WNBL-Review: Drama pur in entscheidenden Playoff-Spielen17. März 2014

Zwei von acht Playoff-Begegnungen gingen am vergangenen Wochenende in Spiel 3, die restlichen sechs Partien waren schon zuvor nach zwei Aufeinandertreffen zugunsten der Favoriten entschieden. Spiel 3 zwischen den Main Sharks und dem TSV 1880 Wasserburg (Foto), sowie zwischen den Basket-Girls Rhein-Neckar und den Dragons Rhöndorf versprach also Spannung. Und beide Spiele hielten, was sie versprachen und boten ein zusätzliches Element: Drama pur!

Die Ausgangslage war in beiden Spielen identisch. Die Teams hatten jeweils ihre Heimspiele gewonnen, Partie 3 fand wiederum beim Favoriten statt. Die Main Sharks (Franziska Riedmann 15, Nina Wucherer 9, Clara Backmund 7) empfingen den TSV Wasserburg (Anna-Maria Fuchs 11, Constanze Lehertshuber 11, Annika Hartmann 9) in der Feggrube zum entscheidenden Spiel. Zwei Wochen zuvor gewann der Favorit an gleicher Wirkungsstätte noch mit 59:42. Doch schon früh in der Partie wurde deutlich: Der Gast hatte den Schwung aus dem 70:57-Heimsieg mitgenommen und überzeugte im ersten Viertel durch eine sagenhafte Offense. Mit einer 25:12-Führung gingen die Wasserburgerin in die erste Viertelpause und stellten die Weichen schon früh auf Überraschungssieg. Bis zur Halbzeit baute der Gast seinen Vorsprung sogar noch aus und schien einem ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern. Die Main Sharks gaben sich trotz eines 40:56-Rückstands nach drei Spielabschnitten aber noch nicht geschlagen und kämpften um den Anschluss – vergeblich. Am Ende setzte sich der Außenseiter mit 68:59 durch.

Bittere Niederlage für Dragons

Im zweiten noch auszuspielenden Playoff-Spiel schnupperten auch die Dragons Rhöndorf lange Zeit am Überraschungscoup, mussten sich am Ende aber denkbar knapp geschlagen geben. Dabei dominierten die Gäste, für die Denise Weiß (13), Darja Dikalenko (12) und Arina Vlasenko (9) am erfolgreichsten waren, die Partie von Beginn an. Früh legten die Dragons einen kleinen Vorsprung zwischen sich und den Kontrahenten, den sie bis ins Schlussviertel transportierten. Mit einer 37:32-Führung ging der Außenseiter in den letzten Spielabschnitt. Der Druck der Basket-Girls nahm aber jetzt minütlich zu und die Fehler auf Seiten der Gäste, die spürbar mit der Anspannung zu kämpfen hatten, häuften sich. Am Ende stand ein 55:51-Heimsieg für die Basket-Girls Rhein-Neckar (Anna Klötzl 13, Ann-Kathrin Schätzle 10, Anne Zipser 10) auf der Anzeigetafel. Damit komplettieren Wasserburg und die Basket-Girls Rhein-Neckar die  Top 8, die ab der kommenden Woche ausgespielt werden.

Team Oberfranken feiert ersten Sieg

Auch in den Playdowns, die am vergangenen Wochenende in die zweite Runde gegangen sind, ging es zum Teil hoch her. In der Gruppe Süd hatten die Rhein-Girls Basket (5/1) erstaunlich große Probleme im Heimspiel gegen Kellerkind USC Freiburg (1/5). Am Ende setzte sich der Zweitplatzierte der Gruppe aber dennoch mit 58:55 durch und sollte sich damit sämtlicher Relegationsängste entledigt haben. Auch Tabellenführer SG Weiterstadt (5/1) untermauerte die gute Form. Gegen die Pfalz Towers gewann das Team vor heimischem Publikum mit 58:41. Dramatisch wurde es im dritten Spiel der Gruppe Süd zwischen dem Team Oberfranken (1/4) und dem TS Jahn München (3/3). Die bis dato punktlosen Gastgeber standen schon fast unter Siegzwang, um den Anschluss an das rettende Ufer nicht aus den Augen zu verlieren. Nach der regulären Spielzeit stand aber noch kein Sieger fest. Mit einem 63:63-Unentschieden gingen die Teams in die Verlängerung. Das Team Oberfranken bewies aber Nervenstärke und sicherte sich mit einem 72:66-Erfolg die ersten Punkte und verließ den letzten Tabellenplatz.

In der Playdown-Gruppe Nord mussten die ChemCats Chemnitz und die Metropol Girls zu einem Doppelspieltag antreten. Am Sonntag reisten die ChemCats (4/3) zum Tabellenletzten BG Rotenburg/Scheeßel (0/6) und feierten einen souveränen und nie gefährdeten 71:52-Sieg. Auch die Metropol Girls (5/2) gewannen ihr Auswärtsspiel am Sonntag beim SV Halle Junior Lions (3/3), hatten aber wesentlich größere Probleme. Am Ende reichte es aber zu einem denkbar knappen 80:78-Auswärtserfolg. Tags zuvor trafen die beiden Tabellenführer im direkten Duell in Chemnitz aufeinander. Im zweiten Viertel erarbeiteten sich die Gastgeber einen knappen Vorsprung, den sie bis zum Ende nicht mehr hergaben. Schlussendlich siegten die ChemCats mit 69:63 und stellten den Anschluss zum Tabellenführer her.

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