WNBL-Playoffs-Review: Im Norden alle durch10. März 2014

Sechs von acht Duellen in der ersten Playoff-Runde der WNBL sind bereits nach zwei Spielen entschieden. Zwar war es in einigen Rückspielen durchaus knapp oder gar hochdramatisch wie in Hamburg, aber alle Favoriten sind noch im Rennen. In die “Verlängerung” müssen die Basket-Girls Rhein-Neckar und die Main Sharks. In den Playdowns gab es die größte Spannung beim Spiel in Chemnitz, wo evo NB Oberhausen in einem echten “up and down”-Spiel zwei wichtige Punkte entführte. Zu den Spielen im Einzelnen:

Alle vier Duelle der ersten Runde im Bereich Playoff Nord sind bereits nach zwei Partien entschieden. Allerdings mussten sich die beiden Nordost-Teams gewaltig strecken, um jeweils die Oberhand zu behalten. Besonders eng war es in Hamburg beim Spiel der Metropolitan Baskets gegen die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel, das die Gäste erst nach zwei Verlängerungen mit 78:61 (20:25, 50:50, 59:59) für sich entschieden. Die ohne die verletzte Leonie Rosemeyer angetretenen Niedersächsinnen (Theresa Simon 26, Flavia Behrendt 21, Antonia Rennspieß 12) retteten sich mit einem 19:2-Kraftakt in der zweiten Verlängerung gegen aufopferungsvoll kämpfende Hamburgerinnen (Merle Bitter 17, Lena Winkelmann11, Jasmin Zimmermann 11). Der nächste Gegner der Girls Baskets heißt TSV Hagen 1860, das sich relativ ungefährdet mit 83:70 (47:33) bei der BG 2000 Berlin durchsetzte. Ungewohnt geschlossen punkteten Leonie Schütter (29), Ayse Colakoglu (15), Julia Dzeko (14), Antonia Fritz (14) und Sarah Lückenotte (10) auf Hagener Seite, während bei Berlin Mandy Kruschak (24), Jazmin-Alexis Benn (14) und Maja Beier (10) am erfolgreichsten dagegen hielten.

Eine zweite ganz enge Partie im Norden gab es zwischen dem Herner TC und dem TuS Lichterfelde. Beide Teams traten nicht in Bestbesetzung an, lieferten sich aber einen tollen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Gäste. Beim HTC wehrten sich Maria-Angelina Sola (28) und Anna Lappenküper (20) nach Kräften gegen das Ausscheiden, aber Sophie Link (17), Chiara Dröll (11), Noa Sauthoff (11) und Lisa-Marie Vierhuve (10) präsentierten sich letztlich als sehr geschlossen. TuS Li trifft in der nächsten Runde auf die OSC Junior Panthers, die beim 85:48 (42:24)-Erfolg bei ALBA Berlin überhaupt keine Probleme hatten. Ann-Sophie Ossowski (24), Tonia Dölle (15), Annemarie Potratz (13) und Cherina Kaiser (10) stellten die Weichen schon früh auf Sieg, bei ALBA reichte die gute Leistung von Aliyah Konate (18) nicht aus.

Im Playoff-Bereich Süd erspielten sich der TSV 1880 Wasserburg und die Dragons Rhöndorf die Chance, als “Underdog” in einem dritten Spiel den Favoriten zu stürzen. Recht klar ging es dabei in Wasserburg zu, wo der TSV beim 70:57 (47:24) gegen die Main Sharks nie Zweifel am späteren Sieger aufkommen ließ. Die Gäste um Nina Wucherer (10) konnten ihren schwachen Start nie kompensieren und hatten gegen Anna-Maria Fuchs (19), Tatjana Stemmer (11) und Co. nicht viel zu bestellen. In Rhöndorf glänzte das Dragons-Trio Darja Dikalenko (18), Denise Weiß (18) und Arina Vlasenko (13) und trug wesentlich zum 65:57 (28:25)-Sieg gegen die Basket-Girls Rhein-Neckar (Anna Klötzl 18, Ann-Kathrin Schätzle (13) bei. Nach dem 53:37 nach 30 Minuten brachten die Dragons ihren Vorsprung sicher ins Ziel.

