WNBL TOP4 2017: Bamberg wird Dritter30. April 2017

Die DJK Brose Bamberg belegt den dritten Platz beim diesjährigen WNBL TOP4 in Wolfenbüttel. Im kleinen Finale siegte das Team von Headcoach Ulf Schabacker gegen den TuS Lichterfelde mit 44:36 (13:7, 11:6, 13:8, 5:15). Julia Förner (Foto oben, 12) beim Sieger und Svea Von Popowski (14) bei den Unterlegenen erzielten die meisten Punkte.

Wer schüttelt den Frust vom Vortag am schnellsten ab? Ist es ein Vorteil für Bamberg rund drei Stunden mehr Regeneration gehabt zu haben? Unter dieser Fragestellung stand der Kampf um die „Bronzemedaille“. Von Müdigkeit keine Spur, so lautete die Devise in den Anfangsminuten, in denen beide Teams ein hohes Tempo vorlegten, sich aber auch viele Fehler leisteten. Julia Förner, am Vortag noch arg frustriert über eine schwache Wurfquote, versenkte einen frühen Dreier (5:4 aus Bamberg Sicht, 4.). Bamberg musste das frühe Ausscheiden von Magdalena Landwehr verkraften, die mit einer Fußverletzung auf die Bank musste. Die DJK Brose baute die immer knappe Führung zum Viertelende etwas aus (13:7).

TuSLi fand minutenlang überhaupt keine Bindung mehr zum Spiel, Bamberg machte aber zu wenig daraus (17:9, 14.). Das Momentum war aber eindeutig auf Seiten der Fränkinnen, die durch einen weiteren Dreier von Förner zum 22:9 kamen (15.). Die Berlinerinnen drohten den Anschluss zu verlieren, aber Brose vermisste Landwehr jetzt besonders bei den Rebounds und bei den „freien Bällen“, die häufig beim Gegner landeten. Zur Halbzeit lag Bamberg dennoch mit 24:13 vorne.

Es blieb nach dem Seitenwechsel bei der zweistelligen Führung für Bamberg, die jetzt einige Mal „ins Laufen“ und damit zu schnellen Abschlüssen kamen (33:19, 27.). Alles sah jetzt nach einem Bamberger Erfolg aus, bei Berlin (Foto Clea Rouault rechts) ließen die Kräfte spürbar nach. Der Vorsprung der DJK Brose Bamberg wuchs kontinuierlich (37:19, 28.). Am Ende des dritten Viertels schien das Spiel entschieden (39:21).

Noch einmal versuchte TuSLi alles und kam mit neuer Energie aufs Feld zurück (41:27, 33.). Als Svea Von Popowski einen Dreier zum 41:30 versenkte (35.), keimte Hoffnung bei den Berlinerinnen auf. Schabacker nahm bereits seine zweite Auszeit, um den Lauf des Kontrahenten zu stoppen. Nach weiteren Punkten von Von Popowski hieß es nur noch 41:32, aber dann war Bamberg wieder zur Stelle. Lichterfelde gab aber nicht auf und tat weiterhin alles für ein Comeback. Mit Erfolg, denn wieder Von Popowski traf einen Dreier zum 43:36 (38.). Bamberg musste jetzt bangen, setzte sich letztlich aber knapp durch.

Boxscore

Fotos: Olaf Hahn

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