Gruppe Nord-West: Team Niedersachsen – Herner TC6. November 2011

Team Niedersachsen – Herner TC

 

Team Niedersachsen – Herner TC 70:52 (28:29)

 

Winona Schölei (24), Ina Lindner (14), Lea Günther (5), Julia Dorlöchter (2),

Sarah Dorlöchter (2), Gesa Hahn (2), Nele Mühlmann (2), Klara Schönberg (1),

Laura Dams, Lisa Dorlöchter, Carolin Kehse

 

Niederlage in Scheeßel – vier Minuten Konfusion nehmen dem Herner WNBL-Team alle Siegchancen

 

Eine vermeidbare und somit ärgerliche Niederlage musste die U17 des Herner TC in der WNBL-Gruppe Nord einstecken. Beim Team Niedersachsen Nord war es im Wesentlichen eine Schwächephase in der zweiten Halbzeit, die dazu führte, dass der HTC die erste Saisonniederlage einstecken musste.

Dabei begann das Spiel äusserst vielversprechend. Gut eingestellt startete man stark in die Partie und die Gastgeberinnen konnten den HTC zunächst überhaupt nicht stoppen. Durch Punkte von Ina Lindner und Winiona Schölei führte man nach vier Minuten bereits mit 12:2 und das Team Niedersachsen musste bereits die erste Auszeit nehmen.

Wie fast zu erwarten war, sah sich das Herner Team fortan einer Zonenverteidigung gegenüber und obwohl der HTC darauf eingestellt war, dauerte es einige Minuten bis man sich darauf eingestellt hatte. Die Gastgeberinnen nutzen dies und verkürzten kontinuierlich den Rückstand. Zunächst verunsichert musste der HTC in der 15. Minute erstmals die Führung abgeben (18:19). Danach fand das Team aber wieder besser in das Spiel. Manko war zu diesem Zeitpunkt allerdings, dass man trotz guter Chancen zu wenig punktete und so einige Möglichkeiten ungenutzt blieben. Schwächen im Defensivrebound wurden dagegen durch wiederum gutes Offensivrebounding ausgeglichen. Nach einigen Führungswechseln konnte der HTC aber insgesamt zufrieden mit einer Ein-Punkte-Führung in die Pause gehen.

Das Spiel bleib dann auch in der zweiten Hälfte eng. Beim 36:32 in der 25. Minute schien es sogar so, als könne sich der HTC sogar leicht absetzen.

Besonders ärgerlich war, dass in dieser Phase drei vermeintliche leichte Würfe nicht verwandelt wurden.

Es blieb weiter bis kurz von Ende des Schlussviertels eng.

Dann aber verlor das Herner Team für einige Minuten völlig den Faden und agierte geradezu kopflos. Der Angriff funktionierte überhaupt nicht mehr und Ballverluste führte dazu, dass die Gastgeberinnen sich ohne große Gegenwehr mit einem 17-1-Lauf den Sieg sichern konnten. Dem HTC gelang es nicht mehr in das Spiel zurück zu kommen und nach 29 akzeptablen und 11 schwachen Minuten musste man mit leeren Händen die lange Heimfahrt antreten.

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