WNBL-Rückblick: Heißer Kampf um das TOP415. Februar 2016

Die Hauptrunde und die Play-Downs in der WNBL sind eröffnet. Am vergangenen Wochenende stand der jeweils erste Spieltag auf dem Programm. Und es war einiges los in den zwölf Spielhallen. Wir blicken detailliert auf die einzelnen Gruppen:

Hauptrunde Nord
Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – Team Mittelhessen 64:40 (28:18)
TuS Lichterfelde – Herner TC 73:80
SV Halle Junior-Lions – TG Neuss Junior Tigers 76:60 (33:37)

1. SV Halle Junior Lions 4/1; 2. Herner TC 4/1; 3. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel 3/2; 4. TG Neuss Junior Tigers 3/2; 5. TuS Lichterfelde 1/4; 6. Team Mittelhessen 0/5.

Das wird noch ein ganz heißer Tanz beim Kampf um die beiden TOP4-Plätze! So lautet das Fazit nach den ersten drei Spielen in der Hauptrunde Nord. Souverän erledigten die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel ihre Heimaufgabe gegen das Team Mittelhessen. Das Geschwisterduo Leonie Rosemeyer (27) und Nina Rosemeyer (12) überragte bei den Gastgeberinnen, die im dritten Viertel (23:8) so richtig aufdrehten und den Sieg unter Dach und Fach brachten. Beim Gegner kam Paula Kohl auf 14 Punkte. Titelverteidiger Herner TC ist auch nach dem Gastspiel beim TuS Lichterfelde voll im TOP4-Rennen. In Berlin gewann man in einem hochinteressanten Spiel mit 80:73. Einmal mehr überragte Jenny Strozyk (29) beim Sieger, erhielt aber in Alina Sanders (19, Foto links) und Seraphina Asuamah-Kofoh (14) wertvolle Unterstützung. Bei den Gastgeberinnen punkteten Nyara Sabally (27) und Chiara Dröll (11) am besten.
Immer mehr zum Favoriten auf den diesjährigen WNBL-Titel entwickeln sich die SV Halle Junior Lions. In einem echten Spitzenspiel sah es gegen die TG Neuss Junior Tigers allerdings vor der Pause nicht nach einem klaren Erfolg aus. Dann allerdings drehten die Gastgeberinnen auf und hatten die Partie bereits nach dem dritten Viertel gedreht (59:50). Lena Büschel (19), Anna Hanzalek (16), Janina und Laura Schinkel (je 14) erwiesen sich letztlich als zu ausgeglichen gegen Ayla Faber (19), Lea Brückner (14) und Co.. Topscorerin Karolin Tzokov kam bei den Gästen nur zu einem Feldkorb und fünf Punkten.

Hauptrunde Süd
Main Sharks – Dragons Rhöndorf  42:55 (24:31)
TS Jahn München – SG Weiterstadt/Kronberg 83:46 (37:26)
DJK Brose Bamberg – BSG Basket Ludwigsburg 76:52 (41:21)

1. Dragons Rhöndorf 4/1; 2. DJK Brose Bamberg 4/1; 3. TS Jahn München 3/2; 4. SG Weiterstadt/Kronberg 2/3; 5. Main Sharks 1/4; 6. BSG Basket Ludwigsburg 1/4.

Mit zwei Paukenschlägen haben sich die DJK Brose Bamberg und TS Jahn München in die Favoritenrolle der Hauptrunde Süd gebracht. Bamberg siegte vor eigenem Publikum ohne jedes Problem gegen Ludwigsburg und lag dabei zwischenzeitlich mit fast 40 Punkten vorne. Selbst auf Bamberger Seite sieht man mittlerweile ein, dass “der Traum vom TOP4 lebt”. Julia Förner (19) und Anika Hartmann (17) führten ein stark verteidigendes Team an, während sich ein geschwächtes Ludwigsburg im Wesentlichen auf Jelena Bozic (14), Irini Malegiannaki (10) und Nadja Stöckle (10) stützte.
WNBL2016FiebichLeonie-500Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (19:17) fegten die Münchenerinnen in beeindruckender Manier über die SG Weiterstadt/Kronberg hinweg und untermauerten ihre TOP4-Ambitionen. So kam ein in der Höhe niemals erwarteter Erfolg zustande, zu dem Leonie Fiebich (24, Foto rechts), Johanna Häckel (16) und Emma Jessel (13) die meisten Punkte beisteuerten. Bei der SG kam nur Sandra Wurtinger auf eine zweistellige Ausbeute (10). Den Dragons Rhöndorf (Julia Loock 13) schließlich reichten 15 gute Minuten, um sich bei den Main Sharks (Paulina Werner 10, Marja Wucherer 10) ungefährdet durchsetzen zu können. Für die anstehenden Duelle mit Bamberg und München wird allerdings eine ganz andere Leistung vonnöten sein, will man die Spitzenposition behaupten.

