WNBL-Rückblick: Tabellenführer straucheln6. November 2017

Gleich drei der vier Tabellenführer strauchelten am Wochenende. Sowohl die Metropol Girls, als auch der TuS Lichterfelde Basketball und die Dragons Rhöndorf mussten am vergangenen Spieltag die erste Niederlage einstecken. So gibt es seit Sonntag in den Gruppen Nordwest, Nordost und Mitte neue Spitzenreiter. Einzig der TS Jahn München behält in der Gruppe Süd seine „weiße Weste“ und damit die Spitzenposition. Hier unser Blick auf die einzelnen Partien:

Gruppe Nordwest
Junior Hurricanes – TG Neuss Junior Tigers 76:64
Herner TC – RheinStars Ladies Hürth 87:42
OSC Junior Panthers – Metropol Girls 73:63

Der Herner TC (3/1) ist neuer Spitzenreiter der Gruppe Nordwest. Die Ruhrgebietlerinnen setzten sich mit 87:42 gegen Tabellenschlusslicht RheinStars Ladies Hürth (0/4) durch und lösten so die Nachbarn der Metropol Girls von der Tabellenspitze ab. Bei Herne ragten vor allem Sarah-Luise Polleros (22 Punkte) und Laura Zolper (20 Punkte) als Top-Scorer heraus, die ihr Team zum dritten Saisonsieg warfen. Das die neuen Spitzenreiterinnen in der Tabelle klettern konnten, ermöglichte erst die erste Saisonpleite der Metropol Girls (3/1) in Osnabrück. Die OSC Junior Panthers (3/1) setzten sich mit 73:63 gegen die bis dato Ungeschlagenen durch. Dies lag vor allem an einer Galavorstellung der Jugendnationalspielerin Jenny-Meike Strozyk, die auf 30 Zähler, acht Rebounds und sechs Steals kam. Kira Dölle (23 Punkte) scorte am zweitmeisten. Im Duell um Platz vier holten die Junior Hurricanes (2/2) einen wichtigen Erfolg gegen die TG Neuss Junior Tigers (1/3).

Gruppe Nordost

Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – TuS Lichterfelde Basketball 58:53
SV Halle Junior-Lions – BG74 Veilchen Girls 64:42
ChemCats Chemnitz – ALBA Berlin Basketballteam 53:56

Auch in der Gruppe Nordost wechselte am Wochenende die Tabellenführung. Im Spitzenspiel setzten sich die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (3/0), gegen den bisherigen Spitzenreiter, den TuS Lichterfelde Basketball (3/1), mit 58:53 durch. Der amtierende Deutsche Meister profitierte dabei vor allem von den Top-Scorerinnen Nina Rosemeyer und Margaux Götschmann (beide 15 Punkte). Da halfen auch die 25 Punkte und 16 Rebounds der besten Berlinerin, Nyara Sabally, nichts. Auch der zweite Hauptstadt-Club war am Wochenende erfolgreich. ALBA (2/1) setzte sich mit 56:53 in Chemnitz (0/4) durch und sichert so den dritten Rang ab. Die ChemCats verpassten damit nur äußerst knapp den ersten Saisonsieg. Dreh-und-Angelpunkt bei den Berlinerinnen war Josephine Abbott, die auf 15 Punkte und zehn Rebounds kam. Die SV Halle Junior-Lions (2/2) feierten mit 64:42 einen wichtigen Sieg gegen die BG74 Veilchen Girls (1/3). Bei den Göttingerinnen konnte Lea Nguyen Manh mit 20 Zählern letztendlich die Niederlage auch nicht mehr verhindern.

Gruppe Mitte

Main Sharks – SG Weiterstadt 80:48
Team Mittelhessen – DJK Brose Bamberg 58:53
Rhein-Main Baskets – Dragons Rhöndorf 87:56

Der bisher äußerst souverän agierende Favorit, die Dragons Rhöndorf (3/1), musste in der Gruppe Mitte am Sonntag die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Gegen die Rhein-Main Baskets (2/2) setzte es eine überraschende und deutliche 56:83-Niederlage. Vor allem im Schlussviertel, das die Rheinländerinnen mit 12:37 aus der Hand gaben, lief bei Rhöndorf wenig zusammen. Auf Seiten der Gastgeberinnen kamen mit Saskia Stegbauer (18), Jule Seegräber und Sari Cornelius (beide 17) sowie Lena Herrmann (14) gleich vier Spielerinnen auf einen zweistelligen Punktewert. Stegbauer schaffte durch 14 Rebounds dazu ein Double-Double. Durch die Rhöndorfer Niederlage kletterte das Team Mittelhessen (3/1) auf den Spitzenrang. Die Hessen gewannen mit 58:53 gegen den Vorjahres-Dritten des DJK Brose Bamberg. Bei den Siegern fiel vor allem Charlotte Kohl durch 17 Punkte und elf Rebounds auf. Im Kampf um die Playoff-Plätze machten die Main Sharks (2/2) einen großen Schritt nach vorne. Sie gewannen gegen die SG Weiterstadt mit 80:48.

Gruppe Süd

BSG Basket Ludwigsburg – SG Royals Südwest 54:71
Basket-Girls Rhein-Neckar – USC Freiburg 56:77
TS Jahn München – Pfalz Towers 80:43

Einzig der TS Jahn München (4/0) konnte in der Gruppe Süd seine Tabellenführung behaupten. Gegen die Pfalz Towers (2/2), Dritter der Gruppe, gab es einen eindeutigen 80:43-Erfolg. Bei den Süddeutschen war Emily Bessoir (26 Punkte und neun Rebounds) in 29 Minuten glänzend aufgelegt. So stemmte sich Speyers Beste, Maria Ruf (19 Punkte und 13 Rebounds), letztendlich erfolglos gegen die Pleite. Auf Rang zwei ist die SG Royals Südwest (3/1), die gegen Ludwigsburg (0/4) mit 71:54 gewann. Bei den Saarländerinnen kam Helena Eckerle mit 23 Zählern auf die meisten Punkte. Das Duell um Platz vier entschied der USC Freiburg (2/2) mit 77:56 für sich. Die Breisgauerinnen waren bei den Basket-Girls Rhein-Neckar (1/3) zu Gast.

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