WNBL: ALBA Berlin – TuS Lichterfelde 46:93 (33:40)31. Januar 2014

Am Mittwochabend stieg die vorgezogene Rückrundenpartie zwischen Alba Berlin und dem TuS Lichterfelde. Bereits im Hinspiel gab es für die Albatrosse eine deutliche Niederlage gegen die Südberlinerinnen (44:78).

Sicher wollte man diese Schlappe begradigen, gingen die Mädchen von ALBA Berlin gerade in den ersten Minuten engagiert unter den Körben zu Werke und sammelten Rebound um Rebound ein. Aus Sicht der Lichterfelderinnen sicher kein guter Start was das Reboundverhalten in diesem Abschnitt anging, doch spiegelte sich das nicht im Ergebnis auf der Anzeigetafel wieder. So stand es bereits zum Ende des 1.Viertels 25:11 für den TuS Lichterfelde.

Im zweiten Abschnitt wurde es dann in der Halle bedingt durch die Zuschauer und einige knifflige Schiedsrichterentscheidungen, die beide Teams gleichmäßig betrafen, hektisch. Die Südberlinerinnen wechselten in großer Rotation früh durch um die Foulbelastungen zu kompensieren, doch blieb der solide 14 Punkteabstand auch bis zum Pausentee bestehen. Zur Halbzeit hieß es 44:30 für den TuS Lichterfelde.

Nach der Halbzeitpause hatte das Trainergespann Busch/Herrenkind ihren Spielerinnen eingeimpft, das man konzentrierter und konsequenter in der Defense agieren muss um das Spiel noch deutlicher dominieren zu können. Die Spielerinnen nahmen sich das zu Herzen und legten eine tolle zweite Halbzeit auf das Parkett. Im dritten Viertel gestattete man den Albatrossen noch ganze 8 Punkte. Durch druckvolle  Defensearbeit des gesamten Teams kam man zu sogenannten leichten Punkten. In dieser Phase des Spiels erzielte allein Patricia Broßmann zwölf ihrer insgesamt 24 Punkte am Stück und avancierte in ihrem ersten WNBL Spiel in dieser Saison so gleich zum Topscoorer ihres Teams. Nach überstandener Verletzungspause ein durch und durch gelungenes Comeback. Nach dem 3.Viertel stand es 62:38 für den TuS Lichterfelde.

Nun war der berühmte Knoten geplatzt und das Spiel lief weiter zu Gunsten der Südberlinerinnen. In der Verteidigung wurde gut gearbeitet und im Angriff die richtigen Entscheidungen getroffen. Alle Spielerinnen wurden eingesetzt und erhielten Spielzeit um sich für weitere Aufgaben zu beweisen. Auch im letzten Spielabschnitt hatten die jungen Damen der Albatrosse nur noch wenig Zugriff auf das Spielgeschehen, auch im letzten Viertel konnte man selber nur noch 8 weitere Punkte erzielen, zu groß war der Druck des Tabellenzweiten. Das Spiel endete dann mit 93:46 für die Südberlinerinnen.

Punkte für Lichterfelde: Broßmann 24, Sabally 22, Kafka 14, Neis 10, Link 8, Moritz 5, Dreher 4, Dröll 4, Helmke 2, Koulis, Rosenthal.
(TuS Lichterfelde, Guido Helmke)

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