WNBL-Review: Spitzenteams mit Niederlagen17. Februar 2014

Der letzte Hauptrundenspieltag in der WNBL ist absolviert und hat die letzten Entscheidungen gebracht, was das Erreichen der Playoffs und die Abschlussplatzierungen angeht. Dabei verloren zwei Spitzenteams ihre Partien etwas überraschend, während sich die Rhein-Main Baskets erwartungsgemäß den letzten noch zu vergebenden Playoff-Platz sicherten.

In der Gruppe Nordost gab es mit dem 64:61-Erfolg der ChemCats Chemnitz (Jessica Kluge 20, Lucile Peroche 15, Marlene Reimann 13) gegen den TuS Lichterfelde (Sina Kafka 17, Sophie Link 14, Hannah Neis 12) einen echten Paukenschlag. Gegen die BG 2000 Berlin machten es die Lichterfelderinnen dann besser, gewannen mit 84:68 und hatten in Patricia Broßmann (32) und Hannah Neis (23) die überragenden Scorerinnen, während bei der BG 2000 Jazmin-Alexis Benn (19) und Maja Beier (18) am besten trafen. Auch die SV Halle Junior LIONS verabschiedeten sich mit einem Erfolgserlebnis gegen ALBA Berlin in die Playdowns: 49:44 hieß es nach 40 Minuten, Celina Kühn (12), Rosa Burczyk (10) und Antonia Reinicke (10) hatten die meisten Punkte beigesteuert (ALBA: Dilem Kaya 13, Isabellea Manca Frommann 12). Schließlich erledigte Spitzenreiter Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel seine Aufgabe bei der BG 2000 Berlin mit 79:34 äußerst souverän.

Alle drei Spiele in der Gruppe Nordwest verliefen erwartungsgemäß. Primus OSC Junior Panthers setzte sich bei den Metropolitan Baskets Hamburg mit 83:63 durch und hatte gleich drei Spielerinnen in seinen Reihen, die auf 19 Punkte kamen: Cherina Kaiser, Ann-Sophie Ossowski und Lisa Siemund (Tonia Dölle 12). Bei den Gastgeberinnen punkteten Jasmin Zimmermann (15), Merle Bitter (12) und Lena Winkelmann (11) stark. Zwar stechen die 38 Punkte von Ronja Spießbach (Foto) hervor, zum Sieg reichte es für evo NB Oberhausen gegen die Metropol Girls (Seraphina Asuamah-Kofoh 19, Sandrine Gries 13, Leonie Schiermeyer 13, Severine Greifenberg 11) aber nicht: 62:74. Keine Mühe hatte der Herner TC um Maria-Angelina Sola (27), Anna Lappenküper (17) und Hanna Hahn (12) mit dem sieglosen Schlusslicht BG Rotenburg/Scheeßel (Edda Schmidt 20, Cara Tadeus 10) und gewann mit 80:41.

Ein tolles Spiel geboten bekamen die Zuschauer in der Gruppe Mitte bei der Partie zwischen den Dragons Rhöndorf (Emily Emrich 14, Arina Vlasenko 13, Darja Dikalenko 10) und dem Team Mittelhessen (Esther Kalabis 11), das die Gäste etwas überraschend mit 48:55 verloren. Auf beiden Seiten wurden wichtige Spielerinnen geschont und die Gastgeberinnen sahen nach einer 20-Punkte-Führung im dritten Viertel wie die sicheren Siegerinnen aus. Ein Eigenkorb von Rhöndorf leitete dann aber eine Phase mit vielen Fehlern ein, die die Mittelhessinnen nutzten und bis auf vier Zähler heran brachten. Doch zwei völlig freie vergebene Korbleger verhinderten ein Comeback. Die SG Weiterstadt (Lara Müller 22, Annalisa Beck 20) tat mit einem 64:47-Erfolg gegen die SG Rhein Berg/Erft (Jessica Dahl 13) zwar alles, um noch in die Playoffs zu kommen, musste dann aber den 76:63-Sieg der Rhein-Main Baskets (Leah Niederhausen 15, Vanessa Roguljic 14, Clara Willand 11, Monika Wotzlaw 10) gegen das Team Oberfranken (Laura Nadolski 18, Ramona Hesselbach 14, Anne-Katrin Landwehr 13) zur Kenntnis nehmen. Kurzen Prozess machten die Main Sharks (Franziska Riedmann 17, Nina Wucherer 17, Lea Zimmermann 14) mit den Rhein Girls Basket (Miriam Boulkheir 13): 90:46. Letztere (Miriam Boulkheir 28) feierten aber mit dem 51:47-Erfolg beim Team Oberfranken (Ramona Hesselbach 12, Marie Ulshöfer 10) dann doch noch einen versöhnlichen Abschluss.

