Zwei deutsche Basketballer in London10. Mai 2012

Pia Kassack und Tim Schlockermann nehmen am Deutschen Olympischen Jugendlager in London teil

Keine deutschen Basketballer bei den Olympischen Sommerspielen in London dabei? Mitnichten, denn mit Pia Kassack aus Recklinghausen und Tim Schlockermann aus Frankfurt haben zwei Nachwuchs-Korbjäger den Sprung in das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL) vom 26. Juli – 10. August in Canterbury geschafft.

Veranstaltet wird das DOJL im Rahmen der Olympischen Spiele 2012 in diesem Jahr von der Deutschen Sportjugend (dsj) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Olympischen Akademie (DOA). Aus 120 Bewerbungen wurden 60 junge Nachwuchssportlerinnen und -sportler ausgewählt, die die Spiele hautnah vor Ort verfolgen. Auswahlkriterien waren sowohl die sportliche Laufbahn als auch das soziale Engagement. Für beide Bereiche soll das Jugendlager neue Anreize und Motivation bieten. Daher findet zusätzlich zu dem Besuch der Wettkämpfe ein umfangreiches Kultur- und Bildungsprogramm statt.

„Ich habe vom DOJL über die Website des Deutschen Basketball Bundes erfahren. Da ich gerade Abi mache und im Sommer mit der Schule fertig bin, hat es sofort mein Interesse geweckt. Also habe ich mich beworben. Man musste einen Personalbogen mit speziellen Fragestellungen ausfüllen und einen sportlichen Lebenslauf einsenden. Als die Bestätigung kam, war ich total happy“, merkt man Pia Kassack die große Vorfreude an. Die 19-Jährige spielt seit neun Jahren Basketball, heute in der 2. DBBL Nord beim Herner TC und in der dortigen U19.

Auch Tim Schlockermann geht aktiv auf Korbjagd, und zwar bei Eintracht Frankfurt in der JBBL. „Ich liebe Basketball und wollte schon immer zu Olympia. Da habe ich mich erkundigt, ob es ein Angebot vom DOSB gibt. Dabei bin ich auf das DOJL gestoßen und habe mich beworben. Ich freue mich riesig auf die Spiele und auf London und bin gespannt auf die Atmosphäre und die Sportler“, so der noch 15-Jährige, der in London seinen Geburtstag feiern darf (4. August).

„Das DOJL wird für die jungen Sportlerinnen und Sportler sicher sehr spannend und mit ganz vielen tollen Erfahrungen verbunden sein. Es geht ganz viel um Kennenlernen, von anderen Kulturen, von anderen Menschen. Das ist so etwas wie Völkerverständigung für die Jugend. Die Jugendlichen können ihr Camp teilweise selbst gestalten und ich bin sicher, dass das DOJL 2012 zu einem vollen Erfolg wird“, sagt Ingo Weiss, Vorsitzender der dsj und Präsident des Deutschen Basketball Bundes.

Neben dem Besuch einiger Wettkämpfe finden im Deutschen Olympischen Jugendlager, das im Campus der Universität Kent in Canterbury untergebracht ist, Workshops zu Themen wie Olympische Geschichte, Dopingprävention und Internationale Zusammenarbeit statt. Zudem werden Veranstaltungen mit Jugendlichen vor Ort angeboten. Das gemeinsame Sporttreiben soll dabei die Werte Respekt, Toleranz und Offenheit vermitteln.

Dabei treten die Teilnehmer/-innen als erweiterter Teil der Deutschen Olympiamannschaft auf. Vom 15.-17. Juni 2012 findet in Frankfurt noch ein Vortreffen der Sportlerinnen und Sportler mit den zehn Betreuerinnen und Betreuern statt, bei dem neben organisatorischen Informationen die Vorbereitung des umfangreichen Programms im Vordergrund steht. Pia und Tim sind dabei und freuen sich darauf.

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