YOG: “Nonstop-Gänsehaut“21. August 2014

Die Youth Olympic Games laufen auf Hochtouren und mittendrin auch die acht deutschen 3×3-Korbjäger/innen, die für den DBB mit in Nanjing dabei sind. Am heutigen „Ruhetag“ (es stehen einige Einzelwettbewerbe auf dem Programm) haben wir uns mit drei von ihnen unabhängig voneinander unterhalten. Hier die Antworten von Patricia Broßmann, Anton Zraychenko (re. und unten in Aktion) und Jonas Niedermanner (li.).

Wie erlebst Du bisher die Olympischen Jugendspiele, auf und abseits der Courts?

Broßmann: Es ist einfach ein unglaubliches Gefühl, das ist nicht in Worte zu fassen. Ich bin jetzt noch komplett geflasht von den ganzen Erlebnissen, auf dem Feld aber auch im Dorf, wie wir uns alle miteinander verbinden und wie das alles organisiert ist, dass die Chinesen komplett alles für uns tun. Das alles wird sicher mehrere Jahre dauern, bis ich wirklich realisiere, wo ich war. Die Eröffnungsfeier war der Hammer, ich hatte Nonstop-Gänsehaut, man muss einfach selbst dabei gewesen sein, um diese Atmosphäre fühlen zu können.

Zraychenko: Es macht sehr viel Spaß, die anderen Nationen kennenzulernen. Es ist eine sehr aufregende Erfahrung.

Niedermanner: Die Chinesen organisieren das hier großartig. Man fühlt sich hier wie zuhause. Wenn ich jetzt schon daran denke, dass ich in ein paar Tagen zurück muss, dann tut das schon ein bisschen weh, weil es hier echt schön ist. Die Eröffnungsfeier war großartig, da ist uns einiges geboten worden. Vor allem diese schwebenden Artisten waren sehr beeindruckend.

 

Wie motiviert Dich das für Deine basketballerische Zukunft?

Zraychenko: Ich will noch mehr erreichen und noch mehr dafür tun.

 

Was war das bisher Erlebnis, was Dich bisher am meisten beeindruckt hat?

Broßmann: Das Olympische Dorf, wie das aufgebaut ist, das ganze Programm und das ganze Drumherum.

Zraychenko: Der erste Spieltag. Wir hatten einen sehr guten Start, direkt zwei Siege. Und natürlich die Eröffnungsfeier, die war schon beeindruckend, aber der Regen hat es ein bisschen getrübt.

Niedermanner: Die Fans hier in der Basketballhalle. Die Arena ist meist voll, vor allem, wenn Team China spielt, wir haben das ja selber miterlebt im ersten Spiel. Vor der Kulisse zu stehen und dann den eigenen Namen zu hören, das war schon großartig.

 

Wie ist der Kontakt zu anderen Sportler/innen und zu anderen Sportarten?

Broßmann: Sehr gut, da wir mit den ganzen Deutschen auch so zu tun haben und auch basketballerisch bei den Europäern sehr viele Leute kennen. Da ist man ständig in Kontakt, man wünscht sich Glück oder knüpft im Dorf ständig neue Kontakte, zum Beispiel auf dem Weg zur Mensa. Das läuft super!

Zraychenko: Wir wünschen uns gegenseitig Glück und Erfolg und unterstützen uns. Besuchen konnten wir bisher noch keine andere Sportart, weil wir noch keine Zeit dafür hatten.

Niedermanner: Unter den Basketballern ist das richtig gut. Mit den Jungs, gegen die man gespielt hat, redet man nachher und versteht sich großartig, weil wir alle lieben unseren Sport und leben und trainieren dafür. Bei den anderen Sportarten kannte man schon vorher den ein oder anderen aus dem deutschen Team, und so kommt man mit anderen Ländern in Verbindung.

 

Was macht Ihr, wenn Ihr nicht trainiert oder spielt?

Broßmann: Viel schlafen (lacht) Aber auch ganz viel das culture and education-Programm. Einfach die Zeit hier genießen mit allen möglichen Sachen die wir hier erleben dürfen. Hoffentlich können wir bald auch mal zu den anderen Sportarten. Wir wollen noch zum Boxen und zur Leichtathletik, wir haben auf jeden Fall noch viel vor.

Zraychenko: Wir setzen und mit den Mädels zusammen und unterhalten uns, oder wir gehen raus und machen ein paar cultural and education-Programme.

Niedermanner: Ausruhen! Wenn wir nicht auf unserem Zimmer sind, sind wir unterwegs und schauen uns andere Disziplinen an oder sind in der Stadt und lernen da neue Leute kennen. Die Chinesen sind ein sehr offenes Volk und sehr freundlich zu uns Deutschen. Das ist einfach großartig.

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