WNBL: ALBA Berlin – SV Halle Junior LIONS 68:65 (23:30, 59:59) n.V.9. Dezember 2013

Auch im Spiel gegen Alba Berlin mussten die Spielerinnen der Junior LIONS wieder auf Mitspieler verzichten. Rosa Burzcyk fällt weiterhin aus und Antonia Mettin musste sich kurzfristig krank melden, eine bakterielle Entzündung verhinderte ihren Einsatz. Hochmotiviert starteten die jungen Löwinnen nach Berlin … hochmotiviert und ein wenig verspätet, der Trainer hatte es verschlafen und kam zu spät zum Treffpunkt. „Das ist sonst nicht meine Art, mein Wecker hatte versagt. Am Ende haben wir es ja geschafft, also alles gut.“ schmunzelte Coach Kovács.

Die Mädels haben sich für ihren Trainer eine besondere Retourkutsche fürs Zu-spät-Kommen ausgedacht: sie haben sich am Treffpunkt versteckt. Als dann der Trainer Kapitänin, Elena Papaleonidas angerufen hat um zu erfahren wo sie sind, meinte diese nur: „ wir sind schon mit unseren Eltern losgefahren, sonst würden wir doch zu spät nach Berlin kommen.“ Das war dann der zweite Schock an diesem Tag für den jung-Raubtierbändiger. Nachdem der Spaß aufgeklärt war, verlief die Anreise problemlos und entspannt.

Trainer und Spielerinnen wussten, dass es ein kein einfaches Spiel werden würde, welches nur schwerlich gewonnen werden konnte. Mit Luzie Niederhausen und Lena Büschel waren diesmal zwei Center-Spielerinnen dabei. Da die Defensive bereits letzte Woche gegen TuS Lichterfelde gut funktionierte, war es diesmal wieder das Ziel den Gegner durch hohen Druck zu Fehlern zu zwingen. Mit Alyah Konate war eine riesige Spielerin auf Seiten Berlins in Schach zu halten. Sie hat in den ersten Spielen der WBNL-Saison mit unglaublichen Punkteausbeuten auf sich aufmerksam gemacht.

Für sie galt es einen gesonderten Plan in der Verteidigung zu schmieden, den die jungen Hallenserinnen besonders gut umsetzten und am Ende des 1.Viertels mit 16:13 nur knapp hinten lagen. Auch in Hälfte zwei fanden die jungen Albatrosse kein wirkliches Mittel gegen die so stark spielenden Hallenser. Am Ende der ersten Hälfte stand es 23:30 aus Berliner Sicht. „Die Mannschaft hat wie ausgewechselt gespielt, als wollten die Mädels das Ding gegen TusLi wieder wett machen, einfach klasse!“ freute sich Coach Kovács. In der Halbzeitbesprechung ermahnte der Trainer seine Mädels nach Wiederanpfiff wach zu bleiben und dort weiterzuspielen wo sie in Hälfte eins aufgehört hatten. Zu oft hatten sie in den letzten Spielen das dritte Viertel verschlafen und sich so um den Sieg gebracht.

Das dritte Viertel ging an die Berlinerinnen, Stand nach Abschnitt drei: 41:42. Die kleinen Raubkatzen waren bis dahin im Spiel die bestimmende Mannschaft. Ab dem letzten Viertel war das Spiel offen und an Spannung kaum zu überbieten. Ein ständiger Führungswechsel und wirklich gute basketballerische Aktionen waren sowohl für Zuschauer als auch Spielerinnen ein Leckerbissen. Endstand nach 4 Vierteln: 59:59. Verlängerung. In der Verlängerung hatten die Berlinerinnen die besseren Nerven, die Junior LIONS vergaben in der Verlängerung 5 ihrer 7 Freiwürfe, zudem wollte der letzte Dreier zwar in den Korb aber nicht durchs Netz, so stand es am Ende 68:65 für Alba. Unter Tränen musste die Hallenser Bundesliga-Reserve den Berlinern zum Sieg gratulieren.

„Ich bin heute wahnsinnig stolz auf die Mädels! Sie haben heute eine super Verteidigung gespielt und waren offensiv fast immer eine Gefahr für den Gegner. Leider haben wir den Ball 20 Mal verloren und nur 11%-Dreier-Quote, das reicht meist leider nicht zum Sieg. Auf der anderen Seite müssen wir nur 3-4 Fehler weniger machen und wir gewinnen solche Spiele in Zukunft. Jetzt gilt es: Kopf hoch und weitermachen, so müssen wir uns vor keinem verstecken!“ Gab sich der geschlagene Raubtier-Dompteur optimistisch für das neue Jahr.

Junior LIONS: Kühn, C.: 23 (13/15 Freiwürfen); Schinkel, L.: 12; Reinicke, A.: 10 (Foto); Schinkel, J,: 8; Papaleonidas, E.: 4; Niederhausen, L.: 5; Büschel, L. : 3; Kovalev, K..
(SV Halle Abteilung Basketball)

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vlnr.
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