Gruppe Nord-West: SC Rist Wedel Lady Vikings – Metropol Girls30. Oktober 2011

SC Rist Wedel Lady Vikings – Metropol Girls

 

SC Rist Wedel Lady Vikings – Metropol Girls 65-44 (30.10.2011)

Die zweite „Nordreise“ der Metropol Girls in einer Woche endete mit einem 44-65 (14-19, 8-10, 13-18, 9-18) bei SC Rist Wedel Lady Vikings. Eine Niederlage, die laut Einschätzung von Headcoach Pit Lüschper vermeidbar war, wobei die Punktedifferenz am Ende den Leistungsunterschied ein wenig zu hoch wiedergibt.

Die Metropol Girls gingen gut vorbereitet ins Spiel und hatten sich auf die Spielzüge des Gegners eingestellt. Das galt jedoch auch für die Lady Vikings, so dass sich ein enges Spiel mit niedrigem Punktestand entwickelte. Leider kassierten Annika Küper und Louisa Kaprolat schon im ersten Viertel drei Fouls. Trotz geringerer Einsatzzeiten und Umstellung auf Zone kam für beide im zweiten Viertel jeweils das vierte Foul hinzu – ein großes Handicap für den weiteren Spielverlauf. Wedel lag meist knapp vorne, kurz vor der Halbzeit mit 23-21. Unkonzentriertheiten führten dann in den letzten beiden Minuten noch zu einem 7-Punkte-Rückstand: 22-29 aus Metropol-Sicht zur Pause.

Nach dem Wechsel betrug der Rückstand relativ konstant um die 12 Punkte. Louisa Kaprolat kassierte im dritten Viertel ihr fünftes Foul, während Annika Küper letztlich „durchkam“ und dabei noch mit 14 Punkten zur Topscorerin wurde. Dagegen hatte Leonie Schiermeyer nicht ihren besten Tag erwischt, wurde jedoch auch vom Gegner intensiv verteidigt. In der Offense wurde insgesamt zu zögerlich agiert, Optionen nicht genutzt und letztlich unter Druck der 24-Sekunden-Uhr am Ende überhastet abgeschlossen. Die Lady Vikings profitierten ihrerseits von ihren drei Kaderauswahlspielerinnen, die auch schon im Seniorenbereich regelmäßig zum Einsatz kommen und u.a. die erwähnte hohe Foulbelastung des Gegners clever ausnutzten.

In jedem Fall positiv ist zu vermerken, dass bis zum Ende alles versucht wurde. Durch diese „Alles-oder-Nichts“-Taktik wuchs dann der Abstand noch auf letztlich 21 Punkte. „Es fehlte der Mut, die Spielerinnen waren einfach in vielen Aktionen zu brav“ konstatierte Pit Lüschper und weiß, wo in der Zukunft auch der Hebel anzusetzen ist.

Nächster Gegner sind am kommenden Sonntag die OKE Junior Panthers / Osnabrück – 06.11., 14:00 Uhr, Vestische Arena. Der Gast kommt mit der Empfehlung von drei Siegen in drei Spielen – eine (zu) hohe Hürde für die Metropol Girls? Man wird es sehen, unmöglich ist nichts…

Spielerinnen und Punkte: Banaszak, Heinze 4, Husmann, Kaprolat 6, Kullik 4, Küper 14, Morsbach 7, Neumann 7, Pooch, Schiermeyer 2

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