WNBL: TOP4 in Ludwigsburg30. April 2014

Es wird – wie jedes Mal bei den bisher vier Endturnieren– einen neuen WNBL-Titelträger geben. Und zwar schon bald, denn am kommenden Wochenende (3./4. Mai 2014) treffen sich die vier besten Mannschaften der Saison 2013/14 in der Ludwigsburger Rundsporthalle, um beim TOP4 den WNBL-Champion zu ermitteln.

Dabei trifft zunächst Gastgeber BSG Basket Ludwigsburg auf die OSC Junior Panthers aus Osnabrück (15.30 Uhr), ehe sich das Team Mittelhessen mit den Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel auseinandersetzt (18.00 Uhr). Am Sonntag folgen dann das Spiel um Platz 3 (11.00 Uhr) sowie das große Finale (13.30 Uhr).

BSG Basket Ludwigsburg

„Jedes Team ist auf seine eigene Weise Favorit. Die einen haben mehr Nationalspielerinnen, die anderen eine tiefere Bank, wir vielleicht etwas Heimvorteil … da kann man keine Prognose abgeben“, sagt Cäsar Kiersz, Headcoach der Ludwigsburgerinnen. Sein Team probte zuletzt beim großen Osterturnier in Wien, zog aber nach dem Erreichen des Halbfinales zurück, um nicht zu viele Kräfte zu verbrauchen.

„Für uns war es wichtig den Rhythmus zu halten und nicht zu lange ohne Spiel zu sein. Ich denke, dass unsere große Stärke die Ausgeglichenheit ist, die statistischen Werte verteilen sich bei uns auf viele Spielerinnen. Aber mental weiß man natürlich nie, was passieren kann. Ich denke aber, dass wir auf einem guten Weg sind“, so Kiersz weiter.

OSC Junior Panthers

“Ich habe die fünfwöchige Pause erst einmal zu zwei Wochen Konditionstraining genutzt, die Mannschaft richtig runter trainiert”, sagt OSC-Headcoach Jörg Scherz. Anschließend habe man an einem sehr gut besetzten Turnier in Frankreich teilgenommen. “Das Turnier haben wir mit einem Paris-Besuch verbunden, das war eine gute Sache. Bei den Spielen gegen starke französische und eine kroatische Mannschaft haben wir erfahren, wie viel Luft nach oben es noch gibt. Trotzdem haben wir uns gut verkauft und eine sportlich gute Vorbereitung auf das TOP4 gehabt”, fährt der ehemalige Assistenztrainer der Damen-Nationalmannschaft fort.

Man setzt auch in Osnabrück auf die große Ausgeglichenheit der Junior Panthers, wohl wissend, dass es unter den Körben ohne echte Fünf eng werden kann. “Gerade deshalb wird die Partie gegen Ludwigsburg sehr interessant. Beide Teams können sich gegenseitig nur schwer einschätzen. Für uns ist das Erreichen des TOP4 schon ein riesiger Erfolg, aber wie alle anderen Teams auch wollen wir natürlich gewinnen”, bekräftigt Scherz.

Team Mittelhessen

Das Team Mittelhessen, das von den drei Gegnern noch am ehesten als Favorit gesehen wird, hat sich nach der Osterferienbedingten Abwesenheit einiger Spielerinnen zuletzt mit einem Wochenend-Trainingslager auf das TOP4 vorbereitet und dabei ein Testspiel gegen eine Marburger Auswahl aus Mädchen und Jungen absolviert. „Unser Halbfinale wird sicher ein interessantes Duell. Viele Spielerinnen kennen sich aus den Nationalmannschaften und aus der 2. Liga, da gibt es keine ganz großen Überraschungen“, glaubt Jenny Unger, Headcoach des Team Mittelhessen.

Man habe das entscheidende dritte Spiel zwischen den Girls Baskets und dem TSV Hagen 1860 vor Ort verfolgt und sehe sich insgesamt „ganz gut vorbereitet“. „Zuletzt haben wir uns aber auf uns konzentriert. Die Spielerinnen verstehen sich alle super und ganz besonders die sieben 97erinnen brennen in ihren letzten WNBL-Spielen auf den Erfolg“, ist sich Unger sicher.

Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel

„Wir sind schon etwas auf dem Präsentierteller gewesen“, sagt Hanna Ballhaus über ihre Girls Baskets, die gegen Hagen von den spielfreien Konkurrenten in Ruhe beobachtet werden konnten. „Das ist schon etwas schwierig, aber insgesamt sind die Mädchen relativ entspannt. Uns trägt eine große Euphorie durch die Saison, und das soll möglichst auch beim TOP4 so bleiben.“

Zuletzt habe man dosiert trainiert und bei einem Tagescamp „viel am Stück“ arbeiten können. Auch Ballhaus spricht allen vier Teams einen „eigenen Charakter“ zu und kann keinen Favoriten erkennen. „Wir kommen mit ganz vielen Fans nach Ludwigsburg, die uns sicher sehr unterstützen werden.“

 

Auf der Fotocollage sind von links Leonie Rosemeyer (Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel), Luana Rodefeld (Team Mittelhessen), Cherina Kaiser (OSC Junior Panthers) und Lena Gros (BSG Basket Ludwigsburg) zu sehen.

 

Alle vier TOP4-Spiele können über die DBB-Website per Live-Scouting verfolgt werden. Vom Finale und der Siegerehrung gibt es im Nachgang einen ausführlichen Bericht auf DBB-TV.

Weitere News

8. Dezember 2016

Erfolgreiche Nationalmannschaft

Spitzen von DBB und easyCredit BBL verständigen sich auf Bündelung der Kräfte und Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs

DBB BBL Logos-500

7. Dezember 2016

Vor der U18-EM: Lars Lagerpusch im Interview

Trainieren trainieren traineren!

LagerpuschLars2016Portrait-500

7. Dezember 2016

DBB-Damen im Ausland 2016/2017 – Update 6

Je zwei Siege für Körner und Bär

DegbeonAma2016Move-500

DBB auf Flickr

Bitte anklicken, um die Slideshow zu öffnen.