WNBL-Review: Weiterstadt bleibt erstklassig, große Spannung im Norden7. April 2014

Fünf Spiele standen am vergangenen Wochenende auf dem WNBL-Spielplan. Weil das entscheidende dritte Spiel im Viertelfinale zwischen den Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel und Titelverteidiger TSV Hagen 1860 erst in der kommenden Woche ansteht, richtete sich der Blick auf die Playdown-Gruppen.

Doppelspieltag für Weiterstadt und München

Gleich zwei Teams hatten in der WNBL-Playdown-Gruppe Süd einen Doppelspieltag. Am Samstag traf Tabellenführer SG Weiterstadt auf TS Jahn München, einen Tag später reisten die Münchenerinnen zu den Rhein Girls Basket, während für Weiterstadt erneut ein Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht USC Freiburg anstand.

Im Duell zwischen Weiterstadt und München stellte der Spitzenreiter schon früh die Weichen auf Sieg. Schon nach dem ersten Viertel war die Lage für die Gäste beim Stand von 6:24 aussichtslos. Zwar stabilisierte sich der Tabellendritte im Laufe des Spiels, der Rückstand jedoch wuchs weiter an. Am Ende stand eine überraschend deutliche 41:78-Niederlage auf der Anzeigetafel. Lara Isabel Müller, Sandra Schmidt (jew. 16) und Smilla Carlotta Würges (12) punkteten für Weiterstadt am häufigsten.

Ein Tag später bei den Rhein Girls Basket zeigten sich die Münchenerinnen vor allem in der Defense deutlich verbessert. Im Duell der Tabellennachbarn behielt Jahn München mit 46:37 die Oberhand, schob sich in der Tabelle an den Zweiten heran und entledigte sich damit endgültig jeglicher Relegationssorgen.

Der USC Freiburg steckt dagegen weiter im Abstiegskampf. Am Sonntag blieb trotz ansprechender Leistung die Sensation in Weiterstadt aus. Durch die 50:66-Niederlage rangiert Freiburg auf dem letzten Tabellenplatz, hat aber weiterhin nur einen Sieg Rückstand auf das rettende Ufer. Für das Team Weiterstadt, das durch die zwei Siege am vergangenen Wochenende den sicheren Klassenerhalt feierte, waren Melissa Kolb (14) und Jasmin Pieper (13) am erfolgreichsten. Mit sieben Siegen und einer Niederlage ist ihnen wohl auch der Gruppensieg kaum noch zu nehmen.

Im Norden wird es immer enger

In der WNBL-Playdown-Gruppe Nord bahnt sich ein Herzschlag-Finale an. Das bislang sieglose Team aus Rotenburg steht als erster Relegations-Teilnehmer fest, die restlichen fünf Teams kämpfen alle noch um den Verbleib in der höchsten Spielklasse. Und genauso dramatisch, wie sich die tabellarische Ausgangsposition in der Gruppe darstellt, verliefen die beiden Spiele am vergangenen Wochenende.

Die Halle Junior LIONS standen in Rotenburg als Tabellenvorletzter unter großem Druck, den man ihnen im Spiel anmerkte. In einem dramatischen Spiel behielten die LIONS aber am Ende die Oberhand und siegten denkbar knapp mit 51:50. Janina Schinkel (16) und Celina Kühl trafen jeweils zweistellig für die Gäste, auf Seiten des Gastgebers waren Birte Riesebell (14) und Edda Schmidt (13) am erfolgreichsten. Bei einer Bilanz von vier Siegen und vier Niederlagen bleibt Halle zwar auf dem fünften Platz in der Gruppe, hält aber den Anschluss ans rettende Ufer.

Dort befindet sich aktuell noch Chemnitz, das aber am Wochenende eine bittere Niederlage verkraften musste. Bei evo New Basket Oberhausen verpassten die ChemCats trotz eines guten Starts in die Partie eine bessere Ausgangslage im Abstiegskampf. Angeführt von einer erneut starken Ronja Spießbach (36 Punkte) behielten die Gastgeberinnen die Punkte beim 65:63-Erfolg in Oberhausen und schoben sich in der Tabelle am Kontrahenten vorbei auf den dritten Platz. Neben Spießbach traf Teamkollegin Johanna Köhler zweistellig (10); auf Seiten der ChemCats waren Fine Böhmke (25, Foto), Johanne Gröning (12) und Lucile Peroche (10) am treffsichersten.

In der Tabelle der Playdown-Gruppe Süd liegen der Tabellenzweite Team Göttingen und der Tabellenfünfte Halle lediglich einen Sieg auseinander bei zwei beziehungsweise drei noch zu spielenden Partien. Spannung ist also garantiert, zumal es noch zu einigen direkten Duellen kommt.

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