WNBL: OSC Junior Panthers Osnabrück – Metropol Girls: 73:41 (43:20)11. November 2013

Ernüchterung bei den Metropol Girls – kollektiver Aussetzer im zweiten Viertel bringt Bochum-Recklinghäuser Spielgemeinschaft um jede Siegchance

Nach gewissenhafter Vorbereitung und guten Traingsleistungen wollten die Metropol Girls beim Auswärtspiel in Osnabrück eigentlich ihre Play Off-Ambitionen untermauern. Nach dem man sich durchaus Siegchancen ausgerechnet hatte, musste man sich aber doch deutlich ernüchtert auf die Heimreise ins Ruhrgebiert machen. Viel zu selten gelang es gegen die noch ungeschlagenen Osnabrückerinnen die eigenen Potentiale abzurufen und einen Spielrhythmus zu finden.

Gleich der Start ging gründlich daneben und nach fünf Minuten lag man mit 4:11 im Rückstand und Aufbauspielerin Seraphina Asuamah-Kofoh musste mit drei Fouls schon frühzeitig auf die Bank. Hier machte sich gleich doppelt das verletzungsbedingte Fehlen von Leistungsträgerin Leonie Schiermeyer bemerkbar.
Geprägt von Unsicherheiten und leichten Fehlern war die Anfangsphase und die Metropol Girls ermöglichten den Gastgeberinnen schnell eine deutliche Führung, ohne dass diese sich groß bemühen mussten.
Erst Mitte der ersten Halbzeit konnten man sich ins Spiel kämpfen und sich nun endlich konkurrenzfähig zeigen.
Nach zwei Dreiern von Isabel Neumann hatte man auf vier Punkte verkürzt (18:22, 12. Minute) und zu diesem Zeitpunkt schien das Momentum durchaus auf der Seite der Metropol Girls zu liegen.

Statt aber nun mit der notwenigen Sicherheit und Aggressivität weiter zu agieren, brachen die Metropol Girls bis zum Ende der Halbzeit völlig weg. Wiederholt wurden leichte Chancen vergeben, die Reboundarbeit war zum Teil völlig fahrlässig und mental praktisch abwesend musste ein 0:17-Lauf bis zur Halbzeit hingenommen werden. Somit war das Spiel schon frühzeitig zu Gunsten der Gastgeberinnen entschieden.
Nachdem die Coaches Frank Konstandt und Marcel Hauschild in der Pausenbesprechung eindringlich an die Einstellung des Team appellierten, verlief die zweiten Halbzeit dann deutlich ausgeglichener, ohne dass man die Junior Panthers aber noch einmal ernsthaft in Bedrängnis bringen konnte.

Letztlich konnte praktisch keine Spielerin der Metropol Girls Normalform zeigen und entsprechend verdient wie auch erklärbar war dann auch die Niederlage. Gleich nach dem Spiel begann bereits die Vorbereitung auf das nun sehr wichtige Spiele gegen die Metropolitan Baskets Hamburg, welches für die Metropol Girls hinsichtlich des weiteren Saisonverlaufs von großer Bedeutung sein dürfte.

Für Metropol spielten:
Küper (9), Neumann (8/2 Dreier), Gries (6), Asuamah-Kofoh (5), Brinkmann (4),  Greifenberg (4), Kamp (2), Brosenius (1), Ehling (1), Simon (1)

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