Auch ohne die Leistungsträgerinnen Luana Rodefeld und Laura Zdravevska setzte sich das Team Mittelhessen beim TSV 1861 Nördlingen mit 55:37 (31:30) durch und ließ dabei in der zweiten Halbzeit nahezu gar nichts mehr zu. Ganze sieben Punkte gelangen den Gastgeberinnen (Anna-Maria Scherla 12) nach dem Seitenwechsel. Zu wenig, um den Favoriten um Kira Barra (14) und Sina Schäfer (10) gefährden zu können. Auch die Rhein-Main Baskets (Caroline Rexroth Foto  17, Vanessa Roguljic 10, Monika Wotzlaw 10) verabschiedeten sich aus der Saison, spielten aber beim 54:63 (34:23) gegen BSG Basket Ludwigsburg eine glänzende erste Halbzeit und insgesamt eine gute Partie. Die Ludwigsburgerinnen kamen erst spät in Tritt und durften sich letztlich bei Lucy Reuß (26) bedanken, dass man ins Viertelfinale einziehen konnte.

Auch die Playdowns boten einige interessante Begegnungen. Im Norden landete evo NB Oberhausen um die wieder einmal phänomenal scorende Ronja Spießbach (Foto, 41) einen wichtigen 88:86 (52:45)-Erfolg beim direkten Kontrahenten ChemCats Chemnitz. Spießbach wurde unterstützt von Johanna Köhler (14) und Hanna-Maria Rosenkranz (13), bei Chemnitz punkteten Fine Böhmke (18), Lucile Peroche (16), Marlene Reimann (16), Jessica Kluge (14) und Esther Borchers (10) am besten. Nach wie vor sieglos bleibt die BG ´89 Rotenburg/Scheeßel (Edda Schmidt 17, Beekje Janßen 13) nach der 49:81 (22:46)-Niederlage bei den SV Halle Junior LIONS, für die Antonia Reinicke (15), Elena Papaleonidas (14), Lena Büschel (14) und Laura Schinkel am erfolgreichsten punkteten. Überraschend fällt der deutliche 70:54 (36:29)-Erfolg des Team Göttingen gegen die Metropol Girls aus, bei den einzig Sandrine Gries (25) auffiel. Die Gastgeberinnen um die überragende Merle Wiehl (35) freuten sich über zwei wichtige Punkte gegen den Tabellenführer.

Nur zwei Spiele standen bei den Playdowns Süd auf der Agenda. Dabei verschaffte sich Rhein Girls Basket (Charlotte Pahde 15, Kathrin Schlaghecken 13, Mirjam Januszok 11, Miriam Boulkheir 10) mit einem erst am Ende knappen 55:51 (32:20) Sieg bei TS Jahn München (Philippa Rupperti 15)  einen ordentlichen Abstand nach unten. Der USC Freiburg hingegen verpasste es beim Heimspiel gegen die ersatzgeschwächte SG Weiterstadt, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. 59:76 (37:38) unterlagen die Breisgauerinnen, die bis zur Pause noch sehr gut mitgehalten hatten. Nathalie Zehender und Sanata-Lea Ouedraogo erzielten je 20 Punkte für den USC, Lara Müller gar 30 für die SG, unterstützt von Franca Trunk (19).

Übersicht über die Spielergebnisse

Playoffs Nord:
BG 2000 Berlin – TSV Hagen 1860 70:83 (Endstand Serie 0:2)
ALBA Berlin – OSC Junior Panthers 48:85 (Endstand Serie 0:2)
Herner TC – TuS Lichterfelde 65:68 (Endstand Serie 0:2)
Metropolitan Baskets Hamburg – Girls Baskets Braunschweig 61:78 n. Verl. (Endstand Serie 0:2)

Playoffs Süd:
Dragons Rhöndorf – Basket-Girls Rhein-Neckar 65:57 (Stand Serie 1:1)
TSV 1880 Wasserburg – Main Sharks 70:57 (Stand Serie 1:1)
TSV 1861 Nördlingen – Team Mittelhessen 37:55 (Endstand Serie 0:2)
Rhein-Main Baskets – BSG Basket Ludwigsburg 54:64 (Endstand Serie 0:2)

Playdowns Nord
ChemCats Chemnitz – evo NB Oberhausen 86:88
SV Halle Junior LIONS – BG ´89 Rotenburg/Scheeßel 81:49
Team Göttingen – Metropol Girls 70:54

Playdowns Süd
TS Jahn München – Rhein Girls Basket 51:55
USC Freiburg – SG Weiterstadt 59:76

Alle Tabellen, Ergebnisse, Spielpläne und Statistiken finden Sie unter diesem Link

 

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