WNBL-Review: TOP4 fast komplett31. März 2014

Das Highlight der WNBL-Saison steht kurz bevor, drei Teams haben sich am Wochenende für das TOP4 qualifiziert. Den letzten Startplatz machen der TSV Hagen 1860 und die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel am kommenden Wochenende im entscheidenden dritten Spiel unter sich aus. Unterdessen hat das Team Göttingen mit einem Heimsieg gegen die BG´89 Rotenburg/Scheeßel den Klassenerhalt praktisch gesichert.

Top4: Ludwigsburg, Team Mittelhessen und Junior Panthers dabei
Die BSG Basket Ludwigsburg wird allmählich immer mehr zum Albtraum des TSV 1880 Wasserburg. Bereits vor dem Wochenende standen sich die beiden Teams drei Mal gegenüber. In der Vorrunde und in Spiel 1 setzte sich jeweils Ludwigsburg, das als einziges Team ungeschlagen durch die bisherige Saison spazierte, knapp durch. Im vierten Aufeinandertreffen in Wasserburg war es aber eine deutliche Angelegenheit. Schon früh in der Partie erarbeitete sich der Favorit, angetrieben von dem starken Trio Lena Gros (23 Punkte), Lucy Reuß (20) und Franca Müller (16), einen relativ deutlichen Vorsprung.

Schon zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 41:21 entschieden, Ludwigsburg sprühte aber weiterhin nur so vor Spielfreude. Erst im Schlussviertel nahmen die Gäste das Tempo etwas raus, brachten so den sicheren 76:48-Erfolg über die Bühne und qualifizierten sich für das TOP4 vor eigenem Publikum. Auf Seiten der Wasserburgerinnen traf einzig Anna-Maria Fuchs zweistellig (20).

Ebenfalls beim großen Finalturnier dabei ist das Team Mittelhessen. Nach dem 70:58-Heimerfolg im ersten Spiel gegen die Basket-Girls Rhein-Neckar entwickelte sich im zweiten Aufeinandertreffen ein echter Krimi. Das Team Mittelhessen behielt aber am Ende vor allem dank eines erneut starken Auftritts von Luana Rodefeld (21) die Oberhand. Mit der Schlusssirene stand ein 60:58-Erfolg auf der Anzeigetafel und für das Heimteam blieb die bittere Erkenntnis, dass es trotz großen Kampfes am Ende nicht gereicht hat. Shanine Matz (12), Helena Rabea Rickert (11) und Anna Klötzl (10) waren die erfolgreichsten Werferinnen auf Seiten der Basket-Girls, im Team Mittelhessen überzeugte neben Rodefeld auch Kira Barra (12).

Aus der Playoff-Gruppe Nord qualifizierten sich am Wochenende einzig die OSC Junior Panthers vorzeitig für das TOP4. Dem  79:38-Erfolg gegen TuS Lichterfelde im ersten Spiel folgte ein nicht ganz so deutlicher, aber letztlich nie gefährdeter 72:62-Auswärtssieg. Nachdem der Gastgeber zur Halbzeit noch beim Stand von 35:36 auf Augenhöhe war, erhöhte der Favorit nach der Pause die Schlagzahl. Angeführt von einer starken Lisa Siemund (23) sowie den ebenfalls überzeugenden Tonia Dölle und Annemarie Potratz (jeweils 14) setzten sich die Junior Panthers schon nach dem zweiten Spiel verdient durch. Für Lichterfelde waren Satou Sabally (19), Sophie Link (12) und Patricia Broßmann (11) am erfolgreichsten.

Hagen zwingt Braunschweig in Spiel 3
Um den letzten verbliebenen Platz im TOP4 kämpfen am kommenden Wochenende die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel und der TSV Hagen 1860. Hagen setzte sich im zweiten Aufeinandertreffen vor heimischem Publikum mit 56:49 durch und profitierte dabei vor allem von einem starken dritten Viertel (15:5). Der Gast hatte das erste Spiel noch mit 44:39 für sich entschieden und hoffte dadurch auf die vorzeitige Qualifikation. Das Spiel entwickelte sich wie schon die erste Partie zu einer wahren Abwehrschlacht. Nach dem ersten Viertel (18:20) stabilisierten beide Teams ihre Defense und ließen so wenig zu. Leonie Schütter (21), Samiye Ayse Colakoglu (17, Foto) und Sarah Lückenotte (14) stachen für Hagen heraus, auf Seiten der Girls Baskets punkteten Flavia Behrendt (18), Leonie Rosemeyer (10) und Theresa Simon (9) am häufigsten.

Rotenburg/Scheeßel weiter erfolglos
In der Playdown Gruppe Nord bleibt der BG ´89 Rotenburg/Scheeßel nur noch der bittere Gang in die Relegation. Die 37:53-Niederlage beim Team Göttingen schraubte die Negativbilanz auf sieben Niederlagen bei keinem Sieg. Selbst mit drei Siegen in den abschließenden drei Partien kommt die Mannschaft nicht mehr um die Relegation herum. Das Team Göttingen setzte sich aufgrund eines starken Schlussspurts im letzten Abschnitt (23:6) am Ende mit 55:37 deutlicher durch, als der Spielverlauf zu Beginn hätte vermuten lassen. Damit bleibt die Mannschaft mit fünf Siegen bei zwei Niederlagen dem Tabellenführer Metropol Girls (6/2) auf den Fersen. Merle Wiehl war mit 25 Punkten die erfolgreichste Schützin des gesamten Wochenendes. Auch Annika Daub (10) traf für die Göttingerinnen zweistellig. Für Rotenburg steuerte Beekje Janßen (10) die meisten Punkte bei.

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