WNBL-Review: Ludwigsburg siegt im Spitzenspiel18. November 2013

Das war ein richtig spannendes Wochenende in der WNBL! Gleich mehrere Partien verliefen extrem eng und wurden erst in letzten Sekunden entschieden. Aber der Reihe nach:

In der Gruppe Nordwest kam es zu einem möglicherweise schon vorentscheidenden Spiel um das Erreichen der Playoffs zwischen den Metropol Girls und den Metropolitan Baskets Hamburg. In Recklinghausen bot sich den Zuschauern eine hochinteressante Partie, die die Gäste knapp mit 68:65 (30:27) für sich entscheiden konnten. Die Norddeutschen lagen über weite Strecken der Begegnung in Front, mussten sich aber eines energischen Schlussspurts von Annika Küper (26 Punkte), Seraphina Asuamah-Kofoh (15) und Sandrine Gries (13) erwehren, um sich schließlich behaupten zu können. Zum wichtigen Auswärtssieg trugen Mirja Beckmann (20), Merle Xenia Bitter (15) und Jasmin Zimmermann (11) die meisten Punkte bei. Zu den erwartet ungefährdeten Erfolgen kamen die beiden noch ungeschlagenen Teams in der Gruppe. WNBL-Titelverteidiger und Spitzenreiter Hagen setzte sich in der zweiten Hälfte von evo New Basket Oberhausen ab und gewann letztlich sicher mit 74:52 (39:29). Wieder einmal war Leonie Schütter mit 32 Punkten die erfolgreichste Werferin bei den Volmestädterinnen, hauptsächlich unterstützt von Samiye Ayse Colakoglu (19). Bei Oberhausen überzeugte Ronja Katharina Spießbach (28).  Noch leichter fiel es den OSC Junior Panthers zu ihrem vierten Erfolg zu kommen. Bei der noch sieglosen BG ´89 Rotenburg/Scheeßel setzten sich Svea Tigges (18), Cherina Kaiser (16), Ann-Sophie Ossowski & Co. mit 82:35 (39:17) durch. Bei den Gastgeberinnen punktete lediglich Edda Schmidt zweistellig (18).

Drei Mal “klare Sache” hieß es bei den Spielen in der Gruppe Nordost. Noch am meisten “Arbeit” hatten dabei die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel, die sich beim 76:61 (41:30)-Erfolg gegen die SV Halle Junior LIONS zumindest etwas strecken mussten, um die Punkte daheim zu behalten (Leonie Rosemeyer 28, Theresa Simon 13, Aneliya Draganova 12 für die Girls Baskets, Antonia Reinicke 18, Celina Kühn 16, Janina Schinkel 12 für die LIONS). Das Berliner Lokalderby verlief recht einseitig und fand im TuS Lichterfelde den verdienten Sieger. Den 78:44 (39:24)-Sieg gegen ALBA Berlin sicherten in erster Linie Sophie Link (18), Satou Sabally (17) und Hannah Neis (12), während bei ALBA Dilem Kaya auf eine zweistellige Punkteausbeute kam (20). Etwas überrascht darf man über den deutlichen Erfolg der BG 2000 Berlin beim Team Göttingen sein: 69:43 (27:19). Bis zum 41:31 für Berlin nach 30 Minuten durften die Gastgeberinnen noch auf einen Sieg hoffen, aber im Schlussabschnitt dominierten die Gäste dann eindeutig (Merle Wiehl 21 für Göttingen, Mandy Kruschak 15, Maja Beier 13, Jazmin-Alexis Benn 10 für Berlin).