Ein Ausrufezeichen vor den Playoffs setzte der TSV 1880 Wasserburg in der Gruppe Süd. Gegen den Tabellenzweiten Basket-Girls Rhein-Neckar (Janina Ernst 13, Helena Rickert 12, Anne Zipser 12) gewannen die Wasserburgerinnen (Anna-Maria Fuchs 16, Linda Pettersson 12, Constanze Lehertshuber 10, Tatjana Stemmer 10) mit 67:66. Spitzenreiter BSG Basket Ludwigsburg blieb mit dem 71:61-Erfolg gegen den TSV 1861 Nördlingen (Anna-Maria Scherla 21, Johanna Klug 11, Isabella Schenk 11) als einziges Team der Hauptrunde ungeschlagen und stützte sich auf Linn Schüler (23) und Lucy Reuß (14). Der TS Jahn München (Emma Jessel 10, Philippa Rupperti 10) schließlich bezwang die Pfalz Towers (Helena Eckerle 10) mit 51:44.

Am Sonntag, 2. März 2014, beginnen die Playoffs, eine Woche später dann auch die Playdowns.

Die Ergebnisse im Überblick:

Gruppe Nordost:

TuS Lichterfelde – BG 2000 Berlin 84:68 (36:34)
ChemCats Chemnitz – TuS Lichterfelde 64:61 (46:30)
SV Halle Junior LIONS – ALBA Berlin 49:44 (24:26)
BG 2000 Berlin – Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel 34:79 (16:43)

Gruppe Nordwest:

Metropolitan Baskets Hamburg – OSC Junior Panthers 63:83 (33:42)
evo NB Oberhausen – Metropol Girls 62:74 (26:45)
Herner TC – BG ´89 Rotenburg/Scheeßel 80:41 (33:19)

Gruppe Mitte:

Team Oberfranken – Rhein Girls Basket 47:51 (21:19)
SG Weiterstadt – SG Rhein Berg/Erft 64:47 (28:20)
Dragons Rhöndorf – Team Mittelhessen 55:48 (36:23)
Main Sharks – Rhein Girls Basket 90:46 (52:19)
Rhein-Main Baskets – Team Oberfranken 76:63 (42:28)

Gruppe Süd:

BSG Basket Ludwigsburg – TSV 1861 Nördlingen 71:61 (40:20)
TS Jahn München – Pfalz Towers 51:44 (24:27)
TSV 1880 Wasserburg – Basket-Girls Rhein-Neckar 67:66 (30:33)

Playoff-Paarungen (detaillierter Spielplan folgt)

Bereich Nord
OSC Junior Panthers – ALBA Berlin
TSV Hagen 1860 – BG 2000 Berlin
Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – Metropolitan Baskets Hamburg
TuS Lichterfelde – Herner TC

Bereich Süd
Team Mittelhessen – TSV 1861 Nördlingen
Main Sharks – TSV 1880 Wasserburg
BSG Basket Ludwigsburg – Rhein-Main Baskets
Basket-Girls Rhein-Neckar – Dragons Rhöndorf

Alle Ergebnisse, Tabellen und Statistiken finden Sie hier

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