WNBL-Review: Thriller im Spitzenspiel10. Februar 2014

In der WNBL sind am vergangenen Wochenende schon vor dem abschließenden Spieltag die letzten Entscheidungen in Sachen Spitzenpositionen bzw. Playoff-Qualifikation gefallen. Einzig bei einzelnen Platzierungen kann es noch Verschiebungen geben. Alle (viele) Blicke waren nach Osnabrück gerichtet, wo sich die OSC Junior Panthers in einer hochdramatischen Partie gegen Titelverteidiger TSV Hagen 1860 die letzte noch zu vergebende Spitzenposition sicherte, immer vorausgesetzt, dass die Girls Baskets Braunschweig nicht mehr straucheln. Zu den einzelnen Gruppen:

In der Gruppe Nordost bleibt es lediglich beim Kampf um die Positionen 3 und 4 spannend. Sowohl die BG 2000 Berlin als auch ALBA Berlin setzten sich gegen das Team Göttingen durch. Die BG 2000 schaffte dabei mit dem 68:52 (31:29) das deutlichere Ergebnis und konnte sich in erste Linie auf Jazmin-Alexis Benn (20), Sophia Müller (13) und Maja Beier (10) stützen, während bei den Gästen nur Merle Wiehl zweistellig punktete (14). ALBA gewann mit 50:43 (14:29) und blieb der BG 2000 mit einer Energieleistung nach dem Seitenwechsel auf den Fersen (Aliyah Konate 26, Dilemm Kaya 14; Göttingen: Merle Wiehl 19). Spitzenreiter Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (Flavia Behrendt 23) meldete einen ungefährdeten 63:44 (30:22)-Sieg gegen die Chemcats Chemnitz. Der Zweite aus Lichterfelde schließlich entledigte sich der Pflichtaufgabe gegen sie SV Halle Junior LIONS ohne Probleme: 72:51 (31:20). Hannah Neis (24) und Noa Sauthoff (20) punkteten beim Sieger am besten, Janina Schinkel (14), Celina Kühn (13) und Laura Schinkel (11) bei Halle.

Wie schon angesprochen kam es in der Gruppe Nordwest zum entscheidenden Showdown um Platz 1 zwischen den OSC Junior Panthers und dem TSV Hagen 1860. Wie schon im Hinspiel setzen sich die Panthers durch, allerdings hauchdünn mit 72:71 (27:38, 62:62) nach Verlängerung. Die Gäste um die erneut überragende Leonie Schütter (32) dominierten über 30 Minuten (43:53) und sahen dann auch noch einmal in der Verlängerung wie die sicheren Siegerinnen aus (67:71), aber Osnabrück steckte nie auf und kämpfte sich zum ersehnten Erfolg. Tonia Dölle (Foto, 22), Cherina Kaiser (13) und Ann-Sophie Ossowski (11) trugen punktemäßig am meisten dazu bei, während auf Hagener Seite neben Schütter noch Sarah Lückenotte (22) und Samiye Ayse Colakoglu (15) überzeugten. Im direkten Duell um einen Playoff-Platz setzte sich der Herner TC überraschend deutlich mit 83:55 (44:27) bei den Metropol Girls durch. Anna Lappenküper (30), Jenny Strozyk (17) und Maria-Angelina Sola (12) warfen die Gäste in die Playoffs, während die Metropol Girls um Severine Greifenberg (12), Sandrine Gries (11) und Isabel Neumann (10) in die Playdowns müssen. Endgültig alles klar mit den Playoffs machten auch die Metropolitan Baskets Hamburg (Mirja Beckmann, 17, Jasmin Zimmermann 16, Julia Zollenkopf 13, Merle Bitter 10) mit dem 80:47 (40:20)-Sieg bei der BG ´89 Rotenburg/Scheeßel (Edda Schmidt 28), die damit als einziges WNBL-Team sieglos bleibt.