Gruppe Mitte: Eine erneut bravouröse Vorstellung lieferte Liganeuling Main Sharks beim hohen Favoriten Team Mittelhessen. In Grünberg setzte sich das Heimteam gegen die nie aufsteckenden Würzburgerinnen letztlich mit 60:56 (38:29) durch. Dazu bedurfte es allerdings starker Leistungen der Nationalspielerinnen Luana Rodefeld (23) und Laura Zdravevska (14). Stärkste Gegenwehr auf Seite der Main Sharks boten Nina Wucherer (12) und Lena Krause (11). Hochdramatisch verlief die Partie zwischen den Rhein-Main Baskets Langen und dem Rhöndorfer TV. Das Endergebnis von 76:69 (41:29) spiegelt dabei allerdings nicht das knappe Spielgeschehen wieder. 90 Sekunden vor dem Ende hatten sich die Gäste auf “Schlagdistanz” herangekämpft, ehe Caro Rexroth (Foto) mit zwei Dreiern und einem Zusatz-Freiwurf binnen 30 Sekunden fast alleine das Spiel für die Rhein-Main Baskets entschied! Damit schoben sich die Baskets in der Tabelle vor die Gegnerinnen aus Rhöndorf und belegen mit dem dritten Platz einen begehrten Playoff-Rang (Vanessa Roguljic 21, Caroline Rexroth 20, Clara Willand 14 für die Rhein-Main Baskets; Darja Dikalenko 18, Arina Vlasenko 16, Jule Flottmann 14 für Rhöndorf). Den ersten Sieg durfte am Wochenende die SG Rhein Berg/Erft bejubeln, die sich im Duell mit den weiterhin sieglosen Rhein-Girls Basket mit 55:37 (34:17) durchsetzte und in Carlotta Ellenrieder (15), Jessica Dahl (12) und Clara Finke (12) die besten Werferinnen hatte. Bei den Gästen kam keine Spielerin auf einen zweistelligen Punktewert.

Das “Spiel der Spiele” zwischen zwei ungeschlagenen Teams stand in der Gruppe Süd in Heidelberg auf der Agenda, als sich die Basket-Girls Rhein-Neckar und die BSG Basket Ludwigsburg trafen. Die Begegnung ging mit 56:45 (22:27) an die Gäste aus Ludwigsburg. Dabei fiel die Entscheidung erst in den Schlussminuten, als die Basket-Girls den hochkonzentrierten Gegner vorbeiziehen lassen mussten. Nach 30 Minuten (37:40) war das Spitzenspiel noch völlig offen gewesen. “Dann haben wir von außen einfach nichts mehr getroffen und den Ball viel zu selten nach innen gebracht”, analysiert Dennis Czygan, Headcoach der Basket-Girls, der allerdings auch einen Tag nach dem Spiel noch keine Erklärung für den Leistungsabfall seines Teams hat. Auf Seiten der Basket-Girls konnte nur Janina Ernst (20) die Erwartungen erfüllen, während bei Ludwigsburg Lena Gros (25) und Juliane Zoe Widmaier (13) eifrig zum umjubelten Erfolg beisteuerten. Wie die SG Rhein Berg/Erft erstmals siegreich waren die Pfalz Towers, die sich beim USC Freiburg mit 62:47 (43:29) behaupteten und damit Anschluss an obere Tabellenregionen gewannen. Neele Steinort (24) und Cara Horz (15) trafen am besten für die Gäste, während auf Freiburger Seite Sanata-Lea Ouedraogo (12), Katharina Hirt (10) und Nathalie Celine Zehender (10) am erfolgreichsten punkteten. Damit wartet der USC noch auf den ersten Sieg in dieser Spielzeit und muss jetzt beim Tabellenführer Ludwigsburg antreten.

Alle Spiele in der Übersicht

Gruppe Nordwest
TSV Hagen 1860 – evo NB Oberhausen 74:52 (39:29)
Metropol Girls – Metropolitan Baskets Hamburg 65:68 (27:30)
BG ´89 Rotenburg/Scheeßel – OSC Junior Panthers 35:82 (17:39)

Gruppe Nordost
Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel – SV Halle Junior LIONS 76:61 (41:30)
Team Göttingen – BG 2000 Berlin 43:69 (19:27)
TuS Lichterfelde – ALBA Berlin 79:44 (39:24)

Gruppe Mitte
Rhein-Main Baskets Langen – Dragons Rhöndorf 76:69 (41:29)
Team Mittelhessen – Main Sharks 60:56 (38:29)
SG Rhein Berg/Erft – Rhein Girls Basket 55:37 (34:17)

Gruppe Süd
USC Freiburg – Pfalz Towers 47:62 (20:29)
Basket-Girls Rhein-Neckar – BSG Basket Ludwigsburg 45:56 (27:22)

Spielpläne, Statistiken, Tabellen etc. finden Sie hier

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