Gruppe Nord-West: Stormarn Wild Wings – SC Rist Wedel Lady Vikings17. Oktober 2011

Wild Wings unterliegen bei ihrer WNBL-Premiere mit 53:73 in Wedel

Aller Anfang ist schwer! Eine alte Binsenweisheit, die auch für die Wild Wings bei Ihrer Premiere in der WNBL ihre Gültigkeit besitzt. Trotz vielversprechender erster Halbzeit unterlag das junge Team der beiden Coaches Angela Niack-Thänert und Kaya Jensen im Lokalderby beim SC Rist Wedel am Ende klar mit 53:73 (30:24).

Die erste Hiobsbotschaft galt es bereits vor Spielbeginn zu verdauen, da sich Nora Reimann im gestrigen Spiel mit den Oberliga-Damen des SC Alstertal-Langenhorn eine schmerzhafte Knieverletzung zugezogen hatte und nun voraussichtlich längere Zeit ausfallen wird. Beide Teams begannen nervös, leisteten sich viele Turnover und Fehlwürfe und so entwickelte sich in den ersten zwanzig Minuten ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Angeführt von Clara Schwartz (Foto) und Jasmin Zimmermann, vermochten die Wild Wings in der ersten Hälfte dem physischen Spiel der Gastgeberinnen noch Paroli zu bieten.

Nach der Halbzeit liess man sich jedoch früh den Schneid abkaufen, ein 0:12-Lauf in den ersten drei Minuten nach dem Wiederanpfiff brachte die frühzeitige Vorentscheidung bzw. einen 24:42-Rückstand von dem sich die Wild Wings nicht mehr erholen sollten. Das Team kämpfte zwar weiterhin, insgesamt war die Fehlerquote im Angriff jedoch zu hoch und auch in der Defensive gestattete man den Rist-Mädchen viel zu viele leichte Punkte. So sahen die beiden Coaches nach dem Spiel dann auch die Verteidigungs- und Reboundarbeit als Achillesferse ihres Teams: “Wir müssen viel energischer zupacken und bereit sein die Härte und Herausforderung der WNBL intensiver anzunehmen”.

“Die Spielerinnen haben gleich im ersten Spiel sehen können, dass in dieser Liga einfache Fehler umgehend bestraft werden und das in der WNBL ein anderer Wind, als in der nahezu konkurrenzlosen Hamburger Liga, weht” hofft auch der Sportliche Leiter Stefan Möller auf einen raschen Lerneffekt des neuformierten Teams in den nächsten Wochen. Positiv war schon einmal, dass nach dem schwachen dritten Viertel (8:21), die Wild Wings den Kopf nicht in den Sand steckten und auch in den letzten zehn Minuten in der Spur blieben. Dies u.a. auch dank Sonja Grusche, die übrigens die einzige Spielerin des älteren Jahrganges 1995 im Aufgebot war und die mit einer soliden Leistung am Ende auf 14 Zähler kam und so zusammen mit Jasmin Zimmermann zur erfolgreichsten Korbjägerin avancierte. Am nächsten Wochenende (So. 23.10.) geben die Wild Wings Ihr Debüt vor heimischen Publikum. Zu Gast sind dann die Metropol Girls aus Recklinghausen, die Ihr Auftaktmatch gegen das Team Niedersachsen aus Rotenburg ebenfalls verloren. Anpfiff ist um 14 Uhr. Für alle Zuschauer wird es dann u.a. eine Tombola zur Unterstützung der Wild Wings geben. Jugendkoordinatorin Sabine Lütjens hat ca. 400 Preise zusammengestellt, die auf zahlreiche Loskäufer warten, wobei jedes Los gewinnt (der Lospreis beträgt € 1,-).

Für die Wild Wings spielten: Sonja Grusche, Jasmin Zimmermann (je 14), Clara Schwartz (9), Jennifer Struve, Merle Bitter (je 6), Kaja Witkowski (4), Maxime Mönke, Yalda Ajubi, Josina Großmann, Emily Behrens, Chelsea Darko.

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