Play-Downs Nord
Metropolitan Baskets Hamburg – OSC Junior Panthers 56:95 (30:50)
BasketBallTeam Göttingen – TSV Hagen 1860 87:81 n. V. (32:40, 69:69)
SG ALBA/BG 2000 Berlin – Slammers PEAK Girls Hürth/Bonn 46:63 (12:22)

1. OSC Junior Panthers 4/1; 2. Slammers PEAK Girls Hürth/Bonn 4/1; 3. BasketBallTeam Göttingen 3/2; 4. SG ALBA/BG 2000 Berlin 3/2; 5. Metropolitan Baskets Hamburg 1/4; 6. TSV Hagen 1860 0/5.

Nur haarscharf schrammten die bravourös kämpfenden Hagenerinnen am ersten Saisonerfolg vorbei. Letztlich mussten sie sich erst in der zweiten Verlängerung geschlagen geben. Göttingen um das starke Trio Lea Nguyen Manh (30), Emma Benser (22) und die wiedergenesene Britta Daub (20) ließ trotz Rückstandes über fast vierzig Minuten nie locker und rettete sich in die zusätzlichen fünf und dann in weitere fünf Minuten, in denen dann der Erfolg gesichert wurde. Bei Hagen überzeugten Caterina Schneider (24), Sarah Polleros (21) und Kaja Scheller (19). Ohne Probleme siegten die OSC Junior Panthers (Kira Dölle 26, Danelle Arigbabu 20,Emma Eichmeyer 20, Emily Enochs 19) in Hamburg (Muska Saisi 15, Anna Voß 10), während die Slammers PEAK Girls beim Gastspiel in Berlin ab dem zweiten Viertel das Kommando übernahmen und dann eine rundum gelungene Leistung zeigten.

Play-Downs Süd
SG Rosenheim/Wasserburg – USC Freiburg 54:82 (27:47)
ChemCats Chemnitz – Baskets-Girls Rhein-Neckar 93:49 (44:28)
TSV 1861 Nördlingen – Rhein-Main Baskets 64:41 (35:22)

1. TSV 1861 Nördlingen 4/1; 2. ChemCats Chemnitz 4/1; 3. USC Freiburg 4/1; 4. Rhein-Main Baskets 3/2; 5. SG Rosenheim/Wasserburg 0/5; 6. Basket-Girls Rhein-Neckar 0/5.

Mit der SG Rosenheim/Wasserburg und den Basket-Girls Rhein-Neckar stehen die beiden Teilnehmer an der Relegation erwartungsgemäß bereits nahezu sicher fest. Die SG (Pauline Huber 20, Sophie Perner 15) hatte zuhause keine Chance gegen den USC Freiburg (Emily Kapitza 20, Felicia Kälble 13, Katharina Hasenauer 12, Lisa Roß 10). Ebenso auf verlorenem Posten standen die Basket-Girls (Edanur Caglar 20) bei den ChemCats (Elea Gaba 21, Bente Becmann 17, Antonia Voigt 14, Marlene Reimann 13, Svantje Buschbeck 11). Schließlich hatte der TSV 1861 Nördlingen (Luisa Geiselsöder 20, Constanze Ehrmeier 14, Katharina Schenk 14) keine Probleme mit den Rhein-Main Baskets (Marla Ruf 10).

Foto oben Niels Veith
Foto unten Thomas Häckel

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