WNBL: ALBA Berlin – Team Göttingen 50:43 (14:29)11. Februar 2014

Nach einer starken Aufholjagd in der zweiten Hälfte gewinnen die Albatrosse am Sonntag (09.02.14) gegen Göttingen mit 50:43. Nach dem Auswärtssieg in Göttingen und der Niederlagen-Serie der Gäste, die auch am Vortag bei der BG 2000 ihre Fortsetzung fand, erwartete das ALBA-Team wohl eines der leichteren Spiele. Doch es kam zunächst ganz anders. Als das Gästeteam aus Göttingen nach dem ersten Viertel mit 14:6 führte, war das für das Team von ALBA-Coach Moritz Schäfer und die zahlreichen Zuschauer noch kein Grund zur Beunruhigung; denn Gleiches war der BG 2000 tags zuvor auch passiert. Im zweiten Viertel zogen dann ab er die Göttingerinnen immer weiter davon, wobei der Auftritt der ALBA-Mädchen an das Bild von der Schlange und den Kaninchen erinnerte. Der erhoffte Heimsieg schien in weite Ferne gerückt; schließlich lässt sich mit nur 14 erzielten Punkten in einer Halbzeit kein Spiel gewinnen, wenn dem Gegner zugleich 29 gestattet werden.

Wie in manchen früheren Begegnungen kam dann das ALBA-Team wie verwandelt aus der Kabine und schaffte es mit hoher Verteidigungsintensität, guter Reboundarbeit und etlichen guten Anspielen auf Innenspielerin Aliyah Konate, den Rückstand bis zur nächsten Viertelpause auf drei Punkte zu verkürzen (33:36). Bis die erste Führung mit einer jetzt ausgeglicheneren Punkteverteilung geschafft war, dauerte es immerhin bis zur 34. Minute. Doch das Team Göttingen gab sich noch lange nicht geschlagen und konterte seinerseits in den nächsten vier Minuten mit einer Drei-Punkte-Führung. In der Schlussphase legten dann aber die ALBA-Mädchen in der Defense mit ihrer besseren konditionellen Verfassung noch einen Zahn zu und auch im Angriff erzielten unter dem gegnerischen Korb und an der Freiwurflinie vor allem Dilem Kaya sowie Aliyah Konate wichtige Punkte. Mit dem Endstand von 50:43 hatten die Berliner die Verhältnisse in der zweiten Halbzeit total gewendet, in dem den Gästen nur noch 14 Punkte gestattet wurden und 36 eigene Punkte auf der Anzeigetafel standen.

ALBA-Trainer Moritz Schäfer: “Es ist eine Binsenweisheit, dass ein Basketballspiel in vier Viertel aufgeteilt ist. Wenn mein Team, so wie heute, davon die ersten beiden verschläft, kann man gegen keine besser platzierte Mannschaft gewinnen. Dass es heute mit der enormen Leistungsverbesserung und wieder gewonnener mentaler Stärke in der zweiten Halbzeit doch noch gereicht hat, verdient Lob. Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass sich bei  unseren Gegnerinnen in der Schlussphase die am Vortag bei der BG 2000 erlittene Niederlage konditionell stark bemerkbar machte.”

(ALBA Berlin, Benjamin Pfau)

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