WNBL: Basket-Girls Rhein-Neckar – SG Weiterstadt 87:49 (38:29)18. März 2013

Wie erwartet musste sich das Weiterstädter WNBL-Team im ersten Play-Off Duell geschlagen geben, mit 87:49 unterliegt man dem Favoriten Basket-Girls Rhein-Neckar (Heidelberg). Ausschlaggebend war die ebenfalls erwartete stark besetzte Heidelberger Bank, fast ohne Leistungsverlust konnten die Gastgeber durchwechseln und alle 12 Spielerinnen ins Spiel bringen.

Dabei zeigte sich Weiterstadt besonders zu Spielbeginn überraschend stark und sorgte zunächst einmal für Verwirrung in der Heidelberger Defense. Schnell und aggressiv sorgte das Team für eine schnelle Führung und behielt auch in der Verteidigung das Gastgeberteam im Griff. Belohnt wurde dieser intensive Einsatz mit einer Führung von 15:20 Punkten Ende des ersten Viertels. Allerdings zeigte sich bereits im zweiten Spielabschnitt, dass dieses kraftraubende Niveau nicht über die komplette Rotation zu halten war. Ein 11:0 Lauf der Basket-Girls sorgte für einen Wechsel in der Führung, den Weiterstadt nicht mehr aufholen konnte. Nach einem Halbzeitstand von noch vertretbaren 29:38 Zählern machte sich mehr und mehr die Tiefe der Heidelberger Bank bezahlt. Während die Gastgeberinnen munter durchwechseln und das Tempo hochhalten konnten zeigte sich bei Weiterstadt der Kräfteverschleiß und sichtbare Unterschiede im Spiel je nach Rotation. Einige Schwächen in der Defenseleistung der Gäste sowie eine punktuell hohe und unnötige Foulbelastung kamen dazu, waren aber sicherlich nicht entscheidend.

Die Basket-Girls konnten so ihre Führung kontinuierlich ausbauen und gewinnt verdient mit 38 Punkte Vorsprung. Die hohe Punktedifferenz spiegelt dabei sicherlich nicht den Spielverlauf wieder, sondern eher das Kräfteverhältnis gegen Spielende. Coach Tuna Isler bleibt in seinem Kommentar auch realistisch: „Wir dürfen nicht allzu enttäuscht sein sondern müssen die Fakten betrachten. Wir haben hier gegen den Gruppenersten Süd und eine Auswahl der besten Spielerinnen aus vier oder fünf Vereinen verloren. Das wir bei uns im Team größere Unterschiede beim Einwechseln erleben ist unserem Ansatz geschuldet, dass wir möglichst jede ambitionierte Spielerin des eigenen Nachwuchs in der WNBL spielen lassen wollen. Und dabei ist uns jede einzelne Spielerin wichtig, nicht nur die besten drei oder fünf, denn auch alle anderen sollen sich weiterentwickeln und stützen das Team. Und wir haben gezeigt dass ein Gegner mit uns rechnen muss. Mit ein wenig mehr Glück und Heimvorteil ist auch ein knapperes Ergebnis oder Sieg nicht ausgeschlossen, wir werden auch am nächsten Wochenende spielen um zu gewinnen.“

Die nächste Begegnung der „best of three“ Runde findet am nächsten Sonntag um 12:00 Uhr in der Adam-Danz Halle (Weiterstadt) statt.

Für Weiterstadt spielten: Chiara Gießelbach (21, 10/7 Freiwürfe), Kübra Gümüs (2/0), Mira Kahnt (2), Jana Knauf (8, 8/1, 1 Dreier), Johanna Lange, Celine Martin, Lara Müller (10, 4/2), Rebecca Russell (2), Sandra Schmidt (6, 2/2), Johanna Wenzel.

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