WNBL-Rückblick: Der 12. Spieltag3. Februar 2014

Drei Spieltage vor dem Ende der regulären Saison in der WNBL kristallisiert sich langsam aber sicher heraus, wer im Kampf um die letzten Playoff-Plätze die besten Karten hat und wem im Schlussspurt die Kräfte ausgehen. Die Tabellenführer geben sich keine Blöße, Rhein-Main Baskets, Metropol und Nördlingen patzen.

Nur ein Spiel fand am vergangenen Wochenende in der Gruppe Nordost statt. Dabei unterlagen die Halle Junior Lions deutlich dem Tabellenführer aus Braunschweig-Wolfenbüttel mit 52:73. Dank ihres dynamischen Trios Theresa Simon (16 Punkte), Leonie Rosemeyer (17) und Flavia Behrendt (15) festigen die Girls Baskets die Tabellenführung. Dahinter liegen die TuS Lichterfelde, BG Berlin und ALBA, die wohl nicht mehr von den Playoff-Plätzen verdrängt werden können.

Im Topspiel der Gruppe Mitte zwischen den Main Sharks und dem Team Mittelhessen setzte sich am Ende die größere Erfahrung durch. Von Beginn an zeigten die Mittelhessen ihren Siegeswillen. Auch wenn die Sharks zwischendurch nochmal bis auf vier Punkte herankamen, ließen sich die Grünbergerinnen den Sieg nicht mehr nehmen und feierten letztendlich einen verdienten 53:45 Erfolg in der Fremde. Topscorerin der Partie war Luana Rodefeld mit 24 Punkten. Einen großen Schritt Richtung Playoff-Teilnahme nahmen am Wochenende die Dragons Rhöndorf mit dem 70:48-Erfolg gegen die Rhein-Main Baskets. Dank einer souveränen Vorstellung war die Partie bereits zur Halbzeit entschieden. Die Baskets rutschen damit aus den Playoff-Plätzen. Sina Flottmann (16) und Leah Niederhausen (19) waren für ihre Teams am erfolgreichsten. Den Platz mit den Rhein-Main Baskets tauschte die SG Weiterstadt dank eines 54:35 gegen das Team Oberfranken. Mit 16 Punkten war Lara Isabel Müller Topscorerin der Partie, Anja Röder traf für die Oberfranken zweistellig (10). Das Duell der Schlusslichter der Tabelle entschied die SG Rhein Berg/Erft für sich. Mit 52:34 besiegte man dabei die Rhein Girls Basket. Die SG bleibt allerdings weiter auf dem letzten Platz. Carlotta Ellenrieder war mit 14 Punkten beste Werferin der Begegnung. Mittelhessen bleibt Tabellenführer. Main Sharks und die Dragons Rhöndorf kämpfen um den zweiten Platz, der letzte Playoff-Spot wird zwischen Weiterstadt und Langen vergeben.

Eine Lehrstunde erhielt das Schlusslicht der Gruppe Nordwest, die BG Rotenburg/Scheeßel gegen die Tabellenführer. Mit 95:37 gewannen die Junior Panthers die Partie, die bereits nach 20 Minuten entschieden war. Ann-Sophie Ossowski (19), Cherina Kaiser (17) und Tonia Dölle (18) waren für die Panthers erfolgreich, Edda Schmidt erzielte 16 Punkte für die BG. Auch die Zweitplatzierten aus Hagen ließen auswärts gegen Oberhausen nichts anbrennen und setzten sich deutlich mit 90:70 durch. Im Kampf um die Scorer-Krone verwies Leonie Schütter mit 38 Punkten Ronja Spießbach (27) auf die Plätze. Wie Oberhausen erlitten auch die Bochumer Korbjägerinnen einen massiven Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze. Im direkten Duell mit dem Vierten aus Hamburg verloren die Metropol Girls mit 59:86. Die Ausfälle der beiden Topscorerinnen Annika Küper und Sandrine Gries waren am Ende zu viel. Mirja Beckmann (27) und Jasmin Zimmermann (17) zeigten hervorragende Leistung auf Hamburger Seite. In der Tabelle liegen die Panthers weiter vor Hagen und Herne. Hamburg belegt Platz vier. Metropol muss die beiden letzten Spiele gewinnen, um die Chance auf die Playoff-Runde zu bewahren. Rotenburg/Scheeßel bleibt weiter ohne Sieg.

Endgültig den ersten Platz in der Gruppe Süd haben sich die Mädchen aus Ludwigsburg (Foto) gesichert. Im Topspiel der Gruppe besiegten sie die Basket-Girls Rhein-Neckar knapp mit 50:46. Lucy Reuß steuerte 22 Punkte zum Erfolg bei, auf Seiten der Basket-Girls war Shanine Matz am erfolgreichsten (11). Mit ihrem Sieg gegen Nördlingen sicherten die Wasserburger ihren dritten Tabellenplatz ab. Beim 82:75 konnten sich die Oberbayern aber erst im letzten Viertel entscheidend absetzen. Anna-Maria Fuchs erzielte 30 Punkte für die Gastgeberinnen, Johanna Sophie Klug gelangen 28 Zähler. Einen Tag später mussten die Wasserburger bereits gegen München ran und verloren die Partie mit 74:64. Trotz knapper Führung zu Halbzeit gingen am Ende die Kräfte aus. München bewahrt sich mit dem Erfolg die Chance auf die Playoff-Plätze und liegt nun punktgleich hinter dem viertplatzierten Team aus Nördlingen. Im Duell der Schlusslichter setzten sich die Pfalz Towers gegen USC Freiburg mit 67:44 durch. Neele Steinort erzielte starke 26 Punkte für die Towers, die die rote Laterne an Freiburg abgaben.

Alle Spiele in der Übersicht:

Gruppe Nordost:
SV Halle Junior Lions – Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel: 52:73 (31:39)

Gruppe Mitte:
Main Sharks – Team Mittelhessen: 45:53 (25:33)
Rhein Girls Basket – SG Rhein Berg/Erft: 34:52 (21:28)
Dragons Rhöndorf – Rhein-Main Baskets: 70:48 (40:17)
SG Weiterstadt – Team Oberfranken: 54:34 (29:18)

Gruppe Nordwest:
OSC Junior Panters – BG ´89 Rotenburg/Scheeßel: 95:37 (40:17)
evo New Basket Oberhausen – TSV Hagen: 70:90 (27:45)
Metropolitan Baskets Hamburg – Metropol Girls: 86:59 (52:25)

Gruppe Süd:
TS Jahn München – TSV Wasserburg: 74:64 (29:32)
BSG Basket Ludwigsburg – Basket-Girls Rhein-Neckar: 50:46 (23:18)
Pfalz Towers – USC Freiburg: 67:44 (34:23)
TSV 1880 Wasserburg – TSV 1861 Nördlingen: 82:75 (38:35)

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