WNBL-Vorschau: “Kracher” in Hagen28. November 2013

Am kommenden Wochenende steht wieder ein “volles Programm” auf der Agenda der WNBL, nachdem die meisten Teams zuletzt pausierten.

Und was für ein Programm! Zum absoluten “Kracher” der bisherigen WNBL-Saison kommt es in der Gruppe Nordwest in Hagen, wenn der TSV 1860 (5/0)  in einer Neuauflage des diesjährigen TOP4-Endspiels auf die OSC Junior Panthers (4/0) trifft. Beide Teams sind noch ungeschlagen und haben bereits bewiesen, dass auch in dieser Spielzeit wieder mit ihnen zu rechnen sein wird. Nach dem umkämpften 66:62-Auftakterfolg der Osnabrückerinnen beim Herner TC wurden drei sehr deutliche Siege eingefahren. Ganz genau wissen, wo man steht, wird man also erst nach dem Spitzenspiel am Sonntag, das sicherlich zahlreiche Zuschauer in die Öwen-Witt-Halle locken wird.

Die Gastgeberinnen von Titelverteidiger Hagen hatten zwei knappere Partien zu überstehen (81:70 gegen die Metropolitan Baskets Hamburg, 67:55 bei den Metropol Girls), kamen aber bisher noch nicht in die Gefahr eine Begegnung abzugeben. Man darf also gespannt sein, wie sich WNBL-Topscorerin Leonie Schütter (Foto rechts, 36,6 Punkte im Schnitt), Samiye Ayse Colakoglu (15,8) & Co. gegen Svea Tigges (15,2), Cherina Kaiser (Foto links, 14), Tonia Dölle (11,3) und Ann-Sophie Ossowski (10,5) behaupten können.

Eine weitere interessante Partie in der Gruppe dürfte das Lokalderby zwischen dem Herner TC (2/2) und den nach wie vor ersatzgeschwächten Metropol Girls (1/3) werden. Mit einem Sieg würden die Gäste in der Bilanz aufschließen, bei einer Niederlage käme man hinsichtlich der Zielsetzung Erreichen eines Playoff-Platzes langsam in Bedrängnis. Letzteres auch deshalb, weil man in der dritten Gruppenpartie zwischen den Metropolitan Baskets Hamburg (2/2) und der noch sieglosen BG ´89 Rotenburg/Scheeßel (0/4) von einem Heimsieg ausgehen kann.

In der Gruppe Nordost könnte es zwischen dem Team Göttingen (2/3) und ALBA Berlin (2/2) am spannendsten zugehen, wobei man den Gästen angesichts der bisherigen Resultate eine leichte Favoritenstellung zugestehen muss. In jedem Fall hat das Spiel beim Kampf um die Playoff-Plätze eine große Bedeutung. Alles andere als zwei Auswärtssiege würde bei den beiden übrigen Partien ChemCats Chemnitz (1/3) – Girls Baskets Braunschweig/Wolfenbüttel (3/1) und SV Halle Junior LIONS (1/3) – TuS Lichterfelde (4/0) überraschen. Zu überlegen zeigten sich die beiden Spitzenreiter bisher.

Zwar liegt das Team Mittelhessen (5/0) in der Gruppe Mitte klar an der Spitze, aber ungefährdet scheinen die Grünbergerinnen nicht. So könnte die zuletzt starke SG Weiterstadt (3/2) im Heimspiel durchaus die Qualität haben, den Primus ernsthaft anzugreifen. Dann muss man aber stabiler auftreten als bei den beiden knappen Niederlagen gegen die Main Sharks und die Dragons Rhöndorf. Letztere (3/2) möchten auch gegen das Team Oberfranken (1/3) auf Playoff-Kurs bleiben. Das gilt ebenfalls für die Rhein-Main Baskets (3/2), die gegen die Rhein Girls Basket (0/4) klar favorisiert sind. Auf den ersten WNBL-Erfolg werden die Gäste aller Voraussicht nach noch warten müssen.

Pausieren darf in der Gruppe Süd der ungeschlagene Spitzenreiter BSG Basket Ludwigsburg (5/0). Dahinter wird sich das Feld am kommenden Wochenende sortieren, wobei der Zweite Basket-Girls Rhein-Neckar (3/1) gegen Schlusslicht USC Freiburg (0/5) vor der “leichtesten” Aufgabe steht. Prognosen in den anderen beiden Begegnungen TS Jahn München (2/2) – TSV 1861 Nördlingen (2/2) und Pfalz Towers (1/2) – TSV 1880 Wasserburg (2/3) fallen hingegen sehr schwer. Auch da steht bezüglich der Playoff-Plätze einiges auf dem Spiel.

Alle kommenden Spiele in der Übersicht:

Gruppe Nordost:
Team Göttingen –  ALBA Berlin Basketballteam
ChemCats Chemnitz – Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel
SV Halle Junior LIONS – TuS Lichterfelde Basketball

Gruppe Mitte:
Dragons Rhöndorf – Team Oberfranken
SG Weiterstadt – Team Mittelhessen
Rhein-Main Baskets – Rhein Girls Basket

Gruppe Nordwest:
Metropolitan Baskets Hamburg – BG ´89 Rotenburg/Scheeßel
TSV 1860 Hagen – OSC Junior Panthers
Herner TC – Metropol Girls

Gruppe Süd:
TS Jahn München – TSV 1861 Nördlingen
Basket-Girls Rhein-Neckar  – USC Freiburg
Pfalz Towers – TSV 1880 Wasserburg

Alle Ergebnisse, Tabellen und Statistiken gibt es hier

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