Gruppe Mitte-West: Rhein Girls Basket – TSV Hagen 186028. November 2011

Rhein Girls Basket – TSV Hagen 1860 39:58 (23:31)

U17-Mädchen aus Hagen gewinnen gegen den nächsten Verfolger

Mit 58:39 fuhr der TSV Hagen 1860 den nächsten Sieg in der WNBL ein. Für diesen Erfolg mussten die Gäste bei den Rhein Girls Baskets allerdings lange kämpfen. Erst der Ausgleich durch die Rhein Girls in der 25. Minute küsste das Team wach. Bis dahin bestimmten negative Begleitumstände das Geschehen. Defensivleader Jordis Wächter fehlte dem Team verletzungsbedingt. Laura Zdravevska, Leonie Schütter und Mali Schrage unterstützten das Team zwar, ihr Einsatz war aber aufgrund des bevorstehenden U15-Topspiels nicht vorgesehen und das Ausscheiden Merisa Nasups aus dem Team im Verlauf der Woche sorgten bereits für einige Handicaps im Voraus. Zu acht und gerade auf den kleinen Positionen dünn besetzt, gingen die 60erinnen trotzdem als Favorit in die Partie. Doch die aufopferungsvoll kämpfenden Neusser machten den Mädels das Leben von Beginn an schwer. Mit Chantal Neuwalds Dreier zum 12:11 schien man aber ab der siebten Minute die Kontrolle über das Spiel zu haben. Der TSV ließ acht weitere Punkte zum 20:11 folgen. Als sich dann auch noch Birte Bencker verletzte, bekam das Hagener Spiel einen Bruch. Teilweise mussten die Mädchen auf ungewohnten Positionen agieren, sodass insbesondere im Angriff falsche Entscheidungen getroffen wurden. Dennoch behielt man zur Halbzeit mit 32:23 die Oberhand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte spielte der TSV im Angriff kopflos. In der Halbzeit besprochene Spielzüge wusste das Team nicht umzusetzen. Die Folge waren sechs Minuten ohne eigenen Korberfolg und der Ausgleich zum 31:31. Mit der Rückkehr Birte Benckers und der Besinnung auf die eigenen Stärken schafften die Hoheleye-Mädchen aber die erneute Wende und antworteten mit einem starken 21:1-Lauf. Eine aggressive Verteidigung führte zu Ballgewinnen und leichten Punkten und im Set-Play spielten die Mädels den Angriff geduldig und nutzten gute Abschlussoptionen. Der nächste Sieg war somit unter Dach und Fach. Erneut konnte sich das Team auf die Verteidigung verlassen. Im Angriff wurden die Stärken allerdings zu selten ausgespielt, sodass der TSV lange um den sechsten Sieg im sechsten Spiel kämpfen musste. Mit 15 (bei 26 Versuchen) verworfenen Freiwürfen ließ man zudem noch leichtfertig Punkte liegen. Hervorzuheben ist der überragende Einsatz von Paulina Fritz, die sich mit ihren Spiel gänzlich für das Team aufopferte.

Für den TSV spielten: Mona Kramer (12), Chantal Neuwald (8), Paulina Fritz (2), Liesa Mikus (2), Birte Bencker (5), Isidora Maksic (3), Isabelle Judtka (4), Alina Gimbel (22).

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