Das “Spiel um Platz 2″ und damit um das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde stand in der Gruppe Mitte auf der Agenda. Dabei triumphierten die Main Sharks, die man wohl ohne Übertreibung als größte positive Überraschung der diesjährigen WNBL-Saison bezeichnen darf, gegen die Dragons Rhöndorf mit 63:58 (34:28). Als nach 30 Minuten alles entscheiden schien (50:36), legten sich die Gäste um die beiden Lettinnen Darja Dikalenko (21) und Arina Vlasenko (13) noch einmal so richtig ins Zeug, konnten die Würzburgerinnen (Lea Zimmermann 15, Sara Ludwig 12) aber nicht mehr gefährden. Primus Team Mittelhessen (Sina Schäfer 19, Henriette Gahmig 17, Luana Rodefeld 15) konterte den wohl letzten energischen Ansturm der SG Weiterstadt (Lara Müller 18, Smilla Würges 16, Rebecca Russell 10, Sandra Schmidt 10) auf die Playoff-Plätze und siegte mit 71:63 (43:19). Die Main Sharks (Sara Ludwig 12, Nina Wucherer 10) gewannen bei der SG Rhein Berg/Erft (Jessica Dahl 15) mit 58:46 (28:27), die Rhein-Main Baskets (Leah Niederhausen 22, Caroline Rexroth 11, Monika Wotzlaw 11, Vanessa Roguljic 10) bei den Rhein Girls Basket (Charlotte Pahde 10) mit 68:35 (45:12) und die Dragons Rhöndorf (Nele Harperath 16, Arina Vlasenko 12) beim Team Oberfranken (Anne-Kathrin Landwehr 12, Marie Ulshöfer 12) mit 72:45 (35:13).

In der Gruppe Süd schließlich zogen der TSV 1880 Wasserburg (Tatjana Stemmer 15, Anna-Maria Fuchs 10) durch ein 75:44 (42:26) gegen die Pfalz Towers (Neele Steinort 12, Cara Horz 12, Helena Eckerle 10) ebenso in die Playoffs ein wie der TSV 1861 Nördlingen, der sich im direkten Duell gegen den TS Jahn München mit 58:47 (27:21) durchsetzte und sich besonders auf Johanna Klug (19) und Anna-Maria Scherla (15) stützen konnte, während beim  aufopferungsvoll kämpfenden Gegner niemand auf eine zweistellige Punkteausbeute kam. In einem bedeutungslosen Spiel unterlag der USC Freiburg (Nathalie Zehender 16, Barbara Juric 13, Sanata-Lea Ouedraogo 11) dem Zweiten Basket-Girls Rhein-Neckar (Ann-Kathrin Schätzle 18, Anne Zipser 14, Janina Ernst 12) mit 55:65 (42:51).

Die Ergebnisse im Überblick:

Gruppe Nordost:

BG 2000 Berlin – Team Göttingen 68:52
Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – ChemCats Chemnitz 63:44
TuS Lichterfelde – SV Halle Junior LIONS 72:51
ALBA Berlin – Team Göttingen 50:43

Gruppe Nordwest:

OSC Junior Panthers – TSV Hagen 1860 72:71 n.V.
Metropol Girls – Herner TC 55:83
BG ´89 Rotenburg/Scheeßel – Metropolitan Baskets Hamburg 47:80

Gruppe Mitte:

Main Sharks – Dragons Rhöndorf 63:58
Team Mittelhessen – SG Weiterstadt 71:63
Rhein Girls Basket – Rhein-Main Baskets 35:68
SG Rhein Berg / Erft – Main Sharks 46:58
Team Oberfranken – Dragons Rhöndorf 45:72

Gruppe Süd:

TSV 1880 Wasserburg – Pfalz Towers 75:44
TSV 1861 Nördlingen – TS Jahn München 58:47
USC Freiburg – Basket-Girls Rhein-Neckar 55:65

Alle Ergebnisse, Tabellen und Statistiken finden Sie hier

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