Clock, konterten die Chemnitzerinnen super weg, sie trafen die Freiwürfe. Auf der Gegenseite fielen zwei gute Drei-Punktwürfe nur auf den Ring. So wurde das Ergebnis am Ende deutlicher, als der Spielverlauf eigentlich war.

„Wir haben das Spiel im dritten Viertel vergeben. Meine Spielerinnen haben dann zwar nochmal Herz gezeigt, wurden aber leider nicht belohnt. Jetzt heißt es, sich auf die Play Downs vorzubereiten“, resümiert Marcel Romey.

Punkte: Blaume (19 Pkt), Daub (17), Schlüter (11), Ernst (7), Wiehl (6), Seyed Tarrah, Schmidt, A. Reinhardt, S. Reinhardt, Mohssen, Blickwede, Kentzler

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