Gruppe Süd: Friendsfactory Jahn München – Basket-Girls Rhein Neckar17. Oktober 2011

Jahns WNBL-Mädchen mit glücklichem Sieg gegen Heidelberg

62:58 erst in letzter Minute gesichert

Ein Auftaktsieg, sicherlich, aber noch viel zu viele Fehler im Spiel der Jahn-Mädels. So hielt sich der Jubel doch in Grenzen, als das – immerhin stets spannende! – Spiel endlich zuende gegangen war: Juli Obländer verwandelt ihre beiden Freiwürfe, noch 0,8 Sekunden, Ballbesitz Gäste, Einwurf Höhe Dreierlinie, zum Glück vier Punkte Führung, der “Drops war gelutscht”, wie die Jungs von Sport1 sagen würden…

Zuvor hätten die jungen Jahn-Ladies aber beinahe den Sieg aus den Händen gegeben, wegen der allzu nervösen Anfangsphase (16:19 nach 10 Minuten, nach einigen argen Fehlwürfen) und wegen der zahlreichen bitteren spielerischen Fehlentscheidungen und Ballverluste rund um die Halbzeitpause, als ein 9 Punkte Vorsprung in 240 Sekunden in einen 5 Punkte Rückstand verwandelt wurde. “Vielleicht war meine Halbzeitansprache zu locker,” meinte Trainer Armin Sperber selbstkritisch: “Ich wollte die Anspannung rausnehmen, aber anschließend waren unsere Pointguards viel zu sorglos!” Das zweite Viertel hatte nämlich eine überzeugende Jella Molz gesehen (Top-Werferin mit 17 Punkten!), die von Juli Obländer (11, dazu 6 Rebounds) am Brett gut unterstützt wurde. Die Deckung und die Reboundarbeit (Sophie Düsterhöft 5 davon, dazu 9 Punkte) funktionierten in dieser Phase gut (Spielstand 33:28 zur Halbzeit), alle 10 Spielerinnen hatten ihren Anteil daran.

Nach der Pause nahm dann die Fehlerquote wieder zu, zum Glück auch bei den Gästen aus dem Rhein-Neckar-Zentrum, die ihre Freiwurfchancen reihenweise liegen ließen. Neuzugang Anja Rauffer wollte das Heft nun in die Hand nehmen, an sich also ein löbliches Vorhaben, aber sie erzielte ihre 9 Punkte mit der Brechstange, ihr fehlt (natürlich) noch die spielerische Bindung zu den Nebenleuten. So entschieden am Ende das Glück und vielleicht die größere Erfahrung diese Partie. Coach Sperber fasst zusammen: “Auftaktsieg ist Auftaktsieg, das kann uns keiner nehmen. Aber schon in Freiburg muss vieles besser zusammenpassen, wenn wir unser Ziel Playoffs erreichen wollen. 7 von 10 Spielerinnen sind trotz großer Wettkampferfahrung vom jüngeren Jahrgang, da wird es hin und wieder zu Rückschlägen kommen, das müssen wir einplanen!